Sinnmaximierung statt Gewinnmaximierung – funktioniert das wirklich, Samuel Waldeck?
Shownotes
Was passiert, wenn ein Unternehmen nicht auf Exit, sondern auf Sinnmaximierung gebaut wird – und dabei trotzdem ein hochkomplexes Hardware-Business aufzieht? Genau darüber spreche ich mit Samuel Waldeck, dem Co-Gründer von der SHIFT GmbH. Samuel nimmt uns im Realtalk der aktuellen Folge von Unternehmer Jam-Session mit in eine Gründungsstory, die sich anfühlt wie ein Indie-Hacker-Movie: Es ist genau eine dieser Gründergeschichten, weswegen ich Unternehmer Jam-Session vor über 3 Jahren gestartet habe (und weswegen ich schon bei Studi-VZ eine Gruppe namens „Gründergeschichten“ gestartet hatte). Die Reise von Samuel, seinem Bruder und seinem Vater beginnt unscheinbar mit einem Nebenprojekt rund um Apple-Zubehör und eskaliert dann ziemlich schnell: ein Crowdfunding-Projekt geht durch die Decke und liefert den ersten echten Proof, dass Markt, Community und Produkt zusammenpassen. Statt klassischem Venture Capital setzen sie bewusst auf die Crowd und damit auf Unabhängigkeit statt schnellem Kapital. Dann kommt der Moment, den jedes Startup fürchtet: Produktion platzt, Partner springt ab, viel Kapital ist bereits gebunden; das Unternehmen steht kurz vor dem Totalschaden. Und genau hier zeigt sich echter Unternehmergeist. Durch Netzwerk, Timing und eine Portion „Zufall“ (gibt es Zufall überhaupt?) entsteht in letzter Sekunde eine neue Partnerschaft, die das gesamte Unternehmen rettet und überhaupt erst den Weg für SHIFT ebnet. Heute baut SHIFT Smartphones. Das ist jedoch eigentlich ist das nur die Oberfläche. Dahinter steckt ein radikal anders gedachtes Betriebsmodell: reparierbare Geräte statt Wegwerflogik, Community-Finanzierung statt Investorenabhängigkeit und ein klarer Fokus auf nachhaltiges, kontrolliertes Wachstum statt aggressiver Skalierung. Der eigentliche Unterschied liegt im Mindset: Während viele Unternehmen auf Gewinnmaximierung optimiert sind, geht es hier um unternehmerische Freiheit und langfristige Wirkung. Entscheidungen werden nicht danach getroffen, was kurzfristig am meisten Rendite bringt, sondern was langfristig Sinn macht, sowohl für Kunden, Partner als auch die ganze Region mit der die Unternehmer sehr verwurzelt sind. Wir sprechen darüber, warum Bootstrapping ein echter strategischer Vorteil sein kann, warum Crowdfunding gleichzeitig Superpower und Bilanz-Killer sein kann, wie man Krisen überlebt, wenn eigentlich nichts mehr geht und weshalb ein klares „Warum“ oft belastbarer ist als jedes Geschäftsmodel. ChatGPT fasst den Realtalk wie folgt zusammen: „Eine Folge über echte Krisenmomente, unkonventionelle Finanzierungsstrategien und den Mut, ein Unternehmen bewusst anders zu führen.“
Links Samuel & SHIFT: Linked In: https://www.linkedin.com/in/samuel-waldeck-000244182 Instagram: https://www.instagram.com/shiftphones Internet: https://www.shift.eco
Die Buch- und Musikempfehlung von Samuel
Neal Stephenson und Alexander Weber: Snow Crash: Roman; FISCHER Tor; ISBN-10: 3596705592 „Wahre Freundschaft“ von Enno Bunger
Du benötigst Unterstützung bei der Finanzierung Deiner Existenzgründung oder der Erweiterung Deiner unternehmerischen Tätigkeit? Dann vereinbare ein kostenloses Erstgespräch mit mir https://www.becks-ub.de Folge mir auf Social Media für mehr Know-How zu den Themen Gründung, Franchise und Finanzierung: Linked In: https://www.linkedin.com/in/thorsten-beck-08095750 Xing: https://www.xing.com/profile/Thorsten_Beck5/cv Facebook: https://www.facebook.com/BecksUB Instagram: https://www.instagram.com/becksunternehmerberatung/
Die Playlist zum Podcast Unternehmer Jam Session findest Du hier: https://open.spotify.com/playlist/1hbqg4Pmg8VFSRS1W5NdJY?si=SJ0tu0xxSWis1dvipbPfIg
Ein besonderer Shoutout geht raus an Lars, der nicht nur mein Logo designt hat, sondern auch den Intro-Beat sowie weitere Beats für den Podcast geschraubt hat. Für mehr Musik von Lars schaut auf Bandcamp vorbei: https://roughremarks.bandcamp.com/ Und folgt ihm gerne auf Facebook: https://www.facebook.com/phunkychild
Transkript anzeigen
00:00:00: Man muss sich manchmal einfach auf den Weg machen, das Risiko in Kauf nehmen und der Rest fügt sich dann schon irgendwie.
00:00:06: Das stand quasi alles auf dem Spiel.
00:00:09: Wir hätten bis ans Ende unserer Tage diesen Kredit zurück bezahlen müssen.
00:00:12: Letztendern bin ich froh dass wir uns da treu geblieben sind und auch diesen harten Weg gegangen sind.
00:00:25: Sinn
00:00:26: Maximierung statt Gewinn Maximierung.
00:00:28: Mit dieser Haltung des Unternehmens Shift herzlich willkommen zu einer neuen Folge Unternehmer Jam Session und ich freue mich wahnsinnig, dass Samuel Waldeck zu Gast ist Co-Gründer des besagten Unternehmens und er uns einen Einblick gibt in die wirklich inspirierende und atemberaubende Gründungsgeschichte des Unternemens.
00:00:46: Wir machen Ausflüge ins Silicon Valley wir machen aus Flüge klassisch in eine Garage mit maßgeblich dafür verantwortlich ist, dass es das Unternehmen Shift so in dieser Form überhaupt noch gibt.
00:01:04: Wir sprechen darüber warum Bootstrapping ein echter strategischer Vorteil sein kann wie man Krisen überlebt und warum ein klares Warum oft belachsbarer ist als jedes Geschäftsmodell.
00:01:15: also freut euch auf einen wirklich wirklich inspirierenden Talk mit Samuel und wir hören uns gleich im Auto.
00:01:21: nochmal ganz kurz wieder viel Spaß.
00:01:31: Also ich bin der Samuel Und gemeinsam mit dem Karsten, meinem Bruder und meinem Vater haben wir das Schiff vor jetzt gut elf Jahren gegründet.
00:01:39: Das war das Gründungsdatum gewesen im November.
00:01:46: Wir waren am Vorjahr schon ein Unternehmen zusammen gehabt.
00:01:49: Nämlich EISDAF, eine GBR.
00:01:52: Da haben wir so Zubehörprodukte für hauptsächlich Apple-Computer gemacht zu hüllen.
00:01:58: Die iSaver oder Sint gibt es immer noch Einlegetücher Dass man die, dass du Zwischentastatur und Screen legen kannst.
00:02:07: Kannst du auch als mobiles Mousepad benutzen?
00:02:09: So es war so ein Hobbyprojekt von uns eigentlich seit... ...zweitausend drei schon gelaufen ist.
00:02:15: Und das war ist so historie.
00:02:17: Das haben wir irgendwie so nebenher gemacht wie gesagt Hobby Niveau und dann am Ende des Jahres für jeden nochmal sich zweitausende Euro oder dreitausenden rausgesprungen sind.
00:02:27: Dann war das super.
00:02:29: also ... war jetzt nicht, um uns da irgendwie zu finanzieren oder irgendwie sowas.
00:02:34: Aber das hat uns total Spaß gemacht zusammen... ... so ein Unternehmen zu haben und es ist ja manchmal auch nicht leicht in diesem Familienkontext.
00:02:43: Das würde ja nicht jeder machen.
00:02:46: Und wie Sie's damit habe ich auch gehört dass es manchmal für die Banken so eine Red Flag ist wenn zum Beispiel Ehepartner was gemeinsam gründen und die dann eine Finanzierung haben wollen.
00:02:55: Dass das für Banken problematisch sein kann weil was passiert, wenn das auseinandergeht?
00:03:01: Aber wir haben gemerkt, dass wir ganz gut harmonieren und uns ganz gut ergänzen.
00:03:05: Und auch diese Unterschiedlichkeit gut wertschätzen können.
00:03:08: Ich glaube das ist eine der wichtigsten Grundlagen wahrscheinlich egal ob man Familie ist oder nicht.
00:03:13: Aber dass man mit seinem Kompagnor auf jeden Fall... Dass man sich gegenseitig wertschützen kann weil jeder ist unterschiedlich und jeder hat unterschiedliche Stärken und Schwächen.
00:03:27: Das muss halt miteinander harmonieren.
00:03:29: Und da haben wir gemerkt es klappt ganz gut Und wir haben dann, zum sich mal überlegen, zwölf.
00:03:39: Das haben wir ein Projekt gemacht.
00:03:41: das war wahrscheinlich so diese Disruption, die ist manchmal blau und dann wirklich ins Gründen zu kommen oder das Ganze noch einmal größer zu machen.
00:03:48: Und zwar hatte mein Bruder die Idee einen mobilen Kamerakern zu entwerfen.
00:03:54: Es war so die Zeit, zwei Tausend Zwölf wo so die Full HD Kameras auf den Markt kam, wo die ersten iPhones Fuller D Video konnten und viele so diesen... Dieser Hype mit dem mit so semi-professionellen Videosachen.
00:04:12: Auf einmal konnte jeder ein bisschen Kinolog machen und so.
00:04:14: Und da haben wir gedacht es hat uns auch begeistert.
00:04:17: tatsächlich sind wir sind wir auch so mit aufgegangen in diesem ganzen Hype und haben gedacht so ein mobiler Kamerakran wäre richtig gut.
00:04:24: Es gab ja noch keine Drohnen.
00:04:26: Dass es die geben würde war irgendwie noch gefühlt ewig weit weg und.
00:04:32: Dann hatten wir dann eine gute Idee oder eher Karsten, da will ich mir nicht die Lorbeeren einheimen.
00:04:36: Karsten hatte die Idee hat einen Prototyp gebaut hat richtig cool funktioniert.
00:04:41: er hatten ihn für so ein paar Projekte im Einsatz.
00:04:44: Und der hat gesagt hier lass uns doch mal im Crowdfunding einfach das anbieten.
00:04:50: Und am Bauen war halt die Party war irgendwie da verkaufen die Bauern bei uns in der Garage zusammen und dann hatte ich eigentlich keine Lust, weil ich auch wie beschäftigt war.
00:05:01: Die Kinder waren gerade noch klein oder irgendwie jetzt noch mehr machen und so.
00:05:06: Dann hat er gesagt kommen wir machen ein Video zusammen.
00:05:08: Ich weiß nicht ob man das Video noch am Netz findet aber unser Sohn war da grad sechs Jahre alt.
00:05:14: Zweite Tochter war geboren Und dann haben wir mit dem mit unserem Sohn der war dann so unser Statist und der musste mal herhalten.
00:05:24: die der Kran sich so bewegen kann und so wie er aufgebaut ist.
00:05:29: Und das haben wir dann über Startnext diese Plattformen oder deutsche Plattform reingestellt, und es ist total durch die Decke gegangen.
00:05:37: Irgendwie haben wir da Nerven getroffen... ...und ich glaube nach hinein war das auch weil Startnex damals viele Kulturprojekte hatte.
00:05:46: Die Leute hatten aber Bock auch auf Produkte zu bieten um das zu unterstützen.
00:05:54: Da waren wir eigentlich so dieses einzige wirkliche echte Produkt, was man da kriegen konnte.
00:05:58: Und deshalb haben die uns auch gefeaturet und dann war das seinerzeit das erfolgreichste Crowdfunding Europas.
00:06:05: Ach krass!
00:06:06: Weil es gab halt die großen amerikanischen Plattformen mit Kickstarter und in Ngo-Go war da glaube ich gerade eine Gründung unter sich.
00:06:13: Ich bin mir grad nicht so sicher aber war noch nicht so bekannt.
00:06:16: Aber Kickstarter könnte man nur machen wenn du ein US Adresse hattest.
00:06:21: Deshalb haben das viele europäische Unternehmen nicht gemacht.
00:06:25: Und das hat uns dann irgendwie auch begeistert, dass man ohne Großmarketing zu machen.
00:06:30: Ohne dass man jetzt mit einem Investor sprechen muss, ohne dass du eine Bank für eine Finanzierung brauchst einfach loslegen kann und dann mit diesem Geld arbeiten kann.
00:06:40: Weil es ist das erste Mal, dass ihr was mit fremden Geld gemacht habt?
00:06:44: Eure Hobbyfirma.
00:06:46: Ja.
00:06:49: Aber alles selbst finanziert genau.
00:06:51: Wer kam von euch auf die Idee... Crowdfunding zu machen, also woher kannte dir dieses?
00:06:56: Das war Carstens Idee.
00:06:59: Wir kannten es selber schon weil wir bei einigen Projekten einfach auch mit finanziert haben und weil uns das auch begeistert hat dass man so irgendwann hatten kann ja dann auch die Zeit wo man so ein bisschen desillusioniert war weil vieles da nicht geklappt hat und man Geld versenkt hat oder nie wieder gesehen hat.
00:07:19: Und das war aber noch so diese Hochphase, würde ich sagen von Crowdfunding.
00:07:25: Und deshalb haben wir gedacht, wir machen es auch mal.
00:07:29: Ja und das hat dann gut funktioniert?
00:07:32: Wir konnten es dann natürlich die Produkte nicht bei uns in der Garage bauen weil das waren dann so viele dass man Produzenten suchen müssten.
00:07:38: Das heißt ihr mussten mit Lieferketten auseinandersetzen, wir mussten Unternehmen finden wo wir das fertigen lassen und so und haben da ganz viel Erfahrung gesammelt.
00:07:48: und uns hat es auch gepackt Sagen wir lassen es noch mehr machen, lass uns überlegen was war als nächstes machen können.
00:07:55: und hat auch sich so eine Community rund um dieses Produkt gebildet die auch irgendwie Feuer und Flamme waren die das cool fanden was wir machen.
00:08:04: Und dann haben wir überlegt ob wir so einen mobilen Monitor machen wo du deine Kamera dran heilen kannst dass wenn du die Kamera auf dem Kran hast dass du dann das Bild beurteilen kannst und vielleicht mal die Schärfe ziehen kannst also ein paar Funktion einfach noch hasst bedienen kannst, mit diesem Screen.
00:08:26: Und haben das vorgestellt in der Community und die fanden das super die Idee?
00:08:33: Wir fanden es dann auch richtig gut und dann in die Entwicklung gegangen bevor wir dann Crowdfunding gestartet haben geguckt was lässt sich machen mit dem Kapital was wir vorher an den Projekt eingenommen haben?
00:08:46: und waren dann soweit dass wir gesagt haben So ein Monitor zu machen der Werk ganz schön viel Aufwand, weil wir müssten eigenes Betriebssystem machen.
00:08:58: Wir müssten komplett eigene Komponenten produzieren lassen was unglaublich aufhand ist und zu dem Zeitpunkt war es möglich um wem seitig Tablets zu.
00:09:12: Modifizieren sage ich mal.
00:09:14: also gibt's auch heute gar nicht mehr so in dem in der Größenordnung wie damals.
00:09:21: Und wir haben dann geguckt, was für OEM Skip-Stainbook können wir uns mit dranhängen?
00:09:27: Wie können wir vielleicht Sachen so anpassen, dass das unseren Vorstellungen entspricht.
00:09:31: Weil es war damals halt schon so, dass uns es so genervt hat, dass die Geräte immer verschlossener gebaut werden.
00:09:37: Dass sie nicht mehr reparierbar sind, dass man den Akku nicht mehr tauschen kann.
00:09:40: Es war gerade so die Schwelle wo das anfing, dass Smartphones so verklebt wurden und so.
00:09:49: Das haben wir dann eben im Crowdfunding noch mal neu vorgestellt, als wir dann die Entwicklung auf halbwegs sicheren Beinen hatten und da auch schon einiges an Geld investiert haben.
00:10:04: Und dann haben wir das Crowdfunding gemacht.
00:10:08: was lief sehr gut.
00:10:09: Wir haben sehr schnell tausend über tausende Unterstützer zusammen gesammelt.
00:10:12: Das war für uns so die Schwelle.
00:10:14: Es war sein dass die kritische Menge, die wir brauchen um die Geräte auch produzieren zu können Der Karsten war in China bei dem Partner wo wir das haben produzieren lassen wollten und es ging eigentlich nur noch um die finale abnahme.
00:10:30: Und es ging darum dann, die produktion zu starten.
00:10:33: den slot hatten wir schon für die production zumindest wurde uns angekündigt und als er kasten an dort im gespräch war hat der leiter dort gesagt wird das jetzt doch nicht machen er hat einen größeren auftrag bekommen Wir werden viel zu klein und das wird sich nicht lohnen.
00:10:49: und auch die geräte so reparierbar zu machen und so dass ist wenn ich so Zeitgemäß mehr, da sieht er keine Zukunft drin in der Zusammenarbeit und hat uns vor die Tür gesetzt.
00:11:03: Wir hatten aber ja schon viel Geld in die Entwicklung gesteckt und Prototypenherstellung und die ganzen Reisen hin und her.
00:11:14: Das war richtig viel Geld für unsere Verhältnisse was da geflossen ist Und wir wussten wie werden jetzt nicht noch mehr Geld hatten haben?
00:11:21: und wir hatten auch schon gute Teile des Crowdfunding Kapitals Indien-Entwicklungen einfließen lassen.
00:11:28: Das heißt, auch da war klar wir werden jetzt nicht genug Kapital haben um neu zu entwickeln und dann noch zu produzieren.
00:11:36: Und... ...dann ich erinnere mich der Kasten weil wie gesagt in China da gerade in Shenzhen mit dem Jackie gemeinsam.
00:11:46: Jackie ist ein guter Freund von uns selber auch Chineses.
00:11:48: den kennen wir schon seit über fünfundzwanzig Jahren mittlerweile.
00:11:52: Der hat nämlich bei diesem Tuchprojekt ganz am Anfang uns Begleitet noch als Praktikant damals in der Firma.
00:12:00: Dann, um zwölf der Kassen wieder in China war, weil er dann schon Teil der Geschäftsleitung in dem Unternehmen und so hatte ein bisschen mehr zu sagen und auch schon richtig gutes Netzwerk.
00:12:14: also.
00:12:14: deshalb hat er uns da auch immer wieder viele Dinge vermitteln können.
00:12:17: Und ist mit ihm arbeiten wir immer noch zusammen.
00:12:21: Er ist derjenige, der das Unternehmen leitet wo wir produzieren.
00:12:26: Okay, das ist Schiftechnologie in China eigenes ständiges Unternehmen die aber nur für uns produziert.
00:12:35: Aber ich spule nochmal zurück zu diesem Moment wo wir so frustriert waren und mich dann anschrieb sagt hier wahrscheinlich es geht ja alles gerade ein Bach runter und Jackie auf dem Weg zum Hotel war.
00:12:54: Karsten hatte noch vier Tage in China, dann ging der Rückflug.
00:12:58: Und den Druck jetzt noch irgendwie ... Entweder irgendwie noch zu finden auf die Schnelle in vier Tagen mit dem man weitermachen kann oder wir haben uns schon ausgemalt dass wir dann einen Kredit aufnehmen, die Leute auszahlen weil das viel auch Friends und Family waren.
00:13:17: also für uns war klar wir können nicht sagen ja tut uns leid hat halt nicht geklappt Pech gehabt halt euer Risiko invest Weil, da hätte ich mich nicht mehr rausgetraut.
00:13:32: Und dann auf dem Weg zum Hotel hat er in der Karsten gesagt, keine Ahnung was jetzt noch hilft.
00:13:41: Ich schicke jetzt einfach meinen Stoßgebiet im Himmel wenn da jemand ist und jetzt wäre ein richtig guter Zeitpunkt einzugreifen.
00:13:50: Ist dann etwas weitergegangen, wollten gerade zur U-Bahn runter oder Bahn rücken?
00:13:54: Ich weiß gar nicht ob es denn schon seine U-bahn gibt, auf jeden Fall zur Bahn.
00:13:57: Und dann begegnete ihn so ein Typ und er begrüßte den Jackie.
00:14:01: Und der Jackie hat sich gedacht, also kennst du ja oft schon zum Moment wo dich jemand begrüsst?
00:14:05: Und du denkst, ich kenne ihn irgendwo her, aber woher kenne ich den noch?
00:14:08: Dann stellte es sich raus... dass die beiden zusammen in der Grundschule waren.
00:14:13: Jackie kommt gar nicht aus Shenzhenen, der lebt in Hangzhou, da wo jetzt auch unsere Fertigung ist.
00:14:17: aktuell wohnt er da.
00:14:19: Kommt aber aus dem Norden Chinas sehr ländlich!
00:14:22: Und die war an da irgendwo in einer Pampa zusammen in eine Grundschulle und begegnet sich da wieder.
00:14:28: Und er kennt den Jackie.
00:14:29: halt, die Quatschen total crazy!
00:14:31: Ich würde nie wenn du es mal in der Grundschule erkennst.
00:14:33: Wahrscheinlich nicht ja.
00:14:36: Und dann ... quatschen die und der sagt ach weißt du was?
00:14:39: ich arbeite bei einem Unternehmen.
00:14:40: wir machen Displays für Smartphones und Tablets und wir haben auch echt ganz coole Partner und mir fällt so ein Typ ein mit dem würde ich euch total gern connecten.
00:14:50: der passt glaube ich total gut zu euch.
00:14:53: Und dann ist der noch am selben Tag mit Carsten und Jackie zu diesem Unternehmen gefahren.
00:14:59: Es war ein Tag cooles Unternehmen, sehr jung noch.
00:15:03: Der Geschäftsführer war noch jünger als Carsten damals... ...und da hat man so direkt gemerkt, dass das eine ganz andere, es nicht so eingestaubt über dem anderen Unternehmen, sondern unser ganz anderes Spirit.
00:15:16: Und der Carsten hat dann die Prototypen den gezeigt, die wir bisher gemacht haben und so.
00:15:21: Er zeigt warum wir was wie machen und so aber auch womit er nicht so ganz zufrieden ist.
00:15:26: Der gesagt hier ich habe den Eindruck also krass was ihr da gemacht habt und ich hab den Eindruck du hast noch viel mehr Ideen.
00:15:34: Hast du Lust dass das war die Teilen?
00:15:36: Das soll man zusammen drauf gucken auf die Ideen?
00:15:38: Dann hat der Carston so gezeigt.
00:15:40: Noch sehr vorsichtig weil er den ja auch noch nicht so kannte.
00:15:46: Supergeil.
00:15:47: Machen wir und wir machen dir, wenn ich die Geräte in Asien verkaufen darf und ihr den europäischen Markt übernimmt dann zahlt ihr keine Entwicklungskosten.
00:16:00: Und haben gesagt super, da sind wir fein raus aus dem Schneider weil das Geld hätte man eh nicht gehabt und wir wollten ihn jetzt nicht in den asiatischen Markter irgendwie kommen.
00:16:12: oder genau So kam das, dass wir da einen coolen Partner gefunden haben mit dem wir auch einige Jahre zusammengearbeitet haben bis... ...zweitausend achtzehn.
00:16:22: Bis wir dann unsere eigene Fertigung gegründet haben, bis wir unser eigenes Entwicklungsteam aufgebaut hatten und das wäre ohne den tatsächlich auch nicht realisierbar gewesen.
00:16:33: also das kriegt man nicht gestemmt als Smartphone Entwicklungen.
00:16:38: wenn man es wirklich alles selber macht von der Hauptplatine bis zu jeder Komponente hin, dann ist das sehr komplex und herausfordernd.
00:16:48: Und deshalb sind wir dankbar, dass wir da noch mal so die Kurve gekriegt haben.
00:16:53: Ja, es ist echt eine crazy Geschichte!
00:16:55: Ja, und das stand quasi alles auf dem Spiel, ne?
00:16:59: Wir hätten bis ans Ende unserer Tage diesen Kredit zurück bezahlen müssen...
00:17:04: Ja, immer bei tausenden Nutzern, die ihr ja hattet.
00:17:06: Genau,
00:17:07: da ist ein bisschen was zusammengekommen Genau, und so haben wir dann Shift irgendwie gründen können.
00:17:14: Das auf die Beine stellen können.
00:17:15: Wir haben dann im Jahr zwei Tausend vierzehn auch mit dieser Erfahrung im Hintergrund gesagt okay, wir lassen uns bitte eine GmbH gründen.
00:17:22: Dann haben wir wenigstens ein bisschen eine Haftungsbeschränkung oder so.
00:17:28: Und es ist natürlich auch professioneller wenn man als GmbHA auftreten kann und nicht als GbH gerade in dem Business Bereich.
00:17:39: Ja das sind so die ersten Schritte gewesen von Schifft.
00:17:44: Und dann fanden wir dieses Prinzip Crowdfunding eigentlich ganz gut und haben dann noch mehrere Crowdfundings auch bei Start Next gemacht, und irgendwann haben wir gemerkt, wir brauchen so einen direkten Draht zu den Menschen weil wir auch gesagt haben, wir wollen gerne das, weißt du manchmal verändert sich ein Leben?
00:18:03: Und in Ever Investment was Du gemacht hast brauchst Du dann wieder zurück, weil Du keine Ahnung... dir irgendwo anders ein Smartphone gekauft hast oder weil du gerade einfach Geld brauchst.
00:18:13: und wir haben gesagt, wir wollen gerne die Leute die Möglichkeit haben jederzeit von dem Crowdfunding zurückzutreten.
00:18:20: Und das geht halt nicht mit den oder ging damals nicht mit dem Plattform.
00:18:23: ich weiß nicht ob es heutzutage anders ist.
00:18:27: Genau.
00:18:27: und haben dann gesagt wir wollen das einfach selber machen und haben diese Vorbestellmöglichkeit bei uns im Shop eingeräumt eigenes Job erst mal aufgebaut überhaupt und dann auch viele weitere Schritte gemacht in Richtung Entwicklung, also am Anfang die Geräte waren so Teilmodular das heißt man konnte die schon ganz gut reparieren.
00:18:49: Aber es war noch nicht auf dem Niveau wie wir es uns gewünscht haben.
00:18:55: Vorbestellmöglichkeit heißt Leute haben erst gesagt hey ich hätte gern ein Handy und dann habt ihr das produziert.
00:19:03: oder was heißt Vorbestellenmöglichkeiten?
00:19:06: Da gab's unterschiedliche Phasen die Phase, wo man ganz früh eingestiegen ist.
00:19:10: Also wenn wir dann was angekündigt haben gesagt das ist unsere Vision von dem Gerät das wollen wir machen dafür brauchen wir Geld wenn du uns unterstützen willst.
00:19:19: wenn du die Idee auch gut findest kannst du vorbestellen kriegst es dann auch wesentlich günstiger als der Entpreis sein wird.
00:19:30: und da gab's dann auch viele Zwischenstufen dann noch.
00:19:33: Es gab die ganz früh eingestiegen sind die dennoch wesentlich günstiger das Gerät hatten nach und nach mit eingestiegen sind, bis hin zu denen die wirklich nur so die letzten Monate bevorderndes Gerät rauskamen.
00:19:46: Weil so eine Entwicklung dauert ja schon ne ganze Weile.
00:19:49: Was ist das?
00:19:50: Das sind das Monate oder ist es ein Jahr?
00:19:52: Also wir sind früher mal ganz gut mit einem Ja zurechtgekommen was auch gut war weil Crowdfunding... Und dass ist halt das Blöde am Crowdfunding, auch das Blöd an unserem Steuersystem.
00:20:07: Wenn du Crowdfunding hast, bist du ja erstmal liquid.
00:20:10: Du warst Mittel aber du darfst ihn auch nicht als Umsetz aktivieren und deshalb war es unser Ziel dass wir spätestens bis Ende des Jahres die Geräte ausgeliefert haben damit wir dann auf die umsetze aktivieren können ist das auch dann bei uns in der Bilanz schon gut aussieht.
00:20:26: Und je komplexer die gerät aber geworden sind und je größer die Entwicklungszyklen und Schritte das so länger wurden auch die Zeiten letzten Endes und dann war das manchmal nicht mehr möglich, dass wirklich in einem Jahr hinzubekommen.
00:20:42: Weil wir ja auch relativ früh schon die Leute mit reingenommen haben – in zukünftiger Entwicklung.
00:20:47: Genau!
00:20:48: Und das ist was, was ich glaube so nach hinein was sich anders machen würde also das nicht mehr solange hinziehen werden möglich.
00:20:56: allerdings war es auch zu dem Zeitpunkt nicht anders möglich weil du brauchst ja auch Kapital das heißt musst irgendwie auch relativ früher anfangen.
00:21:05: Aber du läufst dann halt Gefahr, dass deine Bilanz erst mal negativ aussieht und du dir den Weg verbauest auch Finanzierungsmöglichkeiten über andere Wege zu kriegen.
00:21:15: Das heißt du bist dann fixiert auf das Crowdfunding weil eine Bank versteht es dann, dass wir liquide sind und dass da genug Mittel vorhanden sind.
00:21:26: aber wenn dann halt eine Bilanz negativ ist und dann ist das für die in Red Flag und die werden einem den Kredit nicht geben Weil das Unternehmen dann so, als es zu risikoreich gilt.
00:21:40: Ja, sondern eine Katastrophe mit negativen Eigenkapital aus Bankensicht und Fremdkapital aufnehmen möchte.
00:21:45: Negativ ist ein Kapital.
00:21:47: aber war für euch oder habt ihr drüber nachgedachtes Thema Frühphasen Investoren betreiben zu nehmen?
00:21:51: Oder war das gar kein Thema für euch?
00:21:54: Der Karsten hat vorher schon Unternehmen gegründet gehabt auch mit großen Investoren zusammen wurde auch sehr gehypt Und hat da aber sehr schlechte Erfahrungen gemacht.
00:22:07: Ich glaube, das könnte Carsten jetzt noch besser erklären als ich.
00:22:10: Aber Carsten ist jemand der vertraut Menschen immer sehr schnell und sehr tief.
00:22:16: Vieles hört sich auch immer ganz gut an.
00:22:18: so am Anfang sind alle begeistert und dann war es war zwei tausend neun Wirtschaftskrise wo dann einige der Milestones sehr knapp nicht erreicht wurden einfach wegen der Wirtschaftskrise, weil dann große Unternehmen die Abnehmer gewesen wären.
00:22:35: Es waren Software-Unternehmen, die sind dann abgesprungen kurzfristig und damit wurden Meister uns nicht erreicht.
00:22:42: und da sind die Finanzgeber abgesprungen.
00:22:47: Und das hat dann letzten Endes zufolge gehabt dass das Unternehmen Intervent gegangen ist.
00:22:51: Und da haben wir gesagt diese Abhängigkeit wollen wir einfach nicht mehr.
00:22:56: Wir lassen es mal versuchen ob wir ein Unternehmen einfach gut streppen können nur mit Crowdfunding und mit eigenen Mitteln das irgendwie hinbekommen, um das zu schaffen.
00:23:06: Das war die eine Perspektive, die andere Perspektiv war dass wir auch gemerkt haben so im Umfeld gerade Unternehmen die in Richtung Nachhaltigkeit unterwegs sind oder waren Dass sich da viele der Ziele die ursprünglich mal festgelegt wurden verwässert haben dadurch das große Finanzgeber dann mit entschieden haben und eben eher zugunsten der Gewinnmaximierung entschieden haben, nicht zugunstende Sinnmaximierungen.
00:23:37: Und wir da gesagt haben das ist eigentlich ein Kompromiss den wir nicht so gern machen wollen.
00:23:41: Wir wollen gerne dass es hinternehmen frei davon ist, dass Entscheidungen so getroffen werden können, dass sie eben diesen Thema Sinnmaximierung dienen.
00:23:51: Ist voll der schönen Begriff, weil ich auch noch nie gehört sind Maximierung.
00:23:55: Im Gänsemarkt hattest du den Flyer.
00:23:57: glaube Da waren ja drei von diesen Flyern, das war einer bei einem Stetsinn Maxi.
00:24:01: Ah, guck
00:24:02: mal ich hab's wieder einfach nur so für Norm eingesteckt.
00:24:05: Kannst du dir nochmal angucken?
00:24:07: Genau!
00:24:08: Das hat sich bei uns dann so rauskristallisiert weil wir auch überlegt haben was ist denn unser Antrieb persönlich?
00:24:13: also man nimmt ja viel auf sich wenn man so ein Unternehmen gründet wenn du irgendwann Mitarbeiter hast.
00:24:19: das sind viele schlaflose Nächte mit verbunden dass es viel Stress mit verbundeten Und man stellt sich immer wieder die Frage, warum mache ich das eigentlich?
00:24:29: Und sehr früher haben Carsten und ich gemerkt wir machen es nicht des Geldes wegen.
00:24:32: Das ist für uns einfach kein Antrieb oder keinen Antrieb der groß genug wäre.
00:24:38: Natürlich wollen wir dass dem Unternehmen gut geht und dass wir Geräte verkaufen können, dass wir Mitarbeiter einstellen können, wie ihr damit auch Gutes tun könnt.
00:24:48: dann kann ich später noch etwas zu sagen mit dem Unternehmen aber Für uns selbst persönlich war das nicht der Antrieb, zu sagen wir wollen jetzt halt so schnell wie möglich skalieren und dann halt irgendwann.
00:25:03: Exit und dann haben wir halt unsere Geld gemacht an eines gut sondern unser Wunsch ist mit Schiften Unternehmen.
00:25:11: Möglichst für die Ewigkeit zu haben also nicht für uns sondern für dass die Menschen die da noch kommen?
00:25:19: Und wir haben uns ja noch viel mit Purpose Economy beschäftigt auch so dieses Thema Sinn getrieben sein, eher als Gewinn getrieben.
00:25:30: Armin Steuernagel ist aus Fulda ja auch zum Beispiel nicht weit von hier jemand der das Thema in Deutsch schon sehr stark vorangebracht hat.
00:25:40: und wir überlegt haben wollen wir zb auch so ein Modell wie Purpose Stiftung?
00:25:46: die haben einen Doppelstiftungsmodell.
00:25:49: da gibt es mittlerweile große Unternehmen die sowas gemacht haben Bosch Zeiss Also doppelt Stiftungsmodelle eingeführt.
00:25:56: Wir haben Unternehmen Elobau aus dem Allgäu kennengelernt, ein ganz tolles inspirierendes Unternehmen die sowas auch gemacht haben.
00:26:04: Haben aber für uns gemerkt wie sind viel zu klein um jetzt eine Stiftung zu gründen?
00:26:09: Das ist soviel Aufwand und
00:26:10: ich
00:26:11: also wohlkassen als auch ich.
00:26:12: wir sind Leute wie Hass and Overhead.
00:26:14: das heißt es muss alles pragmatisch sein und die Stiftungen ist nicht pragmatische.
00:26:18: Du hast einen Ballrad und du musst Sitzungen machen ist ein großer Overhead, den wir uns nicht ans Bein wenden wollten.
00:26:27: Und deshalb warten wir jetzt auf eine neue Rechtsform, dass die Gesellschaft mit gebundenem Vermögen ... Die kommen soll noch in diesem Halbjahr, hat Lars Kuhnweil jetzt vor kurzem gesagt, in einem Art-Zeitartikel hab ich's gelesen.
00:26:40: Okay, na dann...
00:26:41: Ich bin gespannt!
00:26:42: Es stand auch im Koalitionsvertrag und im Februar fünfundzwanzig war es klingen weil auch bei uns das war so Wahlkampfzeit war hier bei uns im Gänsemarkt in einem kleinen Dorfletchen Kaffee.
00:26:54: Und wir durften ein Schiff vorstellen, war sehr begeistert und hat dann natürlich auch so wie Politiker das immer machen gefragt gestellt was kann denn die Politik für euch tun?
00:27:05: Wir haben gesagt bitte lasst!
00:27:07: Bitte macht diese Box das durch dass es, dass die Gesellschaft mit gewonnenem Vermögen kommen wird weil gerade für Unternehmen die so entiert sind ist es total gut Insgesamt transparenter wird nach außen dargestellt.
00:27:24: Kannst
00:27:25: du die kurz erläutern, was soll damit passieren?
00:27:27: Genau das ist ein Grunde wie eine KMBH aber das Vermögen des Unternehmens bleibt im Unternehmen.
00:27:33: Das heißt es wird da wahrscheinlich verschiedene Versionen von geben mit verschiedenen, ich nenn's mal Härtegraden oder Ausprägung und da bin ich mal gespannt was da wie kommen wird.
00:27:46: Aber im Grunde genommen ist es so, dass das Vermögen bleibt im Unternehmen.
00:27:49: Du kannst keine Gewinnausschüttungen machen und... ...das Unternehmen kann einfacher weitergegeben werden.
00:27:57: also das Thema Nachfolge ist auch deutlich einfacher.
00:27:59: Also jetzt nicht nur für so nachhaltige und ich nehme mal so spät sich für wir interessant sondern auch für Unternehmen die eben eine Nachfolgerregeln wollen weil die Menschen dies dann übernehmen.
00:28:09: Das Unternehmen die brauchen halt nicht Unmengen an Kapital Sondern sie brauchen halt nur des Wichtige Herz und das richtige Know-how, die Begeisterung für das Unternehmen.
00:28:19: Und können es dann auch entsprechend weiterführen?
00:28:22: Gerade bei Unternehmen, die so singetrieben sind oder die ein Purpose haben... Für diese ist natürlich auch wichtig dass ein Unternehmen diesem Geist irgendwie weiter geführt werden kann.
00:28:31: Aber gibt's da eine bestimmte Regelungen an Geschäftsführer gehälter?
00:28:35: Sind sie irgendwie gedeckelt oder...?
00:28:36: Das
00:28:37: wird man sehen was dann bei uns kommt.
00:28:39: Bei uns wir haben halt einen Hack bei uns.
00:28:41: also wir sind noch ne klassische GmbH Und wir haben in der unserer GmbH-Satzung verankert, dass das Unternehmen nicht vererbt werden kann und es nicht weil wir unsere Kinder nicht mögen oder dem das nicht zutrauen würden.
00:28:55: Das irgendwie ein Unternehmen führen sondern weil wir wollen, dass sie sich frei entscheiden dürfen.
00:28:59: Sie einfach das machen dürfen, worauf sie Bock haben und ich glaube die werden genug Grips haben um das auf die Beine zu stellen was sie antreibt.
00:29:15: Und wir wollen die natürlich auch fördern und featuren, was auch immer so wie man das als Eltern ja will für seine Kinder irgendwie.
00:29:24: Aber ich möchte nicht dass irgendwann eins meiner Kinder in diese Not kommt.
00:29:31: Ich muss jetzt das Unternehmen des Vaters übernehmen weil der das erwartet von mir und so weil es selten gut glaube ich weil das viel Druck bringt.
00:29:44: Ja, ich glaube nicht für alle Seiten nicht angenehm wird.
00:29:49: Und man kennt es ja auch oft ist dann die Folge dass das Unternehmen dann einfach verkauft wird weil die Kinder nichts damit anfangen können und dann geht es doch in Hände die da ganz was anderes mit vorhaben oder auch große ausländische Investoren die halt das Ganze einfach nur profitabler machen dann die Mitarbeiter raus schmeißen.
00:30:05: so also kann ganz viele Auswüchse haben muss es natürlich nicht.
00:30:09: Also es kann alles gut gehen mit großen Investoren aber wir ... haben wir irgendwie für uns gemerkt.
00:30:17: Für uns fühlt es sich besser an, den Weg zu
00:30:19: gehen.".
00:30:21: Ja cool!
00:30:22: Aber erkennst du das Unternehmen Haferkarte?
00:30:24: Genau.
00:30:25: Die kenn ich auch... hab' ich auf dem ... ... Stuart Ownership-Konferenz in Berlin kennengelernt.
00:30:31: Leandro oder wen hast du kennengeletten?
00:30:32: Genau, der Leandro hat erzählt von seiner Geschichte.
00:30:37: Ja die
00:30:37: haben ja auch so mit ihrem Unternehmen wo sie die ganzen Gesellschaften... Also
00:30:42: die haben Crowdfunding gemacht und die Gesellschafte rauszukaufen, genau.
00:30:46: Und haben wir dann auch ich weiß nicht wie deren Form jetzt heißt die können ja nur bestimmte Geschäftsführer gehält und so finde ich cool als ich arbeite sehr viel mit denen zusammen, weil ich deren Freundschaftenehmer in der Finanzierung begleite.
00:30:58: Ich habe das auch neulich beim deutschen Franchiser Band auf einer Veranstaltung gesagt dass für mich sind sie wirklich echt auch so ein vorzeigende Unternehmen im Franchising.
00:31:07: Weil die wirklich so gut mit ihren Franchisenehmern umgehen ist echt richtig, richtig cool und Lerandro.
00:31:15: Also ich hab sehr viel mit Lerndro zu tun einfach recht cooler Typ einfach auch.
00:31:20: Ich fand es auch sehr inspirierend.
00:31:21: er hat auch echt.
00:31:22: bei diesem Vortrag war er super persönlich.
00:31:24: das fand ich enorm weil da saßen hunderte von Leuten und haben ihn zugehört... Und er hat davon erzählt wie er sich oft die Frage gestellt habe bin ich überhaupt der Richtige für das was ich hier mache?
00:31:39: Das ist natürlich eine Frage die man sich als Gründer und Geschäftsführer immer wieder stellt, vielleicht doch stellen muss.
00:31:47: Bin ich noch die richtige Person für die Größe, die das Unternehmen jetzt sieht?
00:31:52: Ich kann mir das auch gut vorstellen weil also wie ich ihn auch erlebe dann kann ich mir gut vorstellen dass er da weil er ja viel unterwegs ist dann auch mit anderen Unternehmer unternehmerinnen spricht und er wahrscheinlich so feststellt.
00:32:04: von mir jetzt außen betrachtet ich bin irgendwie so völlig anders als ich denke so anders Denkt man vielleicht automatisch, wenn die anderen denken immer so.
00:32:11: Ich sag jetzt mal gewinn maximiert bin ich eigentlich richtig um das Unternehmen zum Erfolg zu führen kann nicht mehr gut vorstellen aber Nicht nicht aber ich finde ihn einfach smart.
00:32:22: ja das stimmt habe ich auch so wahrgenommen.
00:32:26: war war auch schon bei mir im podcast übrigens Ach cool könnt ihr mal vorhin gerne hören die folterte seine gründer.
00:32:31: geschichte erzählt
00:32:32: sehr schön.
00:32:32: das war allerdings noch vor dem ganzen bevor sie da remodelt hatten.
00:32:36: also da hatten die noch ihre investoren und so weiter mit.
00:32:39: Wir suchen jetzt immer noch nach dem Termin, wo man den zweiten Teil sozusagen aufnehmen.
00:32:44: Wie es weitergegangen ist, weil echt coole Geschichte.
00:32:47: Yes!
00:32:47: Ich würde mal ganz kurze Sprung zurückmachen, weil die Frage liegt mir schon in der ganze Zeit auf den Lippen als du gesagt hast so beiläufig also gar nicht was beilläufig.
00:32:56: aber ja, Karsten hatte vorher schon ein anderes Unternehmen und damit Investoren zusammen gearbeitet wurde.
00:33:02: Wie ist das denn dazu gekommen dass ihr überhaupt so unternehmerisch tickt?
00:33:06: Weil du hast ja auch gesagt, wir haben hobbymäßig da einfach mal was angefangen und haben das so parallel gemacht.
00:33:11: Was war denn parallel?
00:33:12: Und wo kommt dieser Antrieb her irgendwas zu erschaffen, zu entwickeln oder sowas?
00:33:21: Kommt es aus der Familie?
00:33:22: wie seid ihr aufgewachsen?
00:33:24: Ja ich glaube schon dass das aus der familie kommt.
00:33:29: Meine Eltern die haben uns das viel vorgelebt sodass Ja, ich hole mal ein bisschen aus.
00:33:37: Mein Vater hat Mathe Physik studiert und von seinen Eltern kam so auch der Wunsch, werd Lehrer, dann hast du einen sicheren Job und bist verbeamtet und so.
00:33:50: Das ist ein guter Weg, das ist solide Und ich glaube ihm hat er es immer nicht so gepasst.
00:34:00: Da war er zu zu eigensinnig und hat auch viele Sachen auf dem Herzen gehabt.
00:34:06: Und zum Beispiel eine Sache, eine Situation die für ihn so ein Auslöser war, dass er irgendwann nach dem Studium abgeschlossen war.
00:34:16: Da dazwischenstand geh ich irgendwie in die, da hab' ich an der Uni, wer tut mir Professor oder gehe ich an die Schule?
00:34:22: Hat er im Referentär Jardt, weil er sich das den Teil auch noch offen halten wollte... In den achten Sechzigern einige Schüler und Schülerin Vorsicht, die hat den der Drogen abgerutscht sind.
00:34:36: Und er hat gesagt hey das ist so Menschen die so also die würden es packen.
00:34:42: Die brauchen halt Leute, die ihn helfen.
00:34:45: Und irgendwie ist dieser Wunsch den Menschen zu helfen so groß geworden dass er gesagt hatte ich hänge jetzt diese ganze Karriere als Lehrer oder Professor an Nagel nicht kümmer mich um die leute.
00:34:58: und sehr zum Leitwesen meiner Großeltern die dann echt Ja, da schon auch Ernstgespräche glaube ich mit ihm geführt haben.
00:35:10: Und meine Mutter kommt eher aus dem sozialen Bereich also ihre Zonderpädagogik studiert und für die war das dann eh so... War das ein gemeinsames Ding für die beiden sich darum die Menschen zu kümmern?
00:35:21: Es gab aber noch nichts.
00:35:22: Es gab keine Drogenhilfe-Einrichtungen es gab gar nichts!
00:35:25: Die Leute wurden in die Psychiatrie gesperrt, wurden mit irgendwelchen Medikamenten vollgeballert Und Hauptsache, sie waren erst mal von der Straße weg.
00:35:33: Das war das Ziel.
00:35:35: und dann haben meine Eltern mit Freunden gemeinsam irgendein olles Haus in Gießen gekauft... ...und haben dann das so notdürftig renoviert und haben da halt die Leute, die da auf der Straße waren eingeladen und gesagt hier kommt er wieder irgendwie zu Kräften usw.
00:35:55: einfach völlig unprofessionell würde man heute nie mehr so machen Auch die Zeit, wo meine älteste Schwester gerade geboren war.
00:36:04: Also auch als junge Familie.
00:36:06: Das ist eine schwierige Situation und hat sich über die Jahre vieles dann professionellisiert.
00:36:14: Wenn du da aus dem Fenster guckst, siehst du das Schloss von Falkenberg?
00:36:19: Haben das mit ein Verein gegründet, haben dieses Haus kaufen können... Mit einem großen Risiko, das war komplett verfallen.
00:36:28: Das Ding super schlechten Zustand hat mit dem Henschel gehört auch wieder Unternehmer der dort seinen Sommersitz hatte.
00:36:37: Genau und haben das dann gekauft mit viel Eigenleistung wieder renoviert und da diesen Verein aufgebaut haben dann irgendwann sich ans Diakonische Werk mit angegliedert um Träger zu haben.
00:36:48: Haben Fortbildung gemacht in so einer Mitarbeiterstamm mit aufgebaut Und da sind wir als Kinder groß geworden.
00:36:56: Also ich hab die Gießenerzeit gar nicht mehr miterlebt, ich bin quasi in Gießen noch gerade so geboren und dann sind wir hergezogen.
00:37:05: Ich glaube dass das uns sehr im Knochen hängt.
00:37:10: dieses Erlebnis, dass unsere Eltern sowas aufbauen, sowas gründen und auch dieses eher Sinn getrieben zu sein.
00:37:18: Glaube ich kommt auch mit daher weil ich das so oft erlebt habe.
00:37:22: Da haben Menschen mitgelebt, da würden viele die Straßenseite wechseln wenn sie den begegneten.
00:37:29: Therapie statt Strafe und so gab es ja auch eine Zeit lang.
00:37:33: Das heißt, die Knastis waren dann mit da und trotzdem habe ich das immer als Kind auch als super wertvoll erlebt.
00:37:40: Mit den Menschen zusammen zu sehen wie die wieder auf die Beine kommen und so super ermutigend gewesen.
00:37:46: Natürlich auch einige Rückfälle was auch nicht... Also schon herausfordernd ist, als Kind das mitzukommen.
00:37:52: Natürlich waren wir dann nie so tief drin aber trotzdem hörste es irgendwie und Aber immer dieses Gefühl Es lohnt sich sich für Menschen einzusetzen weil die Geschichten Die du dann hörst wie menschen wieder Job in Job kommen wie menschend wieder eine Familie gründen oder Sich mit ihrer Familie wieder versöhnen da wo es irgendwann Sachen zerbrochen sind oder so Das war schon was was ich immer total als Kind hören, wenn ich zurückgucke mich sehr begeistert hat.
00:38:26: Für mich war aber mal klar, ich werde auf gar keinen Fall Sozialarbeiter oder irgendwas in die Richtung weil es ist schon auch herausfordernd gewesen.
00:38:34: das war mit viel Planungsunsicherheit.
00:38:39: gerade die Anfangsjahre waren also man würde heute sagen wir hätten am Existenzminimum gelebt wahrscheinlich Aber es war immer genug da!
00:38:48: Das war das Verrückte.
00:38:51: Man muss sich manchmal einfach auf den Weg machen, das Risiko in Kauf nehmen und der Rest fügt sich dann schon irgendwie.
00:38:58: Und das ist auch was wir so mit der Muttermilch aufgesaugt haben glaube ich.
00:39:05: Das Lustige ist unser Vater war als wir da ein Schiff gegründet haben eher derjenige, der nicht so viel Risiko vorsichtig sein ist.
00:39:12: Das fand ich sehr lustig weil er hat eine ganz andere Geschichte letztendlich.
00:39:16: Aber natürlich auch viele Erfahrungen gesammelt hat und für sich vielleicht auch irgendwann gesagt hat So hart am Limit würde ich vielleicht nicht mehr gründen wollen, sondern das mit mehr Sicherheit tun wollen und so.
00:39:29: Genau!
00:39:30: Und das war glaube ich in der Retro-Perspektive sowas was uns ermutigt hat zu sagen okay, Carsten und ich hatten beide gute Jobs weißt du?
00:39:41: Das war jetzt nicht so dass wir irgendwie gedacht haben wir müssen jetzt etwas gründen damit wir über die Runden kommen...
00:39:47: Was habt ihr denn gemacht?
00:39:48: Sie haben klassische Schule gemacht habe
00:39:49: ich dann studiert oder...?
00:39:52: Wir haben beide sind in die Richtung Design gegangen, also Karsten-Kommunikationsdesign in Darmstadt studiert.
00:39:58: Danach noch Philosophie und Informatik dran gehängt, eine ganz lustige Kombi.
00:40:04: Okay cool!
00:40:06: Und ich habe in Köln studiert an der Kunsthochschule für Medienmediengestaltung.
00:40:12: Ich wollte erst in Richtung Film gehen weil mich Film immer fasziniert hat.
00:40:16: Ich finde es so ein starkes Medium Weil Bild und Ton Musik kombiniert, das ist einfach bewegt.
00:40:22: so viel.
00:40:23: Und hab aber dann im Grundstudium gemerkt ... die Leute, die Filme wirklich gut machen, die leben dafür.
00:40:34: Also du opferst dein Leben für Familie, Freundschaften.
00:40:38: Du opferste es eigentlich dafür, wenn du es richtig gutmachen willst?
00:40:43: Mhm.
00:40:43: Der Preis ist mir zu hoch.
00:40:45: Ich hatte schon den Anspruch, gut zu sein in dem was ich ... mache.
00:40:50: Aber ich bin auch im Mensch den Beziehungen total wichtig sind und Freundschaften wichtig sind, und für mich war auch klar, ich habe Lust irgendwann Familie zu gründen.
00:41:01: Ach Kassert,
00:41:01: hätte ich gar nicht so gedacht dass dieses Film Thema... Ich hätte das jetzt eher von Unternehmertum erst mal gesagt, dass man da viel opfert?
00:41:09: Ja, tut man auch aber beim Filmen.
00:41:11: viele die die Filme auch machen leben auch für die Geschichten also die sagen ich kann eigentlich nur Eine gute Story schreiben, wenn ich es mal durchlebt hab.
00:41:18: Wenn ich weiß wie sie
00:41:19: sein würde
00:41:21: und das sind ja manchmal auch echt heftige Sachen die die Menschen dann so in Filme packen und wenn man sich vorstellt dass Teile davon erlebt haben.
00:41:31: Ja habe ich ja so soweit nicht
00:41:33: gehen wollen.
00:41:36: Genau und hab dann bin dann umgeschwenkt im Richtung Mediengestaltung immer noch mit dem Film.
00:41:43: so im Backup Dokumentation habe ich dann auch einige gemacht und hab mein Diplom abgeschlossen.
00:41:52: mit einem Vordiplom war.
00:41:55: Das habe ich einen interaktiven Film gemacht, es waren noch so um die zwei Tausende herum.
00:42:00: das heißt das Thema Interaktiv war ja noch ganz frisch und jung.
00:42:05: Und genau habe dann so ein interaktives Dokumentarfilm gemacht über das Thema war.
00:42:17: Es ging um Jugendkultur und ... Jugendkultur- und Drogenkonsum, quasi.
00:42:24: Auch Teile meiner Geschichte damit eingebühren.
00:42:26: Und hab dann Menschen interviewt, Jugendliche in Köln teilweise in irgendwelchen Jugendzentren, aber auch hier Leute die Therapie gemacht haben.
00:42:35: Dann könnte man sich so seine Dokumentation zu dem Thema zusammenstellen.
00:42:40: Zu jedem Themenkomplex Sachen sich angucken und Interviews anschauen.
00:42:46: Genau.
00:42:46: War noch in Flash programmiert als es das noch gab?
00:42:49: Okay.
00:42:50: Also heißt das den Film, den ich gesehen habe?
00:42:52: Da war ein Mensch erköpft und es damit hast du dann auch Politik geschönt oder nicht?
00:42:57: Das hat für uns einen Unternehmen gemacht.
00:43:00: Genau die haben gesagt wir finden so cool was ihr macht.
00:43:02: Wir haben immer ein Projekt im Jahr, was wir pro Bono machen.
00:43:06: Und wir haben Lust das für euch zu machen.
00:43:09: Nice!
00:43:09: Dann haben sie die Filmschnipseln im Hintergrund, die du gesehen hast.
00:43:14: Die Tonspur hab' ich rausgenommen, sind nur Musik drin gelassen die Vertonung übernommen, weil ich dachte es ist schöner also nur ein Film zeigt.
00:43:25: Ja und Diplom war dann mehr in Richtung UI, Bündnis zur Oberflächen.
00:43:34: das war auch ein Thema was mich sehr inspiriert oder sehr beschäftigt hat, auch weil Carsten Startup da so ein bisschen um dieses Thema gab.
00:43:47: Wir dann da auch als Brüder schon immer wieder zusammen auf Konferenzen waren und Sachen angehört haben.
00:43:52: Da war ja auch schon mal zu dem Zeitpunkt das Thema KI irgendwie groß, und ist dann einfach wieder verabbt weil man gemerkt hat die ganze Technik ist einfach noch nicht weit genug um das überhaupt zu stemmen was man da bräuchte an Rechenleistung.
00:44:05: aber es war schon mal da.
00:44:07: Crazy!
00:44:11: Wo kam die Begeisterung dann her?
00:44:13: Auch auf diese Konferenz weil ich das Thema einfach interessiert hatte
00:44:16: Das Thema, ich mochte auch das, also Karsten auf.
00:44:22: So dieses Thema Verbindung zwischen großen Datenmengen Visualisierungen so dass war für uns auch schon klar, dass wir da offen auf ein Zeitalter zu steuern wo ja wo wo wir so viele Datenmenge haben.
00:44:40: hier werden wir als Menschen kann nicht mehr händeln können und wir brauchen Hilfestellung.
00:44:44: und Visualisierung ist halt ein super Mittel um Hilfestellen zu liefern.
00:44:48: und das Startup vom Carsten hat quasi, wir leben ja immer noch eigentlich im Listen-Zeitalter.
00:44:55: Die Liste ist mit das effektivste Darstellungsmedium aber eine Liste da ganz vielleicht hundert Datensätze irgendwie im Überblick behalten wenn es gut läuft.
00:45:03: Aber alles was mehr ist wird super schwierig und der hat da so Visualisierungsmöglichkeiten geschaffen um wirklich ganz unterschiedliche Daten dann im Überblick zu bekommen beurteilen zu können, damit man gute Entscheidungsgrundlagen hat.
00:45:21: Das war so der Start-up damals und das an ... Der Teil war eine im Grunde genommen eine Ausgründung aus dem was aus einer Idee der Kasten hatte in seinem Diplom.
00:45:32: Das hat er damals iWorld genannt, weil er ist echt schon lange her.
00:45:39: Und damals i World, weil es war die Zeit als der erste iMac auf den Markt kamen und dieses I auf einmal vor allem möglichen stand Und unsere erstes Unternehmen ist ja auch Eisdorf, weil wir Zubehör für die Apple-Tachen gemacht haben.
00:45:53: Apple hat uns damals super begeistert, weil das so die Underdogs waren und... Auch deshalb hat der Karsten dann Apple angefragt ob die auch seinen Diplomen irgendwie sponsorn hat?
00:46:06: Die Idee gepitscht, die fand die Idee sehr gut!
00:46:10: Und letzten Endes war ging es bei iWorld um eine Darstellung, wie wir Informationen auf der Welt gendelt werden können.
00:46:24: Aber auch die Devices dazu und das lustige Weihkasten hat die Device ist iPad und iPhone genannt.
00:46:29: Er hat Designs dazugehabt, hat natürlich kein nichts Funktionierendes sondern so Prototypen, Design-Prototypen hatte.
00:46:40: eine der Benutzeroberflächen war im Grunde genommen Google Maps.
00:46:44: nur schön Ähm, das war Graph Space.
00:46:48: Ist das?
00:46:48: Das war dann so eine ... Ja und es war auch die Zeit... Da gibt's ja auch so ne Dokumentation glaube ich, wo mir auch ein deutsches Start-up sich gegründet hat was Dann diese quasi diese Vorversion von Google gemacht hat, die Google dann ja geklaut hat mehr oder weniger.
00:47:04: Und das Lustige war dass der Kasten mit denen, die sehr gut kannte Einer der Professoren damals um die hdk in Berlin ist der Sauter gewesen Der glaub' ich auch an dieser Dokumentationsmit mit vorkommt.
00:47:18: Und der kannte Karsten CD und hat die quasi einfließen lassen in das Startup, was du hast?
00:47:23: Das ist dann auch gemacht.
00:47:24: Dann Karsten fand ich so schön.
00:47:25: Ich finde auch haben sie nicht so schön umgesetzt aber Die Funktionen hat schon mal ins Leben gerufen und Karsten wurde dann von Apple eingeladen weil die Idee so cool fand noch die Umsetzung so cool fanden.
00:47:41: erst nach München zu apple deutschland.
00:47:44: Jünger sagt ey Junge Du musst Nach Cupercino, du musst das im Headquarter vorstellen.
00:47:51: Und haben den dann Tickets bezahlt und so ein Mini-Stipendium.
00:47:58: Genau!
00:47:59: Und hat Carsten dort... ...dann dieses Konzept vorgestellt und auch iPad und iPhone vorgestellt?
00:48:08: Aber die haben es überhaupt nicht kapiert.
00:48:10: Die haben gesagt, ihr erinnerts durch an den Apple Newton.
00:48:14: Das ist so'n... Also wie so ein Handheld PC gab es ja damals.
00:48:20: Ganz rudimentär, mit einem Monochrom-Display und E-Mails.
00:48:23: Ein bisschen wie ein Ebookreader jetzt ist.
00:48:28: Nur halt damals waren wir zu Tasten drunter, weil's noch kein Touch gab.
00:48:32: Und das hat der Apple gemacht diesen Newton und er ist komplett gecrashed.
00:48:36: Der war ein Riesenflop.
00:48:38: und die haben gesagt Mobile ist tot da waren hier uns nicht dran.
00:48:43: Eibuchs damals noch, Vorgänger des Macbooks.
00:48:47: Die hatte Apple gerade so gemacht und kam gerade wieder die Zeit wo Apple halbwegs Cashflow hat.
00:48:53: Sie waren vorher in Phasen, wo die nur noch drei Monate Cashflow hatten.
00:48:57: Krass!
00:49:00: Ja... Genau, man hat keiner verstanden und der Carsten war dann sehr frustriert irgendwie und ist dann aber noch eine Zeit im Statement überlegt blieben weil damals schon alles sehr teuer war vor allen Dingen für jemanden der gerade sein Studium abgeschlossen hat hat er dann einfach im Auto gepennt, hatte sich irgendwie günstigste Mietwagen genommen und hat dann im Auto gepennt.
00:49:20: Und hat dann über ganz viele Zufälle John Glancy kennen gelernt.
00:49:26: Der ist derjenige, der das Bindeglied war zwischen dem Design Team, Hardware Design Team und dem Software Design Team.
00:49:33: Okay?
00:49:34: Und der hat auch ganz viele Features die man jetzt so in dem Betriebssystem kennt.
00:49:42: So hat er damals so ... mit reingebracht.
00:49:46: Genau, und der hat dann... Amerikaner sind ja oft sehr gastfreundschaftlich und die haben sich kennengelernt.
00:49:55: er war begeistert vom Casten und gesagt, ob er ihn noch zum Hotel bringen könnte am Abend.
00:49:58: und dann hat er gesagt naja ich schlafe immer im Auto und er sagt auf keinen Fall du kannst bei uns, wir haben hinten so ein nächste Haus da kannst du drinnen pennen.
00:50:08: und dann hatte er da noch über einen Monat Weil John Glenn sie zu Hause gelebt
00:50:12: hat.
00:50:12: Und
00:50:12: wenn der von Apple nach Hause kam, haben die abends noch über alles Mögliche philosophiert.
00:50:20: Karsten konnte nochmal die Ideen pitchen und er hat gesagt hier Junge das ist echt krass!
00:50:25: Ich würde dich gerne nochmal mit den richtigen Leuten für in Verbindung bringen und wir müssen gucken dass du besser pitchtest um englischensicherer wirst, dass du die Sachen besser auf einen Punkt bringst sondern dann haben die das Abends immer geübt zusammen.
00:50:37: und irgendwann gab's an den Termin Und er musste Karsten auch unterzeichnen, dass er alles was er da an Ideen reinbringt.
00:50:43: Dass er dann keine Benefits von hat oder dass er nicht Apple hinterher fahren kann sondern das alle Ideen die er da pitcht ist, die dann auch Apple gehören.
00:50:56: und das hat der Karsten noch gemacht weil er gesagt hat lieber Apple als Microsoft.
00:51:04: Weil damals ...
00:51:07: Begate
00:51:07: sehr viele Ideen irgendwie auch von Steve Jobs geklaut und gab es ja auch so viele Storys drüber.
00:51:13: Er hat gesagt wenn dann soll das irgendwie Apple machen, weil für ihn war auch klar, woher soll denn also wie soll er denn irgendwie so Kräte bauen oder so?
00:51:23: Das ist soweit weg.
00:51:27: Und... Das ist eine Story die ihr zähme auch nicht so oft.
00:51:31: Also echt
00:51:32: crazy ist das ja.
00:51:33: Ja
00:51:33: genau Walz ein bisschen crazies Ist das eine Geschichte die war nicht so oft erzählen.
00:51:41: Aber es zeigt ein bisschen diesen auch diesen Hintergrund, dass wir auch als wir dann damit begonnen haben Schiff zu machen jetzt nicht bei null angefangen haben offensichtlich.
00:51:48: aber wie war denn sein Pitch?
00:51:52: Genau der war dann ganz gut und die haben das dann auch besser verstanden.
00:51:58: Und wurde danach dann öfter noch mal eingeladen.
00:52:04: mehr oder weniger am Sande verlaufen, weil der Karsten dann auch wieder zurück nach Deutschland musste.
00:52:08: Dann hier ein Job hatte und immer noch tatsächlich immer noch mit John Glancy im Kontakt steht.
00:52:14: die beiden schreiben sich immer wieder wobei er jetzt schon mittlerweile in Rente ist ja und der auch immer wieder so eine Kontaktperson ist wie Apple immer mal wieder anfragen ob die nicht Lust hätten auf Kooperation.
00:52:26: aber da sind mittlerweile die Kontakte auch nicht mehr so frisch und so und es das dann eher am Sanden verläuft.
00:52:36: Ja krass.
00:52:37: mir fällt übrigens immer wieder auf wenn ich irgendwie so nachbore und so versuche so diese.
00:52:46: Und dieses gehen so herkommt oder dieser diese Motivation einfach zu machen und das Ding also dieses Unternehmertum, die ersten Schritte zu gehen und so
00:52:55: dass.
00:52:56: Ich sage mal so all diejenigen die mit so viel Herzblut Leidenschaften und so dabei sind es halt immer so unfassbar schwer sodass irgendwie so in Wort zu fassen, was war denn jetzt der Moment?
00:53:08: Wir haben das halt einfach so gemacht.
00:53:11: Kann man irgendwie nicht so richtig erklären?
00:53:13: Für uns war das... wir haben nicht übernacht, es war völlig logisch dass wir das jetzt machen.
00:53:17: Man soll da groß erklären und ich finde das immer total geil!
00:53:20: Weil so ist es halt auch meistens, aber man macht's halt einfach.
00:53:23: Ich glaube auch... Es gibt natürlich auch den Weg.
00:53:26: Karsten hat ja auch den wegmachen können, dass er gesagt hat, ich habe jetzt den Pitch und der ist ordentlich.
00:53:33: Jetzt muss ich ein Geschäftsmodell drauf stricken und dann vielleicht würde Apple auch investieren oder was auch immer.
00:53:38: Das hätte ja auch so machen können, aber er hat einfach gesagt hey das ist mein Herzensanliegen dass es das diese Geräte den Weg irgendwie finden dass sich die irgendwann benutzen darf.
00:53:50: Es war für ihn irgendwie viel mehr wert als dass er sagt er kann davon profitiertes
00:53:54: Windows nicht bekommt.
00:53:55: genau das mag das auf mich kriegt.
00:53:57: genau hat der da noch funktioniert?
00:54:01: Da gibt's eine Line übrigens vom Blumentopf, weil wir im Vorgespräch über Blumentoff gesprochen haben.
00:54:05: Ich weiß nicht mehr welchen Song das ist... Wir sind incompatibel wie Mac und Windows.
00:54:10: Ja
00:54:10: stimmt!
00:54:11: Aber es gab früher einen Sticker, ich weiß noch als ich im ersten Apple-Laden war.
00:54:16: Das waren auch so ganz im Hinterhof, ganz kleine Glitchen die Apple verkauft haben.
00:54:21: Da hab' ich so ein Sticker mir mitgenommen, da stand drauf... Warte... Habs gleich weiter kommt, wer nicht vergesst das apple kompatibel ist.
00:54:34: Aber jeder der früher meck benutzt hat er wusste eppel ist sowas von unkompatibel.
00:54:40: Du warst in einem geschlossenen ökosystem und selbst irgendwelche burgdateien auszutauschen war schon immer eine katastrophe mit irgendwie oder irgendwelchen falsch formatierten sticks In den in den meck zu packen der nach dann nichts erkannt oder weiß aber sagt an des der munters rechner es nicht erkannte.
00:54:59: Das war schon, musste man schon viel ertragen als früher Apple-Gunde.
00:55:06: Kann man sich heute nicht mehr so vorstellen, dass Apple mittlerweile so ein gigantisches Unternehmen ist?
00:55:11: Ja, weil wir haben gerade die Geschichte von der Eben gehört.
00:55:14: also sehr cool!
00:55:16: Ich habe auf jeden Fall noch zwei Themen auf dem Herzen.
00:55:19: Zum einen hattest du selber irgendwann vor paar Minuten gesagt... Alles gesagt, ich möchte noch mal erklären was wir noch so gutes tun wollen.
00:55:33: Nach dem Motto oder was wir auch noch Gutes vorhaben mit dem Äthernehmen, dass wir da mal darüber sprechen.
00:55:37: und vor allem wir waren ja als du mich freundlicherweise rumgeführt hast hier in eurem Hofladen hier.
00:55:44: Wie es dazu kam?
00:55:45: Ja
00:55:45: sehr gerne!
00:55:48: In der Gründungsphase gab's immer wieder so einen Moment und ich glaube das wird für jeder Gründerin bestätigen können wo man sich fragt warum mache ich das?
00:55:58: Was ist denn mein Antrieb?
00:56:00: Weil man schon einfach viel mitmacht und durchmacht.
00:56:04: Und viele Abstanddowns miterlebt, und Carsten und ich für uns erkannt haben... Da kann ich glaube ich für mich beide auch so sprechen, dass wir das nicht des Geldes wegen tun.
00:56:22: Und Carsten sagt, wir haben ein bisschen wie die Hobbits einen Abherrl-Effekt für Macht und Geld.
00:56:30: Das heißt, das interessiert uns irgendwie gar nicht so.
00:56:36: Und wir sind auch der festen Überzeugung dass wir nicht glücklicher sind wenn wir irgendwie mehr verdienen.
00:56:40: natürlich muss man über die Runden kommen und die Familie ernähren können und es ist auch schön wenn man sich Dinge leisten kann.
00:56:49: aber man kommt auch irgendwann wieder in diesen... Also je mehr du hast desto mehr Sorgen machst du dir manchmal noch?
00:56:55: Dass du das verlieren könntest was du hast oder dass du Das ist irgendwann dann doch nicht mehr reicht oder so.
00:57:02: Und ich hatte mich auch mit einem Menschen unterhalten, der hat ein sehr erfolgreiches Unternehmen gegründet in Software-Unternehmen und er hatte sich dann irgendwie seinen ersten Porsche geleistet und war total happy damit.
00:57:15: Ein paar Jahre später wurde ihm die Felgen von seinem Porsche geklaut und das hat halt einfach über Zehntausend Euro nur die Felge gekostet.
00:57:28: Ich dachte krass, ich hab kein Auto was so viel wert ist.
00:57:32: Bei ihm sind das nur die Felgen und der macht sich da total Sorgen.
00:57:34: wo stellt er jetzt diesen Porsche hin damit der nicht kaputt geht?
00:57:37: Und dann hat er sich ein Segelboot gekauft und... Total cooles Hobby glaube ich, was mich bestimmt auch faszinieren würde.
00:57:47: Nur dann brauchst du irgendwie einen Liegeplatz und dann kostet das Geld.
00:57:49: und dann war der Einmaster nicht mehr groß genug und dann dachte er fliegen es auch ein cooles.
00:57:55: und wo so eins zum anderen kommt.
00:57:58: Und ich kann auch dieses Begeisterung total verstehen, so für dieses neue und Dachenaus zu probieren.
00:58:04: Aber das wo er es hinführt, da hab' ich gar keine Lust diesen Weg zu beschreiten, sondern uns wurde was anderes wichtig.
00:58:14: Wir haben gemerkt wir haben Lust unsere Region positiv zu prägen.
00:58:19: Und wir haben gedacht wie cool wäre das wenn wir als Unternehmen ein Motor sein können der in unserem Umfeld hier im Dorf, aber auch darüber hinaus Gutes tut.
00:58:32: Und haben irgendwann mal als unser Mission Statement festgelegt.
00:58:37: So viel Gutes tun wie wir können und auf dem Weg dahin so wenig Schaden wie möglich anrichten.
00:58:43: Weil egal was du machst, du richtest immer Schaden an.
00:58:46: Egal was für der Umwelt entnehmen wenn wir etwas produzieren wird schaden angerichtet.
00:58:49: Wenn wir Gold als Ressource für die Platinen brauchen dann wird das irgendwo abgebaut und richtet schadene Natur an Vielleicht auch an Menschen, weil irgendwie Ausbeutung stattfindet und so weiter.
00:59:01: Und da dieses Ziel zu haben, möglichst wenig Schaden anrichten... ...und auf der anderen Seite das was wir erwirtschaften soll dazu dienen Gutes zu tun.
00:59:12: Und im Jahr zwei Tausend Achtzehn habe ich dann das erste Mal auf einer Messe die Gemeinwohlökonomie kennengelernt.
00:59:19: Das ist eine Bewegung im Grunde genommen, die genau das auf dem Herzen hat.
00:59:27: Unternehmertum dazu führt, dass das Gemeinwohl gesteigert wird.
00:59:32: Und letztendlich steht es ja sogar so in der hessischen Verfassung.
00:59:35: also da steht drin Das Unternehmen, das Zweck der Unternehmen ist das Gemeindwohl zu fördern.
00:59:41: Das haben wir aber irgendwie vergessen.
00:59:43: Sondern manchmal scheint es so als wären Unternehmen eigentlich nur noch dass wir da Dass einige Leute einfach immer mehr bekommen und Das hat mich diese gewöhnrichtung das hat mich total begeistert.
00:59:57: Und wenn nicht alles, das ist super komplex.
01:00:00: Da gibt es verschiedene Richtungen und so kann man viel diskutieren drüber.
01:00:05: Aber ich habe gemerkt, ich hab Lust... ...und deshalb finde ich den Namen Bewegung so cool, dass man sagt, ich habe Lust in diese Richtung zu geben, dass sich das wieder dahin entwickelt.
01:00:14: Das darf sich vollkommen unterschiedlich ausprägen.
01:00:17: Man kann ja auch gewinngetriebener sein als wir das vielleicht sind.
01:00:22: Man muss ja nicht daher so ticken wie wir.
01:00:25: Aber trotzdem das mit im Blick zu haben, dass das Zweck des Unternehmens sein sollte, das Gemeinwohl zu steigern.
01:00:32: Das hat mich begeistert und ich habe es auch hier im Umfeld bei einigen Unternehmen auch erlebt – auch bei größeren Unternehmen Bebraun zum Beispiel die auch viel Gutes für die Region gefördert haben gemacht haben wo ich dachte wie cool ist das wenn man irgendwann so einen Unternehmen hat?
01:00:48: Und kann dann so Projekte umsetzen die vielleicht sonst gar nicht entstehen würden aber einfach weil man als Unternehmen das Kapital hat.
01:00:58: Das hat mich irgendwie begeistert und in Carsten halt genauso.
01:01:00: Und dann war das so, ich hatte das vorhin ja auch im Vorgespräch erzählt, dass wir einen Shift EV schon gegründet hatten bevor der die GmbH gegründe war weil wir irgendwie Lust hatten, wir haben den neuen Schift irgendwie cool und wir wollten irgendwas damit machen und haben gesagt gut dann gründen einfach ein Verein erstmal Und damit wollen wir halt irgendwie was einen positiven Impact für die Region haben.
01:01:31: Genau und dann fanden wir den Namen so gut, dass wir dachten, da muss das Unternehmen eigentlich auch so heißen.
01:01:35: und weil der Name bedeutigter Transformation wandelt uns auf dem Weg machen Unternehmen Unternehmertum anders zu leben.
01:01:49: und zum Gänsemarkt kam es dann so Dass wir dieses Haus an dem wir vorhin auch drin waren.
01:01:57: Das ist ein altes Fachwerkhaus, das zwanzig Jahre Leerstand davor bewohnt wurde von Leuten die nicht zimperlich mit dem Haus umgegangen sind.
01:02:05: Da haben Tiere drin gewohnt als wir das übernommen haben, da mussten nur der Tick die Knie-Tief den Müll raus schippen und es war auch echt gruselig da einzugehen.
01:02:18: Kinderpuppen, die so mit sich rauskneuen in den Augen.
01:02:20: Das ist wirklich so ein Hauer.
01:02:22: Einfach das Setting jetzt einfach nehmen können um einen Horrorfilm zu drehen.
01:02:27: Genau und wir haben gedacht wie cool wäre das wenn wir dieses Haus was zum Schandfleck im Dorf geworden ist?
01:02:36: Wir würden es wandeln zum Lieblingsort der Menschen Was wäre das für eine Story.
01:02:41: Und konnten dann die Regionalförderung begeistern.
01:02:45: Die haben gesagt ihr macht doch mal einen Antrag bei Lieder Liederfördermittel beantragen, das haben wir dann gemacht.
01:02:52: Ich weiß nicht ob ich das noch mal machen würde, weil es so viel Aufwand ist und wir mussten ... Wir haben den Höchstfördersatz von fünfzig Prozent bekommen,
01:03:00: d.h.,
01:03:01: wir musten dann dreifach ausschreiben.
01:03:02: also dass wie auch Kommunen ausschreifen müssen, mussten wir auch machen.
01:03:09: Superviel dokumentieren und so, das war schon sehr, sehr viel Arbeit und hat letzten Endes auch das Projekt immer wieder ... verzögert, bis wir dann irgendwie finden.
01:03:19: Und da kam auch noch Corona dazwischen und dann kamen die ganzen ... ... Ruhstoffpreise, die immer höher wurden.
01:03:25: So ein paar Herausforderungen, die wir damit durchlebt haben in der Gründung... ...und auf der anderen Seite aber auch ganz viele Menschen, die ... ...die wir mit begeistern konnten hier aus dem Dorf, die gesagt haben hey so cool ich packe mit an!
01:03:38: Ich habe einfach Lust euch zu helfen, die damit den Scheiß aus dem Haus raus geschaufelt haben oder die Wände mit eingerissen haben, die beim Dachendecken abdecken mitgehäuschen haben.
01:03:55: Einfach weil sie Lust hatten dass diese Ort entsteht und mit uns diesen Ort schon sehen konnten wie der vielleicht in Zukunft führt und nicht nur das was gerade ist.
01:04:04: Und so ist dann aus diesem ollen Haus der Gänsemarkt geworden.
01:04:10: wir haben den Namen Gänsemark genommen weil die Straße heißt ja so am Gänselmarkt Und wir fanden es eigentlich schön, weil Gänsemarkt ist ja auch so ein Laden, so einen Marktcharakter soll das haben.
01:04:22: Ein Ort mag das ja auch ein Ort wo viele Menschen einfach zusammenkommen, wo man Geschäfte macht aber wo man auch einfach quatscht und gesellig ist.
01:04:34: Die Gänsel sind ja auch Tiere die sehr geselligs sind.
01:04:37: So Schnattern mit Geschnattern.
01:04:38: Ich fand irgendwie ein ganz cooles Bild dafür und auch weil das so traditionell wirkt, so irgendwie authentisch dörflich.
01:04:47: Die Straße durften wir dann auch umbenennen.
01:04:51: Also er hat jetzt zwei Namen die Straße, einmal am Gänsemarkt und für Shift durften mir das Ne Campus nennen.
01:04:59: Und jetzt kann man in der Stadt glaube ich nicht machen dass man so beantragen kann, dass man eine Straße um benennen kann.
01:05:06: Es ist durch den Gemeinderat gegangen es ist bewildert worden von Bürgermeistern und dann konnten wir das machen.
01:05:14: Das ist der Gänsemarkt eines der Projekte, die wir machen.
01:05:17: Und mittlerweile arbeiten allein im Gänsemarkt zwölf Menschen nochmal die gleiche Menge ehrenamtlich und finden also einmal natürlich den Dorfladen, du wirst die Leute sich eindecken können mit Lebensmitteln teilweise unverpackt zum allergrößten Teil Bio zu einem guten Teil regionale Produkte.
01:05:38: Ihr seid Vollsortimente ne?
01:05:40: Genau das ist ein Vollsortsiment!
01:05:41: Du kriegst so gut wie alles Außer so ganz spezielle Sachen, aber auch da können wir die Sachen bestellen.
01:05:48: Dann müssen wir es halt so machen dass wir dann eine VE nehmen und die Leute dann quasi ein bisschen mehr abnehmen.
01:05:56: also wir haben Familien, die brauchen spezielle Milch weil die Kinder eine Latose in Toleranz haben und die bestellen dann eine ganze Stiege für den Monat.
01:06:06: dafür kriegen sie einen guten Preis und das geht dann genauso.
01:06:09: Also wir können auch spezielle Dinge ordern, aber es steht nicht alles da am Laden.
01:06:15: Und der Wunsch aus dem Dorf war auch, dass tatsächlich viele regionale Produkte angeboten werden sollen.
01:06:23: Wir haben ein Wunscht-Zettel auch noch, das heißt man kann wenn man sich für den Produkt wünscht schreibt man es hin und wenn Leute das sich auch wünschen dann können wir nochmal Striche hintermachen.
01:06:32: Die mehr Striche dann bestimmte Produkte haben ist zu höher die Wahrscheinlichkeit, dass wir die im Sortiment mit aufnehmen.
01:06:40: Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Kaffee was wir haben wo ganz viele hier aus dem Dorf mitbacken und da ganz viel Freude haben, Kuchen jede Woche zu backen für Donnerstag bis Sonntag, wo dann das Café auch offen hat.
01:06:56: Wir haben uns eine gute Siebträgermaschine gekauft.
01:07:00: Das ist ein guter Café ist auch etwas was mich total begeistert und ich immer gedacht habe so eine gute Café Maschine wäre schon cool, aber du musst ja auch echt viel investieren wenn die gut sein sollen!
01:07:10: Und ich auch dachte, wie viel cooler ist das?
01:07:12: Wenn ich die mir nicht in die Küche stelle.
01:07:13: Sondern ich stell dir einfach in die Küche des Dorfs und jeder kann davon quasi was haben.
01:07:20: Ja... Mir macht es auch total viel Spaß da, wenn man mindestens einmal im Monat mach' ich meinen ehrenamtlichen Kaffee-Dienst und stehe dann an der Siebträgermaschine und macht einen Cappuccino und so.
01:07:34: Und sie hat ein Traum den viele haben immer mal so Barista zu sagen!
01:07:39: Genau, den darf ich da ausleben.
01:07:40: Macht mir Spaß und ist dann auch cool für den Laden.
01:07:45: Cool!
01:07:47: Warum eigentlich Campus?
01:07:49: Also warum war ich das Wichtigste, dass Campus heißt?
01:07:54: Die Struktur ist ja so, also die Häuser wollen wir gerne so belassen wie sie sind.
01:07:59: Wir wollen nicht uns irgendein Grundstück suchen und deinen großen Betonglotz hinbauen sondern wir wollen gerne, dass wir mitten im Dorf, wo oft auch Leerstand die Häuser nutzen, die da sind.
01:08:10: Ist auch viel ökologischer und wir lieben Fachwerkhäuser.
01:08:15: Mein Vater hat irgendwann gesagt er kauft nie wieder in seinem Leben ein Fachwerkhaus nachdem er dieses große Schloss dann als Fachwerkhaus gekauft hatte und das über Jahre immer wieder renovieren musste.
01:08:25: Und jetzt haben seine Söhne dann doch noch mal Fachwerkhause eingeschafft.
01:08:28: dass sie ist auch ein Fachwerk Haus.
01:08:29: so sieht unser Privathaus.
01:08:34: Wir finden es total cool weil es auch modular und du kannst am Ende des Lebenszyklus von so einem Haus, nimmst du einfach die Balken raus.
01:08:42: Du kannst den Leben, das kann alle Sorten rein trennen und einfach weiter verwenden.
01:08:47: Und es ist auch eigentlich dass wir unsere Geräte ja funktionieren, dass die Modular sind, du kannst die Komponenten herausnehmen.
01:08:54: wie können die Kombonenten-Sorten reinrennen?
01:08:56: Wie können hinterher das Recycling viel einfacher machen?
01:09:01: Wir können aber auch – und das ist dann noch viel wichtiger als Recyling– Dinge solange wie möglich weiterverwenden.
01:09:07: Das eben auch das Coole bei einem Fachwerkhaus Den Lehm, das ist nicht wie beim Putz.
01:09:12: Der ist ja hinüber wenn du den einmal verarbeitet hast.
01:09:15: Lehm kannst du immer wieder nutzen.
01:09:17: Du schmierst ein bisschen Wasser dazu oder machst ein bisschen wasser dazu, rüstest es um und dann kannst du ihn wieder in die Wand.
01:09:23: Dann funktioniert einfach so wieder.
01:09:25: Und... Das hat uns daneben auch inspiriert das in die Geräte mit aufzunehmen, die wir bauen.
01:09:35: Wer steht hier so auf dem Schlauch?
01:09:36: Aber wo kommt denn der Begriff Campus her?
01:09:38: Achso Campus!
01:09:38: Ja Da wollte man.
01:09:41: Danke für die... Wahrscheinlich
01:09:42: heißt Campus Modular, oder habe ich jetzt so gedacht?
01:09:44: Nee, das
01:09:44: heißt nicht!
01:09:45: Aber wir wollen gerne dass danach und nach so ein Campus entsteht also aus verschiedenen Häusern mit Arealen dazwischen.
01:09:52: Es gab sogar schon mal so einen schwedisches Architekturbüro.
01:09:55: Die haben irgendwo von uns gelesen und gesagt hier können wir euch irgendwie was cooles machen als Architektorbüro.
01:10:03: Und dann sind die echt.
01:10:04: Wir hergekommen.
01:10:05: der eine hatte war auf irgendeine Konferenz in Berlin, aber ist dann extra noch hierher gekommen.
01:10:11: Und hat dann für uns zum Campus mal die seint wie das aussehen könnte und so und da gehört halt schon unser offizier Gebäude dazu.
01:10:19: die Reparatur ist ja das gebäude daneben und der Gänsemarkt weiß vielleicht kann sich das irgendwann auch ein bisschen erweitern sondern schauen oder Dinge noch weiter ausbauen platzt umrum es noch ein bisschen.
01:10:32: das waren wir ganz charmant, dass so einen mitten im Dorf so ein Campus entsteht.
01:10:36: Wo Schiff ist aber wo vielleicht auch andere Sachen sich noch ansiedeln können.
01:10:40: Coolworking ist ja ein Thema?
01:10:42: Ja
01:10:42: genau weil wir auch gemerkt haben Gründen... Wir haben eine gewisse Erfahrung schon gesammelt und haben natürlich auch Lust, dass sich andere Dinge hier aus dem Dorf heraus gründen.
01:10:53: also warum muss sowas immer nur in der Stadt funktionieren.
01:10:57: Es gibt ja auch Menschen aufm Land die Ideen haben sollen dafür einen Raum zu geben und dann auch zur Seite zu stehen.
01:11:07: Da haben wir gedacht, das können wir uns gut vorstellen und eine schöne Ergänzung auch zum Gänsemarkt.
01:11:12: Und deshalb ist oben dieser Co-Workinger Space Room den wir da auch schon mal zu Läden gerufen haben, der da Raum für Menschen sein sollen die Ideen haben.
01:11:25: Vielleicht könnt ihr noch ein Podcaststudio einrichten?
01:11:28: Ja, das wäre ne gute Idee!
01:11:30: In diesem neben dran ist ja dieses alte Kühlhaus Und da soll ein Projektraum entstehen und ich könnte mir gut vorstellen, dass da auch so ein Studiodecke passiert.
01:11:39: Weil ich finde es auch cool wenn Musiker dahin kommen können einfach sagen Ich will mal aufs Land immer bisschen Ruhe haben so hektik in der Stadt uns hoch muss mich mal fokussieren weil das kann man hier echt gut.
01:11:49: Schnell irgendwie in der Pampa man schnell im Wald oder auf einem schönen Hügel kann bis hin in die Ferne gucken was inspiriert.
01:11:56: auch immer wieder gute Ideen zu kommen Und dann da so ein kleines Studium in der Ecke zu haben, könnte ich mir schon vorstellen.
01:12:04: Ich finde das tatsächlich total inspirierend!
01:12:05: Ich habe Kunden die haben Campingplatz auf Femern gekauft.
01:12:11: Die hab' ich dabei begleitet bei der Finanzierung schon viele Jahre her und da fahre ich total gerne hin um zu entspannen aber auch wenn ich mal irgendwie ein größeres Projekt habe, weil ich möchte es mal irgendwie vier Tage am stunden arbeiten.
01:12:24: Das kann man da total gut machen, da wird man rausgezogen aus der... Ich weiß doch, als ich das allererste mal da war.
01:12:31: Da waren wir noch mitten in der Beratungsphase und wir hatten dann Bankgespräche anstehen.
01:12:35: Deswegen bin ich da hochgefahren irgendwie schon einen Tag vorher, weil wir dann am nächsten Tag Bankgespreche hatten.
01:12:41: Das war mitten im Winter.
01:12:42: Und da war auf der Insel halt einfach nichts!
01:12:45: Das war so ein krasser Moment.
01:12:46: also ah hab ich es erst einmal festgestellt wie Dunkelheit wirklich ist.
01:12:52: Wie schön ein Sternenhimmel ist dir man richtig sieht in der Stadt sieht man das ja gar nicht mehr nimmt man gar nicht, kann ja irgendwie wegen Smok und was weiß ich.
01:13:00: Und wie ruhig das ist?
01:13:03: Ich weiß noch, ich habe am nächsten Tag hart verschlafen.
01:13:06: Mein Körper komplett runtergefallen.
01:13:07: Es war einfach eine tote Stille.
01:13:12: Andere Kunden von mir haben Ferienwohnungen in der Eifel gebaut.
01:13:17: Da fahre ich auch total gerne hin.
01:13:19: Wie gesagt, ich mag das total gerne rauszukommen und diese Ruhe ... funktioniert hervorragend, wenn
01:13:25: man einen
01:13:25: neuen Ort dann hier hat.
01:13:27: Noch näher
01:13:29: ein Kassel.
01:13:31: Hier ist es auch schon so dass man echt sehr schöne Sterne beobachten kann.
01:13:36: und hier oben gibt's auch den Mosenberg wo das Musikschutzgebiet stattfindet und dieses Musikfestival.
01:13:43: da gehe ich total gern hin.
01:13:44: Das ist mein Ruheort.
01:13:47: Oben auf dem Mosenberg stelle mich auf den Gipfel gucke einfach starren die Ferne Wenn ich da abends oder nachts bin, dann auch einfach in Sternenhimmel.
01:13:57: Und das ist total cool um wieder aufzutan, frische Ideen zu kriegen.
01:14:01: Sich auch mal wieder zur Erden zurückzubesinnen, worauf können sie wirklich an?
01:14:07: Das sind schon wichtige Momente.
01:14:10: und als ich in Köln studiert habe... Ich finde Kölnen eine super tolle Stadt sehr gerne dort gelebt.
01:14:16: aber mich hat es dann irgendwann doch hierher gezogen weil ich das vermisst hab dieses in der Natur zu sein War einfach so ein ... Weiß nicht, so eine Sehnsucht.
01:14:28: Die dann irgendwie mehr gewachsen ist und ich da beschlossen hab wieder herzuziehen.
01:14:33: Ja, war bei mir auch so.
01:14:35: Ich bin auch nach Köln gegangen, weil er zehn Jahre, glaub ich, knapp oder neun Jahre.
01:14:40: Und es war so eine Zeit... Das war gefühlt hat jeder gesagt entweder muss man nach Berlin gehen oder nach Kologne?
01:14:46: Und ich liebe auch Kölnen.
01:14:48: Nach wie vor ist das auch kein Cologne-Bashing oder so.
01:14:52: Aber ich bin da weggegangen Wie gesagt, voll lieber eigentlich und auch für die Stadt.
01:14:55: Aber auch so ist es schon hart überbewertet Köln.
01:14:59: Weil ich vorher noch gehört habe, da muss man unbedingt hingehen.
01:15:02: Und oftmals ist das dann mal so wenn man da mal so lebt.
01:15:04: Dann ist es irgendwie am Anfang ganz toll wobei mir war's gar nicht so weil ich nur gearbeitet hab.
01:15:07: Ich glaube ich war nach zwei Jahren das erste Mal wieder Innenstadt oder so.
01:15:11: Es gab total viele coole Sachen und bin ja jetzt nicht zurück aufs Land sondern nach Kassel und hab dann auch festgestellt okay alles was ich geil an Kölnen finde Gibt's in kassel auch irgendwie vielleicht ein bisschen kleiner und.
01:15:25: Ein coole
01:15:26: baß nur einmal so und halt nicht zehnmal aber reicht ja auch eben recht.
01:15:31: ja auch du wolltest noch einen kurzen ausblick machen was noch so ansteht.
01:15:38: sehr gerne.
01:15:39: wir haben mit dem schiff von acht jetzt unser neues model auch noch nicht so lange her dass es gelaunched haben sind damit auch echt happy weil wir das erst mal so.
01:15:50: Karsten hat immer gesagt, wir haben unser Praktikum beendet.
01:15:54: Das Gerät ist jetzt wirklich so dass es mit anderen im Markt super konkurrieren kann.
01:16:00: Die ersten Geräte waren schon auch Geräten wo... Wo wir einfach Menschen eingesammelt haben die Enthusiasten waren, die gesagt haben hey wie gehen mit euch?
01:16:07: Wir sind aber auch leidensfähig.
01:16:10: Genau und da sind wir durch.
01:16:12: natürlich gibt's immer Herausforderungen Aber das Gerät is glaube ich reif für etwas mehr Massenmarkt, als wir es bisher gemacht haben.
01:16:23: Und gleichzeitig haben wir aber auch eine Vision für die Zukunft, wo wir hinwollen dass teilweise deckt das Schifftonacht schon ab Aber wir wollen es gerne noch weiter ausbringen und zwar wie nenn es Universal Computing Weil eines der großen Themen die uns umtreiben ist das die.
01:16:42: mein Elektroschrott ist am schnell wachsenste Müllwerk weltweit.
01:16:45: Sein sechzig Millionen Tonnen allein in zwanzig vierundzwanzig Zweiundzwanzig waren es noch, sechsundfünfzig Millionen Tonnen.
01:16:55: Das ist mehr Gewicht als die gesamte chinesische Mauer hat.
01:16:58: das was wir als Weltgemeinschaft in einem Jahr an Elektroschott produzieren und davon wird halt nun ganz kleiner Bruchteil recycelt weil vieles irgendwo im globalen Süden landet auch wenn das mittlerweile verboten ist passiert trotzdem und dort gibt's keine Recycling Anlagen oder so sondern da fischen halt oft Kinder irgendwelche Materialien noch aus den Geräten raus, wo sie wissen die sind irgendwie noch werthaltig.
01:17:25: Und teilweise werden die Geräte im Brand gesteckt weil dann die Metalle halt rauslaufen oder übrig bleiben.
01:17:33: Die Gerätes bestehen aus Kunststoffen das heißt die Gase die da entstehen sind hochgiftig und also viel Schwierigkeiten die das ganze Thema mit sich bringt.
01:17:47: Wir haben mit in Forschungsprojekten das analysiert und mit Universal Computing, ich komme gleich dazu was es ist können wir über siebzig Prozent an Elektroschott einsparen.
01:17:59: Und das ist enorm.
01:18:02: Allein Einsparen wenn man dann auch die Geräte so baut dass sie weiter benutzbar sind also lange benutzt war sind dass man Komponenten dann auch weiter benutzen kann oder reparieren kann könnte das vielleicht sogar noch mehr werden.
01:18:20: Und das Konzept sieht vor, dass wir das Smartphone eigentlich ansehen als ein Gerät, was medialer Größe hat um genug Rechenleistung unterzubringen, damit alles machen können, was wir am Tag so machen von Büroarbeiten überzockt und Unterhaltungen im Abend.
01:18:41: Eigentlich kann das Smartphones nur ist der Weg aktuell, dass alle Hersteller, alle möglichen Gerätegrößen nochmal extra bauen.
01:18:53: Das heißt es gibt ein Tablet Format, es gibt das in Laptop-Format oder Fernsehformat oder noch mal Screens.
01:19:02: Aber eigentlich könnte dieses Gerät alles, das müsste sich halt nur mit einem Experience Device verbinden also das heißt mitten im Screen der so groß ist wie ein Tablet oder so groß, wie ein großer Fernseher oder so.
01:19:14: Aber das können dumme Geräte sein die gar nicht so viel Technik brauchen weil einen Großteil des ökologischen Fußabdrucks in der Hauptplatine gebunden.
01:19:23: da stecken die seltenen Erden drin, da steckt jede Metalle drin wo man viel Erde umwälzen muss und daran zu kommen wo man viele Wasser verbraucht und so.
01:19:34: Und wenn wir eben nicht jedes Gerät im Latiner einbauen müssen oder sehr, sehr vereinfachte Platinen können wir enorm viele Ressourcen sparen.
01:19:42: Und die Geräte sind ja auch viel länger nutzbar.
01:19:44: Also wie lange kann man ein Display benutzen?
01:19:46: Ich habe jetzt immer noch eines meiner ersten LCD-Displays, die ich so habe.
01:19:52: Das nutze ich nicht mehr weil die Auflösung mittlerweile einfach nicht mehr gut genug ist oder nicht mehr mit anderen vergleichbar ist.
01:19:57: aber es funktioniert noch.
01:20:01: und dieses Smartphone das wir nennen das Universal Phone also UPhone Das verbindet sich dann quasi mit diesen Einheiten und suggeriert ihr, ich bin jetzt ein Tablet.
01:20:11: Ich bin jetzt im Laptop aber eigentlich steckt die komplette Rechenheit eben in dem Gerät selber Und wir sparen damit nicht nur Ressourcen ein sondern auch sehr viel Energie weil vieles nicht mehr über die Cloud synchronisiert werden muss Sondern auf einem Gerät gespeichert ist.
01:20:27: klar kann man für Backups oder für Zusammenarbeit mit mehreren Leuten noch Clouds nutzen Aber für einen allein braucht man das gar nicht mehr.
01:20:36: Und wir würden es noch kombinieren mit deinem zweiten Gerät, das ist dann der You-Server.
01:20:40: Das ist ein Gerät was ich zu Hause stehen haben kann oder in Schulen oder im Office stehen haben können.
01:20:48: da kann man auch mehrere Clustern und mehr Rechenpower zu generieren.
01:20:53: Alle diese Universalgeräte können miteinander arbeiten, d.h.
01:20:57: wenn wir jetzt hier im Raum sitzen und ich sag euch will gerade einen Video renden oder ich habe eine aufwendige KI Anfrage, dann könnte ich deine Rechenleistung quasi in Anspruch nehmen, wenn du das zulassen würdest.
01:21:11: Und dann hat man quasi so Schwaben, Computing und solche Richtungen.
01:21:17: Genau!
01:21:17: Das ist ein Wunsch, eine Vision die wir haben und der wir arbeiten.
01:21:21: dafür brauchst durchgängige Betriebssysteme nicht dass was wir jetzt haben mit Android und Linux und Windows und OS X und was auch immer sondern man braucht halt durchgehende Systeme die alles darstellen können und daran arbeiten wir gerade.
01:21:38: Und natürlich auch in der Hardware, weil das braucht schon noch bisschen mehr Power per watt als das was wir momentan haben.
01:21:46: Wir gehen schon in eine ganz gute Richtung und es braucht einen Funkstandard... ...der eben den latenzfreie Übertragung auf kurzen Wegen ermöglicht und möglichst energieeffizient ist.
01:21:57: Das heißt dass was man momentan über fünf G oder so hat wäre vielleicht schnell genug aber Das braucht unglaublich viel Energie und zieht einen Akku ziemlich leer.
01:22:09: Die Strahlung ist auch nicht so gesund für den Menschen unbedingt, und dann eben kürzere Distanzen zwischen den Geräten zu haben dafür schnellere Übertragungen weniger Herz die man dann takten muss, weniger Energie die man aufwenden muss.
01:22:25: Das muss es auch noch geben das war auch gerade dran.
01:22:29: Das ist unser Wunsch unsere Vision sowas umsetzen zu können.
01:22:35: Und das müssen wir auch nicht alleine machen, da würden wir total gerne Standards schaffen wo viele andere damit aufspringen können weil ich glaube dass Dinge sich nur durchsetzen wenn man halt viele Unternehmen findet die Lust haben damit zu machen und das Potenzial was dahinter steht ist enorm.
01:22:51: also Wir haben auch da Analysen gemacht Prognosen.
01:22:57: Das wird weit über dem sein oder könnte weit überdem sein was damals Die Erfindung vom ersten iPhone bewirkt hat, was dafür Märkte entstanden sind.
01:23:07: Sehr wahnsinn drumherum zu beersachen aber auch ... es hat ja die Konkurrenz angestachelt.
01:23:15: das heißt es gab irgendwann auch Android als Betriebssystem und andere große Player die mit aufgesprungen sind bis auf Nokia die gesetzt haben.
01:23:23: Das wird sich nicht durchsetzen.
01:23:24: so ein Smartphone man braucht schon Tasten.
01:23:26: Mein Nokia
01:23:26: ZO-Ain-Dreißigzehn oder wie riechst du das?
01:23:28: Genau.
01:23:28: Das war das Eddy was ich hatte.
01:23:30: Ich hatte dieses Affen Nokia Kennst du das von Matrix, was der Giannarees benutzt?
01:23:36: Was uns Slider hat.
01:23:37: Da kannst du drauf drücken und dann slide ich da unten so dieses... Ja, das hatte ich, da war ich total stolz drauf!
01:23:42: Ich hätte immer nur noch zwei neunzigzehn bis...
01:23:45: ...bis ich auch sehr solide.
01:23:46: Bis ich
01:23:46: umgeschrieben bin dann auf Apple.
01:23:49: Aber ich bin sehr spät umgestiegen.
01:23:50: Ich bin ja mal sehr treu, was sowas angeht.
01:23:51: Deswegen hatte ich ja zu dir auch, ich glaube es war im Vorgespräch gesagt, ich bin glaub' ich ein super Kunde weil ich brauche genau diese Langlebigkeit, weil ich möchte gar nicht immer wechseln, sondern ich brauch keine neuen Features die ganze Zeit.
01:24:04: Ich glaube es geht auch vielen Menschen so, also es gibt Leute die das nicht so brauchen diese Features.
01:24:09: Aber es gibt doch immer mehr Menschen die sagen Es tut sich auch gar nicht so viel wenn die Kamera jetzt ein Hauch besser wird oder mich noch hier oder da irgendeine Funktion dazu kriegt.
01:24:18: dass juckt einen eigentlich nicht mehr so.
01:24:21: Das heißt die Innovationskurve nimmt bei den Smartphones eigentlich ab und das ist für uns eben auch eine gute Chance um dann auch als kleineres Unternehmen Konkurrenzfähig zu sein, weil wir natürlich keine Milliarden Entwicklungsitas haben.
01:24:36: Sondern da nur kleinere Hebel in Bewegung setzen können.
01:24:44: Ja aber es ist eine schöne Vision auf jeden Fall ihr dann noch vor euch habt.
01:24:49: Richtig richtig cool.
01:24:50: ich habe jetzt noch zwei Kategorien hier im Podcast.
01:24:54: Ich gerne mit dir machen würde.
01:24:56: Einer nennt sich Freestyle des andere Props.
01:24:58: Freestyle ist einfach... Knall dir irgendwas am Kopf.
01:25:01: Du sagst dir, was dir spontan dazu einfällt?
01:25:03: Ja
01:25:04: ich dachte schon wir müssen jetzt rappen.
01:25:05: Können
01:25:06: wir auch machen wenn du möchtest
01:25:07: und
01:25:10: Broffs erkläre ich da.
01:25:12: Was bedeutet für dich ganz konkret unternehmerische Freiheit?
01:25:18: Entscheidungen treffen zu dürfen die nicht von außen indoctriniert werden sondern sich selber zu überlegen.
01:25:25: was ist für mich für mein dafür halten jetzt die beste Entscheidung?
01:25:31: Vertrittst du die Tese, dass man als Gründer oder Unternehmender auch immer ein bisschen Glück braucht?
01:25:38: Ja.
01:25:40: Ich habe ja die Story vorhin erzählt also wäre dieser Moment nicht eingetreten wäre das ein sehr frühes Ende von Shift gewesen und es ist nicht die einzige Story in die Richtung, die ich da erzählen könnte.
01:25:51: Also da gibt's noch Dutzende.
01:25:54: Kommt gleich wieder mal drauf zu sprechen!
01:25:57: Was würdest Du sagen, ist so die wichtigste Eigenschaft, Als gründender braucht also wenn man neu startet und.
01:26:07: Die wichtigste Eigenschaft die man als Unternehmende, also wer man schon am Start ist braucht falls unterschiedliche für dich sind?
01:26:14: ja ich kann das für mich glaube ich im speziellen beantworten.
01:26:17: Ich brauchte mein Bruder weil der Karsten Risiko bereiter.
01:26:23: es hat sich also ich hätte Schiff nicht gegründet weil ich glaube ich.
01:26:32: Ich war auch oft am Anfang, den ich gesagt hatte, wenn wir ein Smartphone auf dem Markt bringen, wer macht denn dann den Support?
01:26:44: Mir ist es wichtig sich um Dinge zu kümmern und dass Menschen für die man ein Produkt macht oder auch als ich selbstständig war.
01:26:53: Wenn ich für meine Kunden da war für die Designs gemacht habe oder sowas war für mich immer wichtig.
01:26:57: Ich will schnell antworten und die müssen das Gefühl haben ich sie sind einfach gut bei mir aufgehoben, ich kümmere mich.
01:27:04: Und wo ich denke wie sollen wir das denn machen?
01:27:06: Also wie soll man denn... Wer soll das leisten?
01:27:10: rund um die, also nicht gesehen rund um den Ursupport aber gefühlt ne und dann hast du auf einmal tausend Kunden die werden im Crowdfunding bedienen.
01:27:19: wenn da jeder eine E-Mail schreibt wer soll der in einer Tausend E-mails beantworten?
01:27:22: dass es dann nicht gleich am Anfang so kommt und so ist habe ich dann auch gelernt.
01:27:26: Aber das war so meine Bedenken.
01:27:28: Und es war für mich gut, dass der Carsten immer wieder die Bedenke auch relativiert hat und gesagt ne wie schaffen wir das?
01:27:38: Wie gehen wir einfach an?
01:27:40: Und auch unsere Eltern!
01:27:42: Also mein Vater mitgegründet hat fand ich stark weil ... nicht weil er irgendwie eine Expertise hatte wo ich sage ohne die können wir nicht gründen.
01:27:54: Einfach dieses Gefühl Dein Vater steht hinter dir, ist schon was Besonderes.
01:27:59: Unsere Mutter hat dann mit dem Versand geholfen und so.
01:28:02: Also die haben richtig mit angepackt... ...und ja mitgefiebert beide sehr!
01:28:08: Und das war für mich auch etwas wo ich sage dass es müssen ja nicht die Eltern sein oder muss sich der Bruder sein aber einfach ein Umfeld zu haben.
01:28:16: was mich immer wieder motiviert.
01:28:17: Das ist mich wenn ich in Phasen bin wo ich irgendwie Keine ausweg sehe oder keine gute lösung parat habt die mir dann noch mal herrschen und sagen ja guck mal Da unter kann es vielleicht eine lösungen geben.
01:28:33: Oder so das, finde ich einfach super wichtig Und ich glaube ich könnte nicht ohne.
01:28:39: es gibt aber menschen die sind selber so die haben selber so ein antrieb und gehen so nach vorne.
01:28:44: Die bräuchten ist nicht so sehr die brauchen ihn vielleicht eher.
01:28:47: So jemand wie mich der sagt ich kümmere mich die Sachen, die du angestoßen hast.
01:28:55: Die mache ich dann noch fertig oder fülle die mit ... mit Leben.
01:29:01: Genau und das ist nicht so dass der Karsten jetzt immer nur Sachen anstechen und nichts fertig
01:29:06: machen.
01:29:07: Ich weiß, du weißt auch mal zum anderen Unternehmer gesagt war ja selber Franchisenehmer bei immer grün zehn Jahre lang.
01:29:14: Und war da auch in ganz vielen so Workshop berunden usw.
01:29:18: und sofort mit dritter.
01:29:21: Mark liebe Grüße, also wir sind auch Freunde mittlerweile.
01:29:24: Das ist einer der Gründer von immer grün und die sind halt auch ein Gründerteam.
01:29:27: Und diesen auch so aufgeschreibt.
01:29:29: ein bisschen was du hast gesagt dass mark ist so der jen der ideen hat und immer auch erst mal sagt Ja lass uns erstmal loslaufen alles andere ergibt sich dann schon.
01:29:37: und er hatte aber auch genau Dann mitgründern die dann eher bischen auch mal die Bremse waren oder dann sich auch drum gekümmert haben das was isst.
01:29:45: ich hab zu mark gesagt Du mag immer wenn hier klingt das klingt immer so bei diesen dachen immer nur so halb fertig.
01:29:51: Er macht immer Sachen, die auch immer cool sind.
01:29:54: Aber dann verliert er so ein bisschen die Lust daran ist fertig zu machen weil er schon wieder eine neue geile Idee hat und ich bekenne das total.
01:30:05: Und das ist aber auch wichtig für einen Unternehmen dass es die Menschen gibt war absolut irgendwann die Innovationskraft.
01:30:12: Wenn wenn ein Unternehmen nur Leute hat die alles ganz perfektionistisch bis zum Ende bis ins letzte kleine Detail irgendwie machen und ausleben, nicht so risikobereit sind.
01:30:23: Dann wird das Produkt kann dann noch so toll sein und der Service kann auch so gut sein.
01:30:28: Ein bisschen
01:30:28: Nokia?
01:30:29: Ja genau!
01:30:29: Dann bist du irgendwann in den Nokia die sagen ne Touch-Displace setzen sich nicht durch.
01:30:35: Und da immer wieder diese Bereitschaft zu haben... ...und auch nicht so Angst davor zu haben zu scheitern.
01:30:44: Ich finde wir haben in Deutschland eine ganz schlechte Kultur des Scheiterns weil das immer als was sehr Negatives angesehen wird.
01:30:51: Und es gibt andere Länder, in denen das eigentlich dazugehört.
01:30:54: also eigentlich bist du nur ein guter Unternehmer wenn du schon zwei-drei Mal gescheitert bist in deiner Nähe.
01:31:02: Das kann ich auch verstehen, weil das einfach eine Erfahrungsschatz ist den Du dann gewinnst.
01:31:07: aber wenn natürlich dieses Scheitern dann dir so negativ angewechnet wird oder dass so ein Riesenthema ist Dann hat man da natürlich auch keine Lust drauf irgendwie bereit zu sein Risiko einzugehen.
01:31:19: Ja, gibt ja also ganz viele Thesen und so weiter.
01:31:24: auch dazu dass man sagt Scheitern ist Teil des Prozesses oder Teiles Erfolges.
01:31:29: auch er seht es auch genauso.
01:31:31: und weil wir ja vorhin, hat sie gerade nochmal angeschnitten das in China hatten wo dann der chinesische Grundschüler dann aufgetaucht ist.
01:31:39: ich weiß nicht ob du das kennst.
01:31:41: das chinesisch Zeichen für Krise Hab ich mal gehört.
01:31:47: Hast du ein Tattoo irgendwo?
01:31:49: Nee, nee, genau.
01:31:50: Habe ich mal gehört gibt es in keiner anderen Sprache dieser Welt das Zeichen für Krise desgleiche Zeichen ist wie für Chancen im chinesischen.
01:32:01: Ich kriege ja
01:32:01: bei
01:32:02: Instagram immer so einen sprüche Kalender, negative Sprüchekalender vorgeschlagen.
01:32:07: da steht.
01:32:08: Da sagen die Du musst die Chance auch mal als Krise verstehen.
01:32:15: Ja.
01:32:15: Aber ich finde, es ist schon immer viel Wahrheit drin auch in diesen Kalender sprüchen.
01:32:21: Also wenn man da wirklich mal drüber nachdenkt und sich ... Ich hab das früher auch mal nur so abgetan, der Weg ist das Ziel
01:32:26: usw.,
01:32:27: aber wenn man dann wirklich mal darüber nachdenken und mal reingeht was eigentlich dahintersteckt als jetzt nur diese Catchphrase, ist das schon sehr gut!
01:32:36: Ich hatte ja gefragt jetzt nach einer Eigenschaft zum Gründen?
01:32:40: Ist für dich das Gleiche, was auch generell durch das Unternehmertum ... zieht oder switcht das deiner Meinung nach irgendwann?
01:32:48: Ich glaube, dass sich das schon verändert.
01:32:51: Je nachdem wie großen Unternehmen wird... Also wir haben jetzt forty-fünf Mitarbeiter.
01:32:55: Das ist so eine Größe wo du auf einmal der Ruf nach mehr Struktur lauft wirst.
01:33:00: Du denkst hell wir sind so als Startup geknirrt und jeder macht alles Und irgendwie jeder kennt sich keine Hierarchien und so Wo die Leute auf einmal sagen ja aber jetzt muss hier jemand verantwortlich sein Jetzt muss jemand einen Hut für aufhaben.
01:33:13: Wir brauchen eine Struktur, wir brauchen ein Organikam.
01:33:15: Haben wir auch schon länger gehabt einen Organikamm aber das ist nicht so gelebt, weißt du?
01:33:20: Und jetzt gerade sind wir dabei, so Strukturen oder da ist er dabei schon seit einigen Jahren die zu etablieren bei SHIFT dass Dinge klarer werden, Kommunikationswege klarer und was ich gut finde und gesund finde und es ist so ein reife Prozess der auch entsteht, wo ich aber auch merke einfach mal wieder Dinge loszutreten und ins Neue zu gehen.
01:33:46: Und auch wenn die Dinge abseits von der jetzt festgelegten Struktur sind, dass sie trotzdem gut sind in ihre Berechtigung haben.
01:33:53: Es gibt halt Menschen, denen fällt es schwerer das anzunehmen und das auch so zu leben.
01:33:56: uns gibt Menschen, den es leichter fällt.
01:34:00: Und beides ist wichtig.
01:34:02: Das zu fahren ist glaube ich die große Kunst.
01:34:07: Wenn man das schafft dann gelingt ja auch das Unternehmen ein ganz gutes Produkt hat.
01:34:14: Das ist total gut, auch wenn man ein Gründerteam tatsächlich ist und diese beiden Strukturen nicht in einer Person vereint sind.
01:34:23: Weil ich glaube es ist relativ schwierig.
01:34:24: Ich habe meine Diplomarbeit über Lebenszyklus von Unternehmen geschrieben.
01:34:31: Da gibt's verschiedene Theorien zu uns.
01:34:32: Es gibt das Krisenmodell vom Kreiner also nachdem... kommt man immer in eine gewisse Krise, wenn mein Thema scheitern und so weiter.
01:34:39: Es ist Natur gegeben, dass irgendwann die Krise kommt und es entscheidet sich halt immer wie man da durchgeht.
01:34:43: Und gerade das was du auch grade gesagt hast, das weiß ich nicht mehr genau welche Krise.
01:34:47: Das ist ja schon tausend Jahre her aber eine relativ frühe Krise ist genau das.
01:34:51: jetzt müsste Strukturen geschaffen werden aus der Startup-Struktur raus in der Unternehmensstruktur raus.
01:34:56: Da scheitert dann viele dran weil sie's nicht gebuckt kriegen oder dann auch nicht die richtigen Menschen haben.
01:35:02: Mit mir kannst du mit Struktur nichts anfangen.
01:35:04: bin total unstrukturiert und so weiter.
01:35:08: Aber ab einer gewissen Größe geht es halt nicht mehr, da kann man nicht irgendwie ja wird schon alles wenn man so laufen lässt, dann wird das meistens nicht.
01:35:17: Nächste Frage hast du so ein Lieblings-Schalter Moment?
01:35:21: Weil du hast gesagt, du hast noch mehr Momente oder könntest über ganz viele Momente.
01:35:25: also Scheitermoment, Lieblingsscheitermoment verstehe ich immer drunter.
01:35:29: im ersten Moment fühlt sich das total scheiße an, dass das passiert ist.
01:35:32: Aber eigentlich war es genau richtig, dass es passiert ist, weil da was total Gutes draus entstanden ist.
01:35:38: Also den einen Moment, den du schon beschrieben hast, wäre für mich genauso ein Moment?
01:35:42: Ja!
01:35:43: Aber gibt's dann noch andere Momente dir spontan einfallen?
01:35:47: Ja...ein so eins, was ich wirklich krachend nach Scheitern angefühlt hat, war eines unserer ersten Bankengespräche.
01:35:57: Da würde ich natürlich direkt hin gehören.
01:35:59: Ja, genau
01:35:59: da bist du direkt
01:36:01: am Start.
01:36:02: Du hattest ja den auf dem Visi-Kongress auch diesen Workshop gegeben und...
01:36:08: Immer im Effekt, im Bankgespräch?
01:36:09: Ja, ja, genau!
01:36:10: Und ich habe gedacht, ich hätte das vorher wissen sollen, also dass was du da... Das hab' ich am eigenen Körper erlebt sozusagen, am eigener, an der eigenen Historie.
01:36:24: Wir saßen dort und wir haben von Schifte erzählt, von den Geräten und von allem.
01:36:27: Und die waren erst mal auch total begeistert.
01:36:33: Dann haben sie gesagt ja, wir können uns vorstellen euch da... Es ging um Produktionskredit quasi euch dann Kredites zur Verfügung zu stellen.
01:36:44: Und wir würden aber gerne mit euch mit was anfangen und zwar erstmal sowieso ein Disprogramm für euer Konto einrichten Und wir hätten gern, dass ihr persönlich haftet dafür.
01:36:56: Und dann haben wie gesagt ne weil wie gesagt haben wir nehmen nichts aus dem Unternehmen.
01:37:06: und die haben gesagt ja wie?
01:37:07: Dann seid ihr gar keine Verantwortlichen.
01:37:09: also dann dann habt ihr ja gar keinen verantwortungsbewusstsein im letzten Endes weil ihr würdet nicht mehr für euer Unternehmen haften.
01:37:17: und dann haben wir gesagt naja wir haben alles in unser Unternehmen reingegeben und wir werden nichts rausholen Das ist unser Commitment.
01:37:27: Das heißt, alles was wir investiert haben an Geld, an Zeit steckt in diesem Unternehmen und wenn das nicht wert genug ist dann kommen wir nicht zusammen.
01:37:40: Und als du dann gesagt hast ne?
01:37:41: Es ist so ein Prüfstein für die Banker oft um zu gucken wie ernst meine sie sind.
01:37:46: Jetzt im nachhinein weiß ich das auch und es geht gleich um so etwas gegen um zwanzig tausend Zweifel.
01:37:53: für ein Unternehmen ist das ja erstmal nicht viel Geld.
01:37:58: Und ich denke, vielleicht hätte man sich da irgendwie drauf eintassen sollen weil in dem Moment als die uns quasi gesagt haben ne dann können wir es nicht machen war das Gefühl als würde dir jemand das Vertrauen entziehen so sagen ich vertraue euch das nicht zu.
01:38:17: und das hat sich für mich sehr nachem Scheitern angefühlt und ich bin aus diesem Termin raus.
01:38:23: Ich habe richtig gemerkt wie das mir Lebensenergie geraubt hat.
01:38:26: Ich war für den Rest des Tages wie leer gesaugt.
01:38:29: Ich konnte mich eigentlich, ich hab dann auch vor meinen Rechner gesessen und versucht E-Mails zu formulieren und andere... Aber es ging irgendwie gar nicht mehr!
01:38:36: Ich war überhaupt nicht mehr fokussiert einfach weil mich dieser Moment so runtergezogen hat letzten Endes.
01:38:45: Und dann gab's aber andere Momente wo wir dann das war Wochen später Wir haben dadurch, dass die das für wir diesen Kredit nicht bekommen.
01:38:56: Haben sich viele Dinge verzögert wie der Entwicklungsdinge verzögert.
01:38:59: Das hat ganz einen ganz großen Rattenschwanz letzten Endes mit sich gezogen.
01:39:03: und dann waren der Carsten und ich auf einem Event bei einer Organisation, die wir unterstützen.
01:39:10: Und die haben uns eingeladen als Dankeschön, wollten ein schönes Essen machen für ihre Spender und uns einladen.
01:39:16: Und wir haben gedacht eigentlich haben wir gerade ganz schön viele andere Themen im Kopf Und wir wollen diese Skalierung und die Finanzierung dafür.
01:39:25: Eigentlich ist das jetzt nicht unsere Priorität, aber es ist auch total schön und wir haben Lust auf die Leute und Gebieter zu treffen und sind dann hingefahren... Aber auch mit so einem komischen Gefühl.
01:39:38: Dann stand ich beim Buffet neben einem Mann und er sagte, ach!
01:39:45: Die Herren von Schiffz sind ja auch da.
01:39:50: Woher kennst du uns denn?
01:39:51: Und dann stellt sich heraus, dass der beim ersten Crowdfunding schon mit dabei war.
01:39:55: Okay.
01:39:56: Und er hat gesagt ich habe euch schon ganz lange auf dem Schirm und echt cool was ihr macht so wie geht es euch denn gerade?
01:40:02: und dann haben wir so erzählt was grade die Herausforderungen sind und wir haben zu den Zeitpunkt also für mich unglaublich große Summe Geld gebraucht haben gesagt, dass das gerade da ist und dass wir irgendwie frustrierende Bankengespräche hinter uns haben.
01:40:24: Und waren auch irgendwie ehrlich.
01:40:26: ich habe auch gedacht komm' ich hab ja nichts mehr zu verlieren irgendwie.
01:40:29: Und dann meinte er Joa, da kann ich euch doch helfen.
01:40:32: Ja.
01:40:33: Und hab gesagt wie?
01:40:34: Naja die Summe, das kriegen wir noch hin.
01:40:37: Cool!
01:40:37: Und dann dachte ich krass, dann stellte sich raus der Mensch hat ein großes Unternehmen also eine Gruppe viele Mehrere Tausend Mitarbeiter.
01:40:50: Und hat uns einfach auf dem Schirm gehabt, schon viele Jahre.
01:40:53: Das hätten wir gar nicht besser vorbereiten können.
01:40:55: so ein Gespräch.
01:40:55: Ein Mensch der uns jetzt weiter begleitet.
01:41:00: Wir haben einen Beirat gegründet wo er mit drin ist, wo er uns Hilfestellung gibt noch mit einem anderen Geschäftsführer aus den großen Unternehmen die uns einfach mit Rat und Tat zur Seite stehen was unglaublich wertvoll ist.
01:41:16: Das ist auch wieder ein Beispiel davon, dass manchmal Dinge da halt echt sich nach ganz furchtbaren Scheitern anfühlen und aufs sind.
01:41:25: Also dieses hätten wir damals schon den Kredit bekommen hätte uns das so viel erspart.
01:41:31: Soviel es wäre einfacher gewesen und soviel wo wir gekämpft haben.
01:41:35: Und auch danach haben wir noch viele viele viele Bankgespräche führen dürfen Wo wir viel gelernt haben einfach gemerkt haben bankkredit ist jetzt einfach nicht das richtige kapital zu dem zeitpunkt.
01:41:45: Wir brauchen Menschen, die jetzt einfach sagen.
01:41:49: Entweder Friends, Family und Fools aber da sind halt keine Leute, die so viel Kapital gehabt hätten dass das gereicht hätte oder wirklich Leute die sagen wir unterstützen euch mit einem großen Beitrag.
01:42:02: Und bei uns war ja das Problem, wir wollten kein Venture-Captain weil er hat gesagt wir wollen diese unternehmerische Freiheit nicht aufgeben.
01:42:11: Das waren so diese Crooks ... befunden haben.
01:42:15: Und letztendlich bin ich froh, dass wir uns da treu geblieben sind... und auch diesen harten Weg gegangen sind,... wo ich wirklich, also ich persönlich auch sagen muss, ich glaube, ich warte an der Grenze zum Burnout und das war einfach keine schöne Lebenszeit und auch für die Familie nicht leicht mich dazu ertragen.
01:42:36: Aber trotzdem bin ich jetzt dankbar nach Ihnen dafür,... dass sich diese Erfahrungen sammeln durfte weil mir das auch gut gibt!
01:42:43: Letzte Woche waren wir wieder auf der Veranstaltung von dem gleichen Organisation.
01:42:49: Und da hat jemand von den Projekten erzählt und so, er hat gesagt ich glaube... ...und das finde ich ist ein ganz krasser Spruch, der hat gesagt Ich glaube wir müssen einfach lernen mehr zu vertrauen.
01:43:01: Manchmal uns selber und manchmal auch einfach anderen Menschen mal blind zu vertrauen.
01:43:07: Das geht uns immer mehr verloren.
01:43:10: als Gesellschaft habe ich den Eindruck und ich finde da steckt so viel Wahrheit drin weil immer mehr geguckt wird, was hat denn der andere?
01:43:17: Warum hat er mehr als ich oder auch in die Politik geguckt und gar kein Vertrauen mehr da ist.
01:43:23: Und natürlich es ist das schwierig zu sagen, ich vertraue jetzt blind und die werden ja schon alles toll machen und so.
01:43:29: Ich habe auch viele Punkte wo ich sagen würde, dies würde ich kritisieren.
01:43:32: aber vielleicht ist es auch an der Zeit zu sagen lass uns mal wieder lernen zu vertrauen.
01:43:40: Das hab' ich mir vorgenommen für dieses Jahr.
01:43:42: ... das große Thema zu stellen, die der Lernen zu
01:43:47: vertrauen.
01:43:48: Ja schön!
01:43:50: Jetzt kommt... Ich nehme einfach mal dein Bruder.
01:43:53: Kommt vorbei mit einer... Hat wieder eine verrückte Idee?
01:43:56: Hat er auch schon umgesetzt?
01:43:57: Er hat sich bei Wer wird Millionär beworben ist genommen worden und hätte dich gerne als Telefonjoker.
01:44:04: Für welches Fachgebiet bist du der perfekte Telefon-Joker?
01:44:08: Oh ich bin ja im Gründungen künstler.
01:44:14: Also das was ich gelernt habe ist sehr Gestaltung.
01:44:18: Ich merke aber, dass hilft mir im Unternehmertum total oft weil ich da im Studium ganz viel gelernt hab Lösungen zu finden.
01:44:29: In der Gestaltung guckst du dir etwas an und jemand hat eine Herausforderung möchte irgendwie ein Thema rüberbringen oder so und du versuchst eine Lösung dafür zu finden.
01:44:38: es hat was mit Kommunikation zu tun.
01:44:42: Es hat was Und das habe ich gemerkt, dass hilft mir.
01:44:48: Ich will jetzt nicht sagen, dass ich der absolute Experte bin und so aber... ...ich mag das gerne mit Menschen Lösungen zu finden.
01:44:57: Jetzt überlege ich gerade Höhle der Löwen.
01:45:00: wird das nicht die Expertise sein, die man dann braucht in dem Moment?
01:45:04: Ja bei Hölle erlösung schon!
01:45:08: Wer mit Millionär ist es jetzt nicht unbedingt eine... So eine absolute Expertise, aber es geht ja letztendlich schon auch um so ein.
01:45:17: Dinge auszuschließen die vielleicht nicht infrage kommen und ich glaube da könnte ich eher
01:45:22: so der Generalist.
01:45:26: Ich bin meine Spezialfähigkeit des Brückenbau Menschen zu verbinden.
01:45:33: Dinge miteinander umzusetzen Gemeinschaften zu versuchen positiv mitzuprägen.
01:45:39: Ich glaube das ist etwas was sich gut kann.
01:45:43: Wo ich sagen würde, dass da traue ich mir auch relativ viel zu.
01:45:48: Also ich habe selten Angst vorgespricht und ich hatte auch nie bei dem Bankgespräch.
01:45:52: Wir haben keine Wisse, warum war ich nicht aufgeregt?
01:45:54: Auch beim Pitch hab' ich gemerkt, ich bin ruhig!
01:45:58: Ich freue mich darauf weil ich darf was was mich begeistert mit anderen Menschen teilen.
01:46:03: Ich glaube hätte ich gewusst wie das Bankgesprech ausgeht dann hätte ich hier vielleicht ein bisschen aufgeregter gewesen.
01:46:10: Gut jetzt kommt noch eine Fee vorbei Ja.
01:46:13: Und sagt, äh ... Sami, wie der Nachbar dich genannt hat?
01:46:17: Ich hab gefragt, ob du die nur
01:46:19: lieb bist.
01:46:19: Sermin!
01:46:20: Weil der ist ja hoch Russisch, ständig und der Sami kann er so nicht stehen lassen, hängt da noch ein N hin.
01:46:27: Geil.
01:46:30: Fee sagt, kannst dir eine Superkraft aussuchen, die hast du bis an deinem Lebensende.
01:46:35: Welche Superkraft hättest du gerne?
01:46:42: Also wenn ich das jetzt ... Wenn ich jetzt dieses mein jahres Thema nehmen würde, dann ist das finde ich da schon auch eine coole super Kaffee.
01:46:49: So
01:46:50: sagen ich kann vertrauen.
01:46:53: Das finde ich richtig cool.
01:46:55: Sonst freu als Kind hätte ich gesagt, ich würde gern fliegen können.
01:46:58: Meist
01:46:58: genannte Antwort?
01:46:59: Ja eben war auch meine definitiv.
01:47:03: aber manchmal fühlt sich das ja auch so in einem Vertrauten Verhältnis zu sein.
01:47:09: Fühlt sich ja manchmal auch an wie fliegend geborgen zu sein und sicher und so finde ich schon würdig würde ich einloggen glaube ich.
01:47:19: Ich find auch wenn man im Flow ist fühlt sich das an wie fliegen, wenn du so ein Flow bist die ersten Schritte in der Selbstständigkeit, wenn auf einmal ganz viele Sachen funktionieren.
01:47:30: Auf einmal Connections her stehen und dann lernt man den kennen.
01:47:32: wir hatten das... ...in zwei tausend achtzehn ist pro sieben Galileo auf uns zugekommen.
01:47:38: Er hat
01:47:39: gesagt hey wir hätten lusten Filme über euch zu machen.
01:47:42: Das war so Moment, wo echt so viel ist.
01:47:44: Da haben wir gerade unser erstes vollmodulares Gerät gelounscht.
01:47:47: die haben das direkt quasi aufgenommen und haben einen Film drüber gemacht.
01:47:52: Und der wird bis heute noch ausgestrahlt von denen.
01:47:55: Und jedes mal wenn er ausgestraht wird gehen wir uns die Säure an die Knie.
01:48:01: Wir wissen ja nicht wann der kommt.
01:48:03: Jedes Mal ist dann die Website nicht erreichbar und zwar auch wenn man schon alle Ressourcen voll auf den auf den server lenken dass das die webseite läuft alle anderen dienste runtergeschraubt werden.
01:48:13: Cool, ja
01:48:15: nice die letzte kategorie bereite ich normalerweise meine gäste immer drauf vor mich bei dir irgendwie vergessen.
01:48:22: Nennst dich props hier geht's drum.
01:48:24: sich einfach bitten würde ein buch oder einen podcast oder film hast du gesagt bist irgendwie in to deep den du empfehlen möchtest der dich irgendwie besonders inspiriert hat muss gar nicht mit unternehmer tun zu tun haben.
01:48:37: und einen song
01:48:40: Einen Song, ganz spontan von Enno Bunga Freundschaft.
01:48:46: Habe ich deshalb so einen ... Enno-Bunger ist ein relativ unbekannter Singer-Songwriter aus Deutschland und Ich hab den Song gehört Und ich dachte oh Das ist genau das wie ich Lust habe zu leben.
01:49:04: uns geht um Freundschaft.
01:49:05: letztendes und das Schöne ist ich war auf einem Konzert.
01:49:11: Er hat jedes Jahr machte zu Weihnachten so ein ganz kleines Hauskonzert in Lea, wo er herkommt.
01:49:18: Und in einem kleinen Gemeinschaftsort wie so ein Dorfgemeinschaftshaus nur in der Stadt und spielt da nur am Klavier und singt dazu.
01:49:31: Und er hat zum Schluss war total schöne Stimmung und er hat gesagt man kann sich Lieder wünschen.
01:49:36: dann hat sich meine Frau ... den Song gewünscht, weil das irgendwie ein Lied ist, was uns inspiriert hat.
01:49:41: Das war dann nochmal krasser denn so nur im Klavier von ihm direkt.
01:49:45: Der hat gesagt, oh, der Song des Alt!
01:49:47: Den hab ich schon lange nicht mehr gesungen.
01:49:49: und dann hat er den aber echt richtig schön performt.
01:49:51: Cool.
01:49:53: Dein Buch oder?
01:49:54: Buch ja, lass mich kurz überlegen.
01:49:57: Ein interessantes Buch finde ich.
01:50:00: Snow Crash bin ich jetzt mal wieder drüber gestolpert.
01:50:03: da geht es letzten Endes eigentlich... Auch viel um KI ist so in den zwei Tausender geschrieben worden auch.
01:50:09: Man hat uns damals auch ziemlich inspiriert, es geht im Grunde genommen eine Mischung aus Meta, Google Maps, KI und wie sich das Ganze in der Zukunft irgendwie noch entwickeln könnte?
01:50:23: Und auch darum, wie Menschen sich da also die große Weltverschwörung, die große Verschwörung von KI gegen die Menschheit und so abwenden können.
01:50:34: Sehr cool geschrieben finde ich sehr geil Ideen!
01:50:37: Das finde ich ein inspirierendes Buch und es ist lange her, dass ich das gelesen habe.
01:50:42: Aber was fiel mir jetzt als erstes spontan ein?
01:51:03: Mike Trob, das war der Real Talk mit Samuel und der Gründungsgeschichte des Unternehmens Shift.
01:51:10: Ich bin mir sicher ihr konntet euch jede Menge Inspirationen und Impulse aus diesem Gespräch herausziehen wenn ihr Interesse an den Produkten, an dem Unternehmen habt.
01:51:19: in den Show Notes findet ihr die entsprechenden Links ansonsten halte ich das Auto kurz.
01:51:25: ich bin draußen wie das Sommermärchen.
01:51:27: eine dreiteilige Reportage Könnt ihr euch in der ZF-Mediathek anschauen, finde ich ebenfalls wahnsinnig inspirierend.
01:51:34: Gar nicht speziell jetzt nur für Fußballfans.
01:51:37: Ich bin ja selber kein Fußball Nerd aber auch unternehmerisch kann man sich extrem viel aus dieser wirklich wie ich finde gut gemachten und sehr sehr inspirierenden Reportage rund um Jürgen Klinsmann und die deutsche Nationalmannschaft herausziehen.
01:51:54: Ansonsten was bleibt mir noch zu sagen, zehnte sechste, zweitausend, sechsundzwanzig findet die zweite Beats im Businessveranstaltung, voraussichtlich im Voyage in Kasselstadt.
01:52:04: Thema ist Rap und Unternehmertum aus Nordhessen.
01:52:08: auch da seid ihr alle herzlich willkommen.
01:52:12: links findet ihr in den sozialen Medien wie ihr euch anmelden könnt.
01:52:18: also ich würde mich freuen.
01:52:19: ansonsten genießt das wirklich schöne Wetter zu Zum Zeitpunkt der Aufnahme, hier haben wir extrem schönes Wetter.
01:52:24: Kommt gut durch die Zeit.
01:52:26: und dann nächsten Freitag heißt es wieder Release Friday Beats Rhymes and Love.
01:52:32: Bis dahin Ciao Ciao.
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