Beats Rhymes & Love mit Thomas
Shownotes
BÄM. Die zwölfte offizielle Folge von Beats, Rhymes & Love (BRL), dem Podcast aus Liebe zur Musik, erblickt das Licht der Welt und teilt sich ab sofort den Release-Friday mit der Unternehmer Jam-Session (UJS), d.h. immer im Wechsel erscheint eine Folge UJS und eine Folge BRL oder anders ausgedrückt, beide Podcasts erscheinen im Wechsel 14-tägig. Beats, Rhymes & Love kommt genau zur richtigen Zeit, denn, wie es die Dirigentin Joana Mallwitz so treffend ausdrückt: „Die Zeit, in der wir Musik nicht nur als Einzelne, sondern als Gesellschaft bitter nötig haben, ist: jetzt.“ Das Konzept von BRL ist simple: in jeder Folge ist ein fantastischer Gast am Start und hat 5 Alben und/oder Songs sowie Geschichten dabei, warum es gerade diese Alben, Songs, Künstler in seine persönliche Auswahl geschafft haben. Und auch ich teile Erinnerungen, Geschichten, Erlebnisse zu jeweils 5 Alben und/oder Songs. Gemeinsam erleben wir die Kraft sowie die Magie von Musik. Wir spüren, wie es der Autor Lars Amend so schön in seinem Buch „Imagine“ formuliert, dass Musik die einzige Sprache ist, die jeder Mensch auf der ganzen Welt sofort versteht, dass es in Krisen die Musik, die Gedichte und die Romane sind, die uns Trost spenden und Mut machen, weiter an das Gute zu glauben und das Schöne in der Tristesse zu erkennen. Mein heutiger Gast ist Thomas. Thomas habe ich vor vielen Jahren in meinem „zweiten Wohnzimmer“, dem Plattenladen „Heaton Records“ in Kassel kennengelernt. Heaton war bundesweit und vor allem in der Region eine echte Institution. Ebenso wie Thomas, der erste festangestellte Mitarbeiter und wandelndes Musiklexikon über nahezu alle Genres. Dementsprechend wird es in dieser Folge maximal nerdig. Wir gehen quer durch Jahrzehnte an Sound, Subkultur und Sample-Kultur. Ausgangspunkt ist Hip-Hop, doch schnell wird klar, dass es hier um weit mehr geht: um prägende Momente, in denen Musik neue Perspektiven eröffnet. Unsere musikalische Reise reicht von Conscious Rap über frühe R’n’B-Einflüsse, Pop, Dark Wave, Punk bis hin zu House, Techno, Hardcore und Breakbeat. Hierbei sprechen wir unter anderem über A Tribe Called Quest, St. Germain, Bob Dylan, Blue Six, Palais Schaumburg und „The Kassel E-Train Movement“. Ein zentrales Thema in unserem Gespräch ist das sogenannte „Crate Digging“, meine Form der Entdeckerfreude. Anhand von Samplern wie „Tribe Vibes“ oder „Mellow Mellow“ wird greifbar, wie viele bekannte Tracks auf älteren musikalischen Quellen basieren und welche Geschichten sich dahinter verbergen. Ergänzt wird die musikalische Reise durch persönliche Anekdoten und prägende Erlebnisse, die den Zugang zur Musik greifbarer machen. Geschichten über legendäre Abende, kuriose DJ-Momente oder überraschende Wiederentdeckungen zeigen, wie stark Musik mit individuellen Erfahrungen verknüpft ist. Thomas gibt Einblicke in seine Zeit bei Heaten Records in den 90ern – einem Plattenladen, der weit über den reinen Verkauf hinausging und als Treffpunkt für eine ganze Szene fungierte. Zwischen lauten Listening-Stationen und handgeschriebenen DJ-Empfehlungen entstand eine lebendige Kultur, die heute so kaum noch existiert. ChatGPT fasst es wie folgt zusammen: „Wenn du Hip-Hop liebst, wirst du hier fündig. Wenn du Samples liebst, noch mehr. Und wenn du einfach verstehen willst, wie tief Musik eigentlich gehen kann – dann sowieso. Diese Folge ist mehr als nur ein nerdiger Musik-Talk. Sie ist eine Blaupause für Unternehmertum, verpackt in Beats, Samples und echte Subkultur. Themen wie Differenzierung, das Erkennen von Trends, das tiefe Verständnis für ein Thema und der Aufbau von Communities spielen sowohl in der Musikszene als auch im Business eine zentrale Rolle. Besonders der Plattenladen als sozialer Knotenpunkt wird dabei zum Beispiel für nachhaltige Beziehungspflege und authentischen Austausch.“ Du benötigst Unterstützung bei der Finanzierung Deiner Existenzgründung oder der Erweiterung Deiner unternehmerischen Tätigkeit? Dann vereinbare ein kostenloses Erstgespräch mit mir https://www.becks-ub.de Folge mir auf Social Media für mehr Know-How zu den Themen Gründung, Franchise und Finanzierung: Linked In: https://www.linkedin.com/in/thorsten-beck-08095750 Xing: https://www.xing.com/profile/Thorsten_Beck5/cv Facebook: https://www.facebook.com/BecksUB Instagram: https://www.instagram.com/becksunternehmerberatung/
Die Playlist zum Podcast Beats, Rhymes & Love findest Du hier: https://open.spotify.com/playlist/3tMZ9U8Xw1djfCxOaHi4sa?si=SI3G8Fk2RzanTvAFrVN9Mw
Ein besonderer Shoutout geht raus an Lars, der nicht nur mein Logo designt hat, sondern auch den Intro-Beat sowie weitere Beats für den Podcast geschraubt hat. Für mehr Musik von Lars schaut auf Bandcamp vorbei: https://roughremarks.bandcamp.com/ Und folgt ihm gerne auf Facebook: https://www.facebook.com/phunkychild
Transkript anzeigen
00:00:00: TragCodeQuest, wo alle schon gemunkelt haben.
00:00:02: Das wird jetzt das Ding und dann kann ich mich erinnern.
00:00:05: War das so tatsächlich?
00:00:06: Ja, das war es.
00:00:07: Da haben sich auch mehrere große Plattenfirmen gebetet.
00:00:12: Und da haben sich hinterher einige A&A-Leute ziemlich in Arsch gebissen, dass sie sie nicht genommen haben.
00:00:19: Also bei mir ist der A&B immer nur wahrgenommen wenn die irgendwie gefiessert wurden
00:00:25: Als er noch so diese Kommerzialisierung eintrat, dann auch dieser ganze Puff, der die Kram kam.
00:00:33: Den ich unerträglich fand muss ich ehrlich sagen.
00:00:36: also da waren die natürlich denn omnipresent.
00:00:49: Ich hab Samuel Deluxe live gesehen mit einem Classicorchester zusammen Micky's Takeover Ensemble oder so, auch in so einem Jazzhaus in Stuttgart.
00:01:02: Da waren eine ganze Reihe von Gezellen hier mit.
00:01:03: Ja genau!
00:01:05: Und da haben die immer ein Stück gespielt und dazwischen so gequatscht... Ich bin ja jetzt nicht der Klassik-Dude und es ist wohl üblich dass sich das Orchester nach jedem Stück irgendwie verbeugt?
00:01:23: und das haben die auch nach dem ersten stück gemacht.
00:01:26: Und da meinte der Dirigent, ihr Mickey zu Sammy Ja du hast es ja schon mitbekommen bei uns ist so üblich wir verbeugen uns nach jedem stück.
00:01:38: Ja.
00:01:39: Und Sammy guckt ihn nur so an grinst ein bisschen.
00:01:42: meinst du ja ich kenne das eher andersrum dass sich das Publikum von mir verbeugt war dich einen ganz guten take.
00:01:51: was machst du?
00:01:51: Du räumst hier Räumst hier rum.
00:01:55: So!
00:01:56: Versuchst die bequeme Haltung zu finden?
00:01:58: Du
00:01:58: nimmst ja noch nichts auf.
00:01:59: Na
00:01:59: klar, nimmer schon auf.
00:02:00: Also... Meinst du ich erzähle einfach so diese Semi-Geschichte?
00:02:05: Ja das konnte ich ja jetzt nicht ahnen.
00:02:07: Aber das ist gut.
00:02:08: Das ist ein guter Einstieg auf jeden Fall.
00:02:10: Ich traue mich noch nicht ganz den Kaffee zu trinken.
00:02:14: Da bin ich gespannt.
00:02:15: Die Ide-Cologne Version eines Kaffees.
00:02:19: Ah, herrlich.
00:02:22: Wir können ja auch mal so transparent sein und sagen, dass wir zum zweiten Mal aufnehmen.
00:02:27: Weil beim letzten Mal mir ein Faux-Pas unterlaufen ist und zwar habe ich deine Tonspuren nicht aufgenommen was relativ dämlich ist.
00:02:35: Ich höre mich zwar schon ganz gerne selber reden.
00:02:40: Ja aber dann brauchst du ja auch keinen Einladen!
00:02:43: Ich hab das früher tatsächlich gebraucht... Als ich so in den Anfängen hatte, die Überlegung auf viel mehr Solo-Folgen zu machen oder auch solo-FOLGEN zu machen.
00:02:54: Und das ist vielmehr so schwer mich einfach vor ein Mikro zu setzen und vor dem Rechner und einfach loszuquatschen – da ist niemand, den ich anspreche!
00:03:02: Ja, dass sich ja der noch vorlesen.
00:03:04: Oder es ist ja dann wie ein Hörbuch oder wie einen Vortrag... Also das bisschen höre nicht viel aber wenn ich im Podcast höre sind immer mindestens zwei
00:03:15: Ja, finde ich auch von der Dynamik her besser.
00:03:18: Würde ja auch gar nicht funktionieren.
00:03:20: Du machst dir deine... Also gerade das Thema was wir jetzt hier haben, da würde es ja allein deswegen schon nicht richtig funktionieren weil man ja anfangen würde zu dotzieren.
00:03:32: Ich fähr' das bei mir dann so und das wäre ja auch vielleicht irgendwann kein Feedback, du kannst niemanden... Muss
00:03:38: dich leider wieder nach vorne beugen ans Mikro ran?
00:03:40: Ja, okay.
00:03:42: Aber ist wieder mit dem nach vorn beugen!
00:03:46: Ja.
00:03:46: Geil!
00:03:47: Das ist aber schön, dass wir nochmal zusammengefunden haben jetzt bei dir in Hahn-Münden, in deinem Trautenheim...
00:03:56: In meinem Barrio.
00:03:57: In deinem Barrio und das muss man sagen...
00:03:59: Sag mal so glaube ich ne?
00:04:00: ...in der hippen Welt oder wo sagt man das
00:04:02: im Barrio?
00:04:03: Nein, damals bei den komischen LA Hip Hoppern
00:04:06: Kommt recht, ich wollte grad sagen.
00:04:08: Carlos
00:04:08: ist der Film oder so?
00:04:10: Ah das ist auch ein guter Einschicht!
00:04:12: Das wollt' ich beim letzten mal eigentlich schon sagen und... Ich vergesse immer das zu sagen weil wir haben auch beim letzten Mal drüber gesprochen.
00:04:19: Ich hab's doch schon ganz oft gesagt was mein Einstieg in Hip-Hop war.
00:04:23: es war nämlich amerikanischer Hip Hop und Tupac fällt mir immer ein.
00:04:27: Die Mama und Brenna's got a baby Und kurz danach Wurde mir aber von Anthony, der mir auch Tupac gezeigt hat.
00:04:35: Der Soundtrack gegeben von Kallers.
00:04:38: Farmen der Gewalt heißt er glaube ich in Deutsch ne?
00:04:43: Und geiler Film und ein geiler Soundtrack auch.
00:04:45: Ich kann mich leider nur iced tea.
00:04:48: Da kann ich mich dran erinnern.
00:04:49: Iced
00:04:50: tea war ganz groß zu der Zeit.
00:04:51: Ja, von ICM Body Count
00:04:53: fand ich mega.
00:04:54: Heute ist nicht mal groß, sondern CSI glaube ich.
00:04:58: Welches CSI?
00:04:59: Das
00:04:59: weiß ich nicht!
00:05:00: Da gibt's zu viele weil ich glaube CSI Love Fällen.
00:05:03: CSI Han Münden.
00:05:07: Yes?!
00:05:08: Ja!
00:05:09: Dann dem Konzept entsprechend...
00:05:11: Ne, erstmal den Zuhörenden, weil die kennen ja die andere Folge logerweise nicht, dich mal so ein bisschen vorstellen.
00:05:19: Du wurdest ja sehr gefordert von Basti Kelch.
00:05:25: Schöne Grüße an der Stelle, der ganz heiß ist auch diese Folge zu hören und ich habe ihn jetzt neulich getroffen.
00:05:31: da hat ihm erster erzählt, geil!
00:05:33: Ich hab die Folge mit Thomas aufgenommen, hatte sich tierisch gefreut wann kommt sie raus?
00:05:37: Wann kommt sie heraus?
00:05:37: Dann hab' ich ihn wiedergetroffen.
00:05:38: dann musste ich mir erklären, dauert jetzt doch bis dabei bis nochmal neu aufnehmen.
00:05:42: Ich hab nämlich leider seine Tonschuhe hier aufgenommen Und auf jeden Fall er freut sich sehr.
00:05:48: Er wollte unbedingt mit Video.
00:05:49: Ich weiß gar nicht warum er dich so gerne sehen wollte auch im Video Format.
00:05:53: Guckt mich an, aber
00:05:56: es wird Gründe geben!
00:05:57: Aber uns eint auf jeden Fall Basti und ich dass wir sehr viel Zeit an einer alten Arbeitsstelle von dir verbracht haben aus meiner Sicht in einem Plattenladen, aus seiner Sicht in einen CD-Laden denn Heaton Records war irgendwann beides.
00:06:14: Plattenladen und CD laden wenn man das so trennen möchte ist eigentlich total überflüssig.
00:06:21: war es gefühlt mein Wohnzimmer, Heaton Records.
00:06:25: Sehr viel Zeit dort verbracht, sehr schöne Zeit dort Verbracht viele Platten dort gekauft, viel Musik entdeckt und wir haben uns darüber kennengelernt in dem wir irgendwie ins Gespräch gekommen sind.
00:06:36: Ja das war dann am Anfang Mitte neunziger bei dir?
00:06:41: Ja eher Mitte neunsiger.
00:06:45: Wann hast du dann angefangen bei Hiepen zu arbeiten?
00:06:48: Ich habe in zweiundneunzig angefangen, bei HIEPEN zu arbeiten und der Weg dorthin.
00:06:55: Das waren aber die vier fünf Jahre vorher.
00:07:00: ich bin da quasi eingeführt worden durch einen guten Bekannt durch den Theo Der, also der da ein sehr guter Kunde war und ich war dann auch ein guter kunde.
00:07:10: Damals war genug Geld übrig um da zweimal im Monat mindestens nach Kassel zu fahren und dann mehrere Stunden
00:07:16: von Herrn Münden dann auch schon
00:07:17: klar natürlich.
00:07:19: Weil wir mit dem Zug rübergefahren, dann war das ja nur dieser kleine Laden vollgestopft mit Tonträgern.
00:07:25: bis dahin gekommen hat es sofort einen Tinitus weil irgendwer laut Platten angehört hat Und da waren, glaube ich drei Decks an so einem Dresen.
00:07:39: Da neben war die Kassel und dann waren da diverse Ständer irgendwie mit CDs damals.
00:07:48: Natürlich hat man die Leute auch denn sukzessive kennengelernt, ist mit Osman, mit Rainer ins Gespräch gekommen... ...und Theo kannte die besser noch als ich Und war auch öfter da und war da auch präsenter.
00:08:05: Und die hat mir irgendwann den Theo gefragt, als sie überlegt haben, den Laden direkt daneben noch dazu zu nehmen um dann einen CD-Geschäft aufzumachen zusätzlich weil das kam ja dann...
00:08:19: Das waren der Moment!
00:08:20: Der kraftestreifere der Espresso.
00:08:22: Ida Cologne Kaffee.
00:08:25: Für alle, die Ida Colón nicht kennen ist es ein Hardcore Techno Produzent DJ
00:08:31: glaube ich gewesen.
00:08:31: Ich glaube, oder?
00:08:33: Wo?
00:08:34: Aus Köln.
00:08:34: Ja, sicherheit!
00:08:37: Also in Deutschland Gabba-Badkorb.
00:08:40: Aber sehr cool.
00:08:41: auf jeden Fall habe ich es dann sehr gefallen.
00:08:42: Komm mal Schwede noch mal drauf.
00:08:44: Sorry, ich hatte dich unsersprochen.
00:08:45: Alles gut und da Theodos aber nicht dieses Angebot hier angenommen hat haben sie mich gefragt und die wussten kannten auch meine Situation.
00:08:55: das bedeutet damals für mich zwar dass sich deutlich weniger Netto in der Tasche hatte aber einen fantastischen Arbeitsplatz nämlich einem Schallplatten und CD laden.
00:09:05: Dann habe ich ja die andere Hälfte auch in Anführungsstrichen gemacht, war da eben dann fünf Tage die Woche präsent Und habe da CDs verkauft das waren.
00:09:21: Das war natürlich ein Dream come true weil Was würde man sich als komplett Musikverrückter mehr wünschen, als in einem Plattenladen zu arbeiten?
00:09:36: Und Titten Records war ja vorher schon die Institution.
00:09:38: Also man kann schon sagen, in den entsprechenden Kreisen bundesweit bekannt mit Versand auch und wo Leute halt auch DJS aus dem Rhein-Main-Gebiet oder was weiß ich Ja richtig Das Aufsicht genommen haben nach Kassel zu fahren um neue Platten zu kaufen.
00:09:54: Also soweit ich weiß hat der Rainer Anfang der Achtziger Im Lars Penny angefangen, Platten zu verkaufen.
00:10:02: Die er aus den USA mitgebracht hat.
00:10:05: Hat einen kleinen Laden aufgemacht.
00:10:06: Da weiß ich bin aber jetzt nicht Firm in der Geschichte wo der genau war.
00:10:10: da müsste man die anderen Korrifelen mal fragen.
00:10:14: und als Osmane dazugekommen ist sind sie in die Lutherstraße Sieben umgezogen direkt am Lutterplatz Und dann ging das da in Gang.
00:10:25: und so was war ja Bubendes Business als dann auf einmal Hip-Hop kam und eben auch Techno & House, auch von Schwarzen.
00:10:37: Und so habe ich da angefangen zu arbeiten.
00:10:40: Beweist du noch wann die in der Lutherstraße eröffnet haben?
00:10:43: Nee das weiß ich nicht weil ich es einfach nicht weiss, weil ich den nahen ja nur in der Lutterstraße kenne.
00:10:52: Also ich glaube, ich habe auch schon ein paar Jahre da gearbeitet.
00:10:55: Bevor mir irgendjemand erzählt hat, dass Rainer schon einen kleinen Laden woanders hätte.
00:11:00: also das ja weiß ich ja
00:11:07: und zwar... Ich fand es immer geil.
00:11:12: was hatte ich beim letzten mal auch erzählt als ich jetzt im letzten Jahr auf dem Flohmarkt eine Schaltplatte gekauft hab.
00:11:19: Da klebte noch die preisauszeichnung von heaten records drauf ich glaube zwölf marken neunzig oder so
00:11:26: gelb mit dem aufdruck
00:11:28: genau ja genau.
00:11:30: und dann holte ich diese platte daraus und dann viel dabei ein zettel heraus.
00:11:36: Und das war dieser zettl den ich glaub hietn immer an die jays gegeben hat
00:11:40: also blöcke
00:11:42: so abreiß block.
00:11:43: weil wenn die im klub immer aufgelegt haben, man gefragt hat was ist das für ein gala song?
00:11:47: Dann haben wir denen immer ganz clever auf diesem hitten record Block draufgeschrieben hat man sich direkt die Scheibe dann im Laden oder die CD im Laden kaufen konnte.
00:11:57: Ja, dazu kann man auch mit einem Spunzeln sagen dass das sicherlich zu achtundneinzig Prozent funktioniert hat aber dass man doch das ein oder andere mal einen entweder witzigen besoffenen oder schlecht gelaunt DJ hatte.
00:12:12: und der Kaffekunde mit dem mit dem Zettel wo dann irgendwas Draufstand.
00:12:21: Also, ich kann mich noch eine Sache erinnern, dass jemand wirklich, wo man sich natürlich auch fragen muss hat der Kunde das nicht gelesen?
00:12:30: Da stand dann drauf MC Cole, I like Schweinebraten und jetzt wollte der diese Platter haben.
00:12:35: da sag' ich sorry Das wird so nix.
00:12:39: Obwohl hätte vielleicht im Technobereich damals Mitte der neunziger Jahre sein können.
00:12:43: Ja, vielleicht auf einer Frankfurt Tracks Weißboisung.
00:12:48: Das wäre nicht das Stil oder so.
00:12:50: Der Zettel kam aus dem Wald, dass du wärst wenn ich hingekommen
00:12:54: bin.
00:12:54: Oh, schön grüßte Agility!
00:12:56: Was hat er sich dabei gedacht?
00:12:58: Ja gut da haben
00:12:59: wir auch eine andere aufgelegt.
00:13:02: Aber ich glaube es war auch... Ich kenne ja dann auch die Schriften meiner Kollegen Und Thomas hat ja auch im Laden gearbeitet, weil er ja präsent auch.
00:13:13: Ja und deswegen ich glaube es war es war DJ Jill E.T.. Das ist eh
00:13:18: so krass.
00:13:18: ne dass...ich meine wir sprechen da über Anfang der Neunziger Mitte der Neunsiger Jahre und er legt einfach immer noch im Jahr two-tausend sechsundzwanzig regelmäßig auf Black is Beautiful ne?
00:13:30: Ich glaub' ich halte die Reihe
00:13:31: zusammen mit Jamano in der Regel.
00:13:34: Ja
00:13:35: DJ Membrane
00:13:37: Der immer bei Fettes Brot war tatsächlich DJ.
00:13:39: Auch Koffer Splash habe ich ihn da gesehen.
00:13:42: Sensationell!
00:13:44: Ja, dann wusste ich gar nicht.
00:13:45: Absolut.
00:13:46: Weil Rabaoke zu eins, zwei gegangen ist.
00:13:48: Okay?
00:13:50: Ja stimmt aber das sind's, das is dein Wissen.
00:13:53: Das
00:13:53: ist mein
00:13:54: Nerdwissen.
00:13:55: Me
00:13:57: weisen dich.
00:13:59: Na ja du... Du bist halt der Hip-Hopper, weil das ist eigentlich eine ganz gute Überleitung.
00:14:04: Das soll zur ersten Platte kommen?
00:14:05: Ja gerne!
00:14:06: Wenn dir
00:14:06: das recht ist?
00:14:07: Ja absolut du startest gerne.
00:14:11: Ich tue gleich überrascht.
00:14:16: Die erste Platte die ich ausgesucht habe, das hängt natürlich jetzt mit dem Anlass hier zusammen also mit Hit'n Records, mit Hip Hop dem wie, wie ich da auch eingewachsen bin und das ist auch gleich mit der Geschichte die wir eben erzählt haben.
00:14:31: Der optimale Stilbruch denn hier halte ich eine CD in der Hand.
00:14:35: Aber ich habe ja auch im CD-Laden gearbeitet.
00:14:39: Und es ist A Tribe Called Quest People's Instinctive Travels and the Pathos of Rhythm.
00:14:46: Jetzt sagt natürlich ein Weltgleich Was will er denn?
00:14:49: Hat er erst mal an den Angefangenen ist, bleibt es ist neunzig erschienen Ja, aber es war tatsächlich dieser Weg dorthin und der dahingeführt hat.
00:14:57: Der dann ganz entschieden auch bestimmt wurde durch diese Phase Anfang der Neunziger als zuerst die Dela Soul erstes Album.
00:15:08: Dann Jungle Brothers erschienen sind und kurze Zeit später, als sie endlich irgendwo unter Vertrag waren Äh, das TRIP Court Quest wo alle schon gemunkelt haben.
00:15:17: Das wird jetzt das Ding und etc.
00:15:19: Papier kann ich mich erinnern.
00:15:20: Ja war das so tatsächlich?
00:15:21: Ja
00:15:21: es war tatsächlich so.
00:15:22: da haben sich auch glaube ich zwei mehrere große Plattenfirmen dann äh gebettelt und äh da haben sie sich auch hinterher glaube ich einige A&R Leute ziemlich in Arsch gewissen dass sie sie nicht genommen haben.
00:15:35: Weil ja es war ja denn doch infolgedessen das erste Album waren gar nicht kommerziell gar nicht so erfolgreich.
00:15:40: Äh aber infolge dessen waren TRIPE groß Und wichtig und man konnte mit dem viel Geld verdienen.
00:15:48: Ja, aber ich glaube da musste man auch schon so ein bisschen visionäres Blick haben.
00:15:53: Das hat wahrscheinlich auch andere Labels dann nicht zugegriffen weil zu dem Zeitpunkt ja das was man so Landläufe wahrscheinlich Gangster Rap nennt sehr groß war.
00:16:03: also NWA und keine IC hatten wir schon angesprochen.
00:16:07: eher so dieser Sound und nicht so dieser warme soulige jazzy ge conscious rap.
00:16:13: Ja, das ist ja genau auch der Punkt, der da passiert ist mit Della's Hole und Tribecaw Quest.
00:16:20: Dass es ein Türöffner war für den weißen Musik-Nerd.
00:16:24: Der vielleicht vorher auch schon ist geil fand bei IPMD mitzubouncen oder sich einen Lowrider Kopffilm hinzulegen mit NWA und Factor Police – und hast du nicht gesehen?
00:16:42: Dieses also entweder Gangstein, weder dicke Goldketten oder dicke Hintern etc.
00:16:49: Das war ja Standard.
00:16:51: und jetzt kommen auf einmal so eine Truppe.
00:16:54: Naja man hat gedacht Kunstkundstudenten hat man gedacht ich weiß gar nicht aus was wir im sozialen Hintergrund die kommen
00:17:00: Auf jeden Fall von der Uni Von der College Und
00:17:03: wenn ich das richtig zusammen kriege Q-Tip Five Dog und Ja
00:17:11: Und Robi und Ali Shahid Mohammed.
00:17:14: Genau, das ist das was mir jetzt fehlte der bekannte Name.
00:17:22: Also wenn man mit so etwas groß geworden ist oder gerade in deinem Alter auch ist würde ich jetzt mal sagen... Ich war ja schon achtundzwanzig Jahre alt als sie bei Jeden angefangen haben.
00:17:35: Das war so stilprägend.
00:17:37: die ersten drei Singles Bonita Appelbaum I left my wallet in Erzegando und der dritte Single dann mit Kenner Kicket.
00:17:46: Und Kenner Kickit hat das natürlich auch einen Punkt gebracht, weil ein super cooler Lou Reed Walk on a Wild Side Sample... Wenn man sich heute anguckt was... Heute kann man es einfach nachschlagen früher hätte man ziemlich viel Wissen gebraucht Was dafür Samples verarbeitet sind.
00:18:04: da ging halt eben tatsächlich auch den Tür auf in Richtung Jazz.
00:18:08: Da waren auf den ersten zwei Stücken gleich Beatles sampled.
00:18:13: Da gibt's ein Cardi Simon Sample, da gibt es einen Little Feed Sample.
00:18:18: was ich auch nicht wusste nur jetzt gelesen habe in Vorbereitung auf die Platte und das war eine andere Welt und dadurch hat es mich auch noch mehr dahin gezogen Hip Hop auch zu hören und zu kaufen und auch in diesen Laden gezogen Und deswegen habe ich jetzt auch anlässig.
00:18:49: dessen, hab ich tatsächlich dann überlegt welche Platte ich da nehme und die bringt es eigentlich auf den Punkt.
00:18:55: Obwohl für mich die zum Beispiel die Low End Theory die beste ist aber das ist dann halt aber auch noch mal eine ganze Ecke nördiger mit dem auseinander Schnüppseln der Baslinien etc.
00:19:05: pp.
00:19:06: Ja also spezieller Aber da ich fand auch von Rhymes vom Flow Von der Musik her fand ich Low End Theory im Rückblick, glaub' ich die beste Tribe.
00:19:18: Also für mich?
00:19:19: Ja da hat ja Five noch gar nicht so viel gerappt.
00:19:22: ne Der hatte ja erst äh...ich weiß gar nicht auf welchen Album quasi Fifty-Fifty haben die dann irgendwann gerappt und am Anfang war eher Q-Tip der Rapper Damper Dampfer oder Grundschutz?
00:19:32: Ja das ist diese...ja genau!
00:19:34: Auch mit seiner prägenden Stimme Die man ja entweder liebt oder hasst, ein bisschen delaymäßig.
00:19:42: Also da hat sich eigentlich von Anfang an kein Problem mit.
00:19:45: jetzt heute rückblickend, wenn ich mir das anhöre.
00:19:47: Ist es so ein bisschen, dass man denkt naja gut, also so ein paar nachtsforsche junge Männer Anfang zwanzig ne?
00:19:55: So ein bisschen Junggesellenabschiedsumor ist schon darin.
00:20:01: aber du hast halt eben auch keine... Du hast fast gar keine Sexismen, du hast keinen Gangster Talk.
00:20:07: Es sind witzige Geschichten, es sind soziale Themen.
00:20:12: Das ist und bleibt schon ein Meisterwerk.
00:20:15: Und wie gesagt, für meinen Hip-Hop Hörn absolut prägend gewesen.
00:20:19: Ja!
00:20:20: Für mich auch... Ich hatte ja eingangs gesagt das erste was ich gehört hatte war Tupac und der Callers of Gewalt.
00:20:28: Der Caller's Farben der Gewaltsampler.
00:20:32: Callers auf Gewalt finde ich richtig gut.
00:20:37: Was mir so gezeigt wurde, was ich schon ganz cool fand.
00:20:39: Aber ein anderer Freund Andrea, schöne Grüße der hatte mir dann Tribe Called Quest mitgebracht genau auch die Platte und Can I Kick it ist das erste was mir hängen geblieben ist hat mich sofort gecatched konnte ich viel mehr mit anfangen als jetzt beispielsweise auch mit Tupac?
00:20:56: Ich bin gar nicht so der der Tupak Nerd auch wenn ich ihn cool so finde.
00:21:01: aber Tribe geht bei mir amerikanisch gesehen.
00:21:05: ich sag mal so über alles Und gerade Can I Kick It, das Video dazu ist auch so groß und ich fand es auch so faszinierend.
00:21:14: Das lief ja sogar hier in den Clubs.
00:21:17: Also New York?
00:21:18: Ja mit ein bisschen Verspätung aber es lief da.
00:21:21: Can I kick it, lief auf jeden Fall.
00:21:23: Elefmar Walden Elso Garno lief, auf jeden fall.
00:21:26: Ja,
00:21:26: das war halt eben...das war dann halt auch wirklich kompatibel weil's poppy war.
00:21:31: Ja!
00:21:33: Was du sagst, was ich ... Total spannend daran auffand, dass es keine Kraftausdrücke und so weiter gab.
00:21:40: Keinen Sexismus!
00:21:42: Und das war auch der Rap den ich dann im Deutschen als erstes gehört habe mit ein, zwei Freundeskreis Fettes Brot und so.
00:21:52: was mich da so hingebracht hat oder wo wir da gerade drüber gesprochen haben, dass als Tribe rauskam er eher Street und Gangster-Rap sehr groß war Weil die Entwicklung im deutsch auf eigentlich genau die entgegengesetzte.
00:22:05: es fing eher an mit dem kanches rap und kam dann über zu acro berlin und so
00:22:11: ja und dann in der plage trap
00:22:14: eigentlich witzige
00:22:17: Ja gut aber das ist ich findete finde dass nachvollziehbar weil bundesrepublikanischer bildungsbürger ansatz hat.
00:22:26: Das hat da denn etwas gefunden und dann auch das umgesetzt, dieses Spiel mit Sprache.
00:22:33: Und da könnte man jetzt anfangen zu spardonieren von lyrischer Tradition
00:22:37: etc.,
00:22:38: aber genauso ist es eigentlich gelaufen.
00:22:43: Gibt's auch ein cooles Buch?
00:22:44: So könnt ihr uns hören heißt das Buch von Jan Wehn.
00:22:51: Nachnamen ist mir gerade entfallen, haben da Buch zugeschrieben.
00:22:53: Da ist die Entwicklung sehr schön beschrieben.
00:22:55: also erst vom conscious rep dann über zu akkro Berlin und so weiter Kann ich sehr empfehlen kann man nachlesen.
00:23:01: Ich komme mal zu meiner ersten platze Und das ist jetzt nicht gekünstelt das hat mich beim letzten Mal tatsächlich auch so mehr und es isst die tribe Wipes.
00:23:10: Und da ist genau das, was du gerade schon sagtest, dass man bei TragCordQuests so viel entdecken konnte, welche Samples sie verwendet haben wenn man dann ein gewisses Nerd-Wissen hatte weil damals gab es ja noch kein Internet und so weiter.
00:23:24: Ja heute steht's wirklich im Wikipedia Artikel ne?
00:23:27: Kannst du dir die Stuckerei erinnern?
00:23:31: Das mochte ich unter anderem auch so sehr an Hip-Hop, auch wenn ich das erst sehr viel später für mich entdeckt habe.
00:23:37: Dieses Entdeckertum und welche Tür quasi Rap für mich aufgemacht hat zu anderen Musikgenres und in andere popkulturelle Welten hinein also was ja Rap auch ein Impact auf Mode usw hatte.
00:23:54: Also ich weiß dass auch Tribe Verfechter davon waren Timberland Boots zu tragen Und jeder aus meinem oder in dieser Bubble zumindestens wollte dann gefühlt auch diese Timberland Boots haben und da war ja auch hier Baggy usw.
00:24:10: und sofort, aber auf jeden Fall was ich sehr spannend finde ist über Rap nochmal andere Musik zu entdecken und gerade rein ins Soul Jazz Pop was auch immer da verwurstelt wurde.
00:24:23: und das Besondere an dieser Platte sie weiß nicht genau ob es diese ist aber es gibt ja mehrere Teile von hast du mir mal geschenkt Ja und zwar.
00:24:32: Ich bin mir nicht genau sicher.
00:24:33: war es eine Geburtstagsparty von mir oder war es ne Party im Fulda-Tal in Fuldaterrassen?
00:24:41: Beatlaunch haben wir da früher.
00:24:42: Auf jeden Fall, auf jeden Fall war's nicht ne Party irgendwo zuhause.
00:24:48: Das
00:24:48: weiß ich!
00:24:50: Dann war das mit Sicherheit in den Fulder-Terrassen und da haben wir wahrscheinlich trotzdem über wie Geburtstag gefeilt weil auf jeden fall hast du dieses Geschenk mitgebracht wird das nämlich sehr gefreut habe.
00:24:58: Und hier ist auch schon der besagte Song von dir drauf, Walk On The Wild.
00:25:01: Es ist halt von Lou Reed was er hauptsächlich genutzt wurde für Can I Kick It?
00:25:06: Ja!
00:25:08: Und beim letzten Mal hattest du hier sogar einen Fehler auf der Platte gefunden...
00:25:10: Ja, dein Lidl Feed ist falsch geschrieben.
00:25:12: Das wird tatsächlich die Schreibens mit zwei E, weil es da keine Katastrophe ist.
00:25:17: Aber
00:25:19: wäre
00:25:19: so das darf nicht passieren ja ich meine.
00:25:22: Aber das ist glaube ich auch kann ich mal kurz... Das ganze Produkt was ich hier in der Hand habe sieht auch, sagen wir mal so aus als wären hier nicht alle Rechte geklärt.
00:25:43: Das ist ein bisschen bootlegmäßig.
00:25:45: Das
00:25:45: hab' ich mich eh mal gefragt wie die das hingekriegt haben da die ganzen Rechte zu klären?
00:25:49: Was ja nun man so als Riesenthema hochkramen.
00:25:52: Ja, auch gerade durch Moses Paedanker und Kraftwerk.
00:25:57: Da gab es glaube ich jetzt nur einen Urteil
00:25:58: zu.
00:25:58: Running, running gag nennt man das ja.
00:26:00: Aber
00:26:00: da gab's doch jetzt noch einen Urteil zu!
00:26:02: Ja und es sieht immer noch nicht ganz geklärt.
00:26:04: Es ist immer wirklich crazy.
00:26:08: Was hier sehr schön ist dass auch mit drauf steht in welchem Song das verwurstelt wurde.
00:26:15: also für die dies nachlesen wollen.
00:26:19: Sehr schöne Platte kann ich auf jeden Fall sehr empfehlen.
00:26:25: So, Tribe haben wir damit abgehakt.
00:26:28: Abgetriped hier.
00:26:31: Ja für mich war das natürlich als ich dann im Laden angefangen habe auch tatsächlich ein Kulturschock.
00:26:39: also ich kam hier aus der Kleinstadt und nach Kassel und Kasseln war ja noch so richtig Black Music bewegt.
00:26:47: Also mal einmal der Kultur-Schock, die Sprachbarriere könnte ich jetzt schmunzelt sagen.
00:26:52: Was du den Fall hättest, dass ich den ersten Mal gefragt habe dann möchtest du deine Tüte haben?
00:27:01: Sagt er nehm' mich somit komm klein Wecklarinne!
00:27:08: Da wusste ich hat ja eine Sprachgrenze überschritten.
00:27:12: Nee aber auch zum Beispiel mir war das überhaupt nicht bewusst dass es so etwas wie R&B in dieser Form, wie das Anfang der neunziger Jahr und dann besonders mittel an uns ja probleher wurde sowas wie Jodisi.
00:27:31: Also da war ich halt auch auch unter den Wander.
00:27:34: die kamen dann irgendwie Typen rein Komplett auf Gangster gemacht.
00:27:41: Und haben dann so eine Lulli Musik da gekauft.
00:27:44: und schon ist die heulende kleine Jungs, die dann nicht... Hatte ich nicht mitbekommen!
00:27:51: Ich hatte ein Musikleben hinter mir.
00:27:53: Also das war schon besonders.
00:28:00: Da weiß ja auch nie, war die Musik irgendwie richtig großmal?
00:28:03: Also dieser Klasse, also hier in Deutschland meine ich
00:28:06: jetzt in der USA.
00:28:07: Ja, in den USA war das ein Riesenmarkt und das war etwas was mich so überrascht hat dass man das da eigentlich in Deutschland gar nicht vorkam.
00:28:13: Das kam ja dann erst mit Mitte Ende neunzehn War das glaube ich sowas wie Aschers oder sowas?
00:28:21: Oder Aliyah?
00:28:23: Das ist ja denn hier auch in Schatz gewesen.
00:28:26: Aber vorher war es ja riesig in den U.S.A Und ich glaube ich hier nur da wo auch Basis waren, also wie in Kassel Wirklich in die afroamerikanischen Soldaten auch eine eigene Szene, eine eigene Zähne treff hatten.
00:28:40: Da war das glaube ich präsent!
00:28:42: Also im World wurde es eine Sicherheit?
00:28:44: Im world auf jeden Fall ganz klar.
00:28:46: und auch vorher im Kassel hatte ja schon Black Music Disco Last Penny.
00:28:52: Das sagt man gar nicht.
00:28:53: Ja, das kann ich auch nur vom Hörn sagen weil das dann noch vor meiner Zeit war.
00:28:59: Du warst aber absolut.
00:29:00: Wahrscheinlich auch
00:29:00: schon Schilitie aufgelegt?
00:29:02: Ja,
00:29:02: das weiß ich jetzt nicht!
00:29:05: Es gibt einen ganz bekannten Uwe Welch... Ich weiß jetzt den DJ-Namen nicht.
00:29:11: Der nochmal zehn Jahre alt ist als ich wahrscheinlich.
00:29:16: Der war auch bei uns im Plattenland immer präsent und zumindest bis vor letztes Jahr habe ich dann noch was gesehen wo er aufgelegt hat.
00:29:27: Der hat im Last Penny aufgelegt, das ist so eine Kassler Funk Soul DJ Legende.
00:29:34: Also noch ne ganze ganze Generation vor dem vor den Heaten Records Leuten.
00:29:38: Ja
00:29:40: also der müsste im Alter von Rainer sein, der ja leider verstorben ist in Frieden.
00:29:49: Ja,
00:29:51: bei mir ist die R&B ich habe das ehrlich gesagt immer nur wahrgenommen wenn die irgendwie gefiessert wurden Von irgendwelchen Rappern, also... Ja
00:29:59: das war ja die Pest-Mittel erneut.
00:30:01: Mit Mittel der Neunziger als dann auch diese Kommerzialisierung eintrat.
00:30:08: Dann auch dieser ganze Puff, der die Kram kam, den ich unerträglich fand muss ich ehrlich sagen, da waren die natürlich denn omnipresent.
00:30:20: Gut!
00:30:24: Mein Next Pick ist jetzt Total Break.
00:30:27: Ja?
00:30:27: Total Break, weil natürlich auch mit einer kleinen Einleitung muss man ja sagen ich habe da mit achtundzwanzig angefangen zu arbeiten.
00:30:34: Da hab' ich vorher schon ein ganzes Musikleben gelebt.
00:30:38: das ging bei mir sehr früh los dass ich mich ja auch schon erwachsene Musikzeitungen gekauft habe schon so mit dreizehn vierzehnt und jetzt muss man das mal rechnen Das war dann achtundsebzig und zu den hundertdessen ist es für die meisten heute sowas wie kurz.
00:30:55: vorm Weltkrieg
00:30:56: Komm ich
00:30:56: ganz hin, aber...
00:30:58: Ich bin nicht gebär.
00:31:01: Und jetzt muss ich natürlich eine Vorbereitung auf die Idee hier... Muss ich natürlich das alles im Grunde ausblenden?
00:31:10: Weil sonst fange ich an mit Glamrock wo ich ein Sweet-Starschnitt außer Bravo an der Wand hängen hatte.
00:31:20: Und dann kam Punk, dann kam U-Wave.
00:31:23: Dann kam diese große Popwelle und auch die ersten Raps an der Rapmaster Flash et cetera,
00:31:30: B.B.,
00:31:31: und ... Dann kam wieder die Rückkehr der Gitarre fast über die ganze Achtziger, wo ich auch in einer Band gespielt habe, Bunch of Black Roses, hieß das damals, und über Jahre.
00:31:45: Das alles lag ja vor Eden Records!
00:31:49: Man kann ja doch sagen Vorwährend nach, könnte man auch mein Musikhören einteilen.
00:31:54: Zunach würden wir dann später kommen.
00:31:56: Nächste Platte ist Bob Dylan, Blood on the Tracks.
00:32:00: Dazu muss ich sagen, dass Bob Dylan ja wahrscheinlich der ... Wenn man mich kurz vorm Abnippeln fragt, wichtigste Künstler meines Lebens, ist, der mich immer begleitet hat aber auch als eben nicht als aktueller Künstlerin sondern als Geschichtsunterricht wobei wir bei dem sind das man über andere ... Über aktuelle Musik dann Musikgeschichte aufarbeitet.
00:32:21: Und ich würde sagen, die waren oder die drei wichtigsten würd' ich sagen Bob Dylan Lurid und Nick Hale vielleicht noch.
00:32:31: Und Bob Dylan hat hier in den letzten vier Jahren einen Blatt On The Tracks rausgebracht.
00:32:36: das ist nach meinem dafür halten seine beste Platte.
00:32:43: Die Experten streiten sich immer ob es die Blond on blond sind.
00:32:54: Für mich ist das die beste Bob Dylan-Platte hier, er war da vierunddreißig Jahre alt auf dem Höhepunkt seiner Schaffens und seine Stimme, die die meisten ja unerträglich finden was ich halt natürlich nicht so finde, war auf dem höhepunkten glaube ich die beste Gesangsperformance die er geleistet hat.
00:33:17: Sein lyrisches Schaffen also die Texte sind dort auch in einer Meisterschaft, wie sie tatsächlich sonst nur auf den anderen beiden genannten Platten sind.
00:33:30: Es ist musikalisch ganz entspanntes wunderbar arrangiertes folgiges Zeug und da ja da man ja immer etwas sehr persönliches damit verbindet wusste ich sofort dass sich diese Platte nehmen muss.
00:33:46: egal was für ein Stierbruch das ist denn Ich habe diese Platte gekauft, da war ich fünfzehn oder sechzehn.
00:33:56: Ich kann mich natürlich nicht mehr so genau erinnern auf jeden Fall in einem Alter wo man noch vor allem ist und da gibt es die Anekdote zu.
00:34:08: Es war ein Ferientag ganz schöner Sonneger-Ferientag und ich mit meinem damals besten Kumpel der auch Thomas heißt Losgetapert in unseren Plattenladen.
00:34:21: hier haben wir einen großen Vorderwerden richtig guten Plattenladen damals, den es auch heute noch gibt nur ohne das Attribut.
00:34:28: Richtig gut und da ist man immer auch alle wenn man Freistunde hat in der Schule oder so bist du dahin hast den Besitzer schön von gegenüber den Shoppen geholt ja und ein Neublatten gehört ging das immer.
00:34:48: Und da habe ich an diesem Morgen diese Bobdillenplatte gekauft, nach die mich sehr viel drüber gelesen hatte.
00:34:56: und dann sind wir in den Park getaubert.
00:34:58: Das war so damals, da ging man im Park, hat sich dahingesetzt, hat vielleicht noch eine akustische Gitarre dabei und hat sich mal ne Flasche Wein gekauft oder so.
00:35:07: Dann kam noch jemand dazu der auch Thomas hieß und dann haben wir da anderthalb Liter Glaube Lambrusco So, so wär's jetzt diese Riesenflaschen weghauen und wahrscheinlich auch die ersten Zigaretten geraucht.
00:35:22: Und das Ganze führte natürlich auch bestimmt zu einem leicht angetrunkenen Zustand.
00:35:29: Dann kam auf die Grandiose Idee in unserer Stammjugengneipe mal noch... Also damals hast du ja auch, haben die ja nicht gefragt bis sie schon sechzehnt sind und war ja kein Problem.
00:35:41: Ein Alt Schuss zu trinken auf den... Ah, ja!
00:35:45: Und das endete dann damit dass ich mich hinten auf dem Chlor eingeschlossen habe alles aber wirklich alles von mir gegeben habe und die Wirtin, die Mutter eines Klassenkameraden war, dann bei meinen Eltern angerufen hat, dann kam meine Mutter mit meinem Bruder und die haben mich quasi... glaube ich, fast nach Hause getragen.
00:36:05: Wo ich denn weiterhin mit einem einmal im Arm auf dem Glocke gesessen habe und mein Vater dann als er in der Hause kam mir noch ein Konjak-Schwenker unter die Nase gehalten hat und mir noch eine Kippe im Mund stecken wollte usw.
00:36:16: Also das ist auch... Und irgendwie hat diese Platte das überlebt!
00:36:21: Die war in so einer Tüte, ne?
00:36:23: In so einer typischen Plattentüte waren da schwarzweiß Boots Records.
00:36:29: Und irgendwie hatte sie das überlebend.
00:36:31: Weil einer der Thomasn war auch nicht ganz so betrunken.
00:36:33: Hat sich noch drüber lustig gemacht, guck mal nachher hat Gummibärchen gegessen!
00:36:38: Und
00:36:40: deswegen musste diese Platte einfach sein weil es eine von meinen Königs-Anekdoten ist was so Erinnerungen im direkten Zusammenhang mit allerbestimmten Schallplatte sind.
00:36:54: Hast Sie dann auch beim Ausnüchtern gehört?
00:36:57: Daran kann ich mich jetzt nicht erinnern, anders auslöchtern.
00:37:01: Weil ein Bewusstsein für so etwas wie Auslüchtern hat es da glaube ich noch nie gegeben.
00:37:06: Also das hatte ja auch weiter keine Folgen außer dass es mir wahrscheinlich zwei Tage schlecht ging und ich irgendwann die Platte... Ich glaube sowas war das wenn ich mich zu übernachte.
00:37:18: Irgendwann denke ich oh da steht eine Platte in der Tüte.
00:37:21: Die hatte ich wahrscheinlich doch erst mal vergessen So wie du es nennst, Ausnöchterungsphase.
00:37:27: Das war mir nicht.
00:37:28: Ich glaube da hat sich andere Probleme.
00:37:30: Ja ich kann ja gerade nochmal ein Bogen zu Trap Cold Quest schlagen.
00:37:33: Ich mach das ganz kurz weil ich das glaube schon dreimal im Podcast erzählt habe und zwar war ja kiffen so einen riesigen Ding in Rap ist wahrscheinlich immer noch.
00:37:43: damals illegal heute legal auch egal.
00:37:49: Ich hab nie geraucht und wollte deswegen auch nie Joints irgendwie rauchen.
00:37:54: Und ein Kumpel wollte mir zum Geburtstag was Gutes tun, weil er meinte du musst doch mal zumindest einmal in den Kontakt mit Weed kommen und das mal probieren.
00:38:01: Und der hat dann so eine Haschkuchen gebacken zum Geburztag.
00:38:05: Au
00:38:06: Bayer!
00:38:07: Ja ja... Da haben wir auch ähnlich stark einen Kaffee wie diesen hier getrunken.
00:38:14: Ich bin ja so ein unbedürriger Mensch und ich merkte halt nichts dass da jetzt irgendwie irgendwas Besonderes ist.
00:38:20: Dann habe ich extrem viel Kuchen oder extrem viel kaffe getrunken gegessen und auf dem kuchen weil mein geburtstag war steckte so eine kerze drauf und auf einmal sah ich wie flugzeug aus dem kerzenlicht flogen.
00:38:35: da wusste ich okay es wirkt.
00:38:37: jetzt habe mich die ganzen fasen mitgenommen von total gut rauf laufen ohne n lachflash.
00:38:43: unsere verfolgungs waren ja und auf jeden fall bin ich irgendwann richtig abgekackt.
00:38:48: Und dachte ich muss jetzt sterben.
00:38:52: Meine größte Sorge war, ich kann
00:38:54: nicht so laut lachen wie
00:38:55: ihr möchtest.
00:38:56: Ja meine Schwester hat auch so reagiert.
00:38:58: Sie meinte, bist du denn für die Lusche?
00:39:00: Das ist mal E-Reaktion.
00:39:01: Auf jeden Fall dachte ich, ich komme von diesem Trip nicht mehr runter und der Kumpel Marco hatte sich dann irgendwie Sorgen gemacht.
00:39:08: Er meinte tausend Tage irgendwas würde ich tun.
00:39:10: Ich sagte ja bitte leg Tribe Called Quest auf.
00:39:13: Und dann lag ich da irgendwie auf der Couch und hab die ganze Zeit Tribe Called quest gehört und habe dann irgendwie langsam realisiert dass es mir wieder besser ging.
00:39:21: Auch das verbinde ich mit Tribe Called Quest und diesem Haschkuchen, den mich aus der Bahn gewohnt.
00:39:28: Ja, wenn es ist, dann dauert er's.
00:39:35: Ich hab schon öfter so an der Kote geholt, oh, die hat ja gar nicht gewürgt!
00:39:37: Da habe ich noch ein Gehächs gegessen.
00:39:39: Und auf einmal boom, boom.
00:39:42: Genau.
00:39:43: So, ich komme mal...ich hab einen Doppelpack dabei.
00:39:47: Mellow mellow?
00:39:49: heißt eine Sendler Reihe.
00:39:50: Zwei Stück gibt's davon in der Zahl, sehen auch ein bisschen Gebrauch schon aus weil ich sie sehr viel gespielt habe.
00:39:55: auf diesen besagten Beat Launch Parties und da schlägt jetzt in die gleiche Kerbe wie Tribe Wipes ist es ein bisschen soliger.
00:40:07: Reine Tracks drauf keine Skits wie bei der Tribe Wipes.
00:40:11: hier wahrscheinlich alles geklärt Geh ich mal von aus.
00:40:16: Da schon, da denke ich schon das sieht sehr ... Ja
00:40:21: und es sind Soul Songs überwiegend wo man auch ganz viele Samples von bekannten Hip-Hop Tracks wiederfindet Und ein Song den ich immer wieder hören kann und den verbinde ich Mit unseren eigenen Partys.
00:40:40: Beatlaunch ist Lorelle.
00:40:42: Hast du dich beim letzten Mal auch gefragt, kannst du glaube ich nicht?
00:40:44: Nee kann ich nicht!
00:40:45: Melo Melo write on heißt der Song wurde gesampelt von Carmen von Reminding Me Offset.
00:40:52: Herr Fohren das Song.
00:40:53: Carmen kann man ja in die gleiche Kerbe stecken wie Tribe De La Soul und so weiter... Und zu Reminding me off set fällt mir ein da gibt's Remix & Roots Remix von Of Not Twelve Inch.
00:41:08: Die habe ich mal in so einem ganz weirden Ort am Gardasee gekauft, irgendwo in so einen Plattenladen irgendwie so Treppen runter und dann war es die Kiste, die unter den eigentlichen Regalen stand.
00:41:20: Weil das eine Krokalkiste war, die auch damals nur drei Dollar Euro...
00:41:25: Das gelingt heute einmal nicht mehr!
00:41:28: Das klappt irgendwie nicht mehr.
00:41:29: Dafür gibt es zu viele Leute, die das alles schon durchfohlen.
00:41:33: Egal ob es Kurschen, Plattenkisten ist es nur noch Mist drin.
00:41:37: Und hier sind so coole Sachen drauf.
00:41:39: Also, wo das Original man sich richtig gut anhören kann als auch die Songs... Die Rap-Songs, die dann die Samples verwendet haben hier es unter anderem ist jetzt kein Geheimtipp cool in the gang drauf Aber auf der ersten Platte ist Summer Madness drauf.
00:41:56: Kennst du den Song?
00:41:57: Weißt du wer's gesampelt hat?
00:42:01: Nee
00:42:03: Fresh Prince für Summertime.
00:42:05: Okay!
00:42:06: Auf Ich liebe
00:42:07: diesen Song, auch wenn er sehr poppig ist.
00:42:09: Aber ich liebe tatsächlich diesen Song.
00:42:11: und auf der zweiten Seite ist von Cool and the Gang Winter Sadness drauf.
00:42:18: Und der wurde gesampelt von Finster Bundy.
00:42:21: Das ist jetzt genau das Gegenteil zu Fresh Prince, sehr populär, Finster-Bundy, übelster, independent, Gramm.
00:42:28: Der aber auf einer geilen Platte drauf war.
00:42:31: von Detail Permair New York Reality Check Part one, glaub ich nie.
00:42:37: Part two oder was auch immer und da ist Finster Bundy drauf und die haben das verwendet.
00:42:46: und was sich noch hervorheben kann es auch keinen geheimen Tipp aber auch sehr bekannt Barry White playing your game baby.
00:42:52: Ja, Barry White kommt bei mir heute auch nochmal vor.
00:42:54: Ach geil!
00:42:55: Guck
00:42:56: mal, das hab' ich gar nicht mehr auf dem Schirm.
00:42:57: Ähm
00:42:59: ja weil...
00:43:00: Egal,
00:43:01: wir werden sehen.
00:43:02: Und um den Game wurde gesampelt Von Bootcamp, Click, FreeTringEliah hat es so viel schon mal angesprochen.
00:43:10: Die er leider auch Rest in Peace verstorben ist und es gibt eine total geile zwölf-inch Menüe von Ninth Wonder.
00:43:20: Supercooler Hip Hop Produzent eher der Neuzeit aber der so auch in Spuren von Jay Dilla also Tribe Called Quest usw.
00:43:30: weiter weiteres hat dann richtig coolen remix zu und auf der b-seite von dieser twelve inch ist ein remix von mary j blige i love you.
00:43:42: Und also war wieder.
00:43:43: da sind wir wieder.
00:43:44: Und auch Sample is ice a case ike smooth Ja, part one das
00:43:50: sagt mir sogar was
00:43:51: es auch auf mellow mellow Okay auf dem sampler drauf.
00:43:54: also hier findet man wirklich ganz ganz viel Sehr sehr guten kram zum hören und kann auch spuren gehen Wer es gesampelt
00:44:05: hat.
00:44:05: Wenn du mich dann fragst, kennst du das oder weißt du wer es gesampled hat?
00:44:09: Da bin ich auch raus!
00:44:10: Weil da fehlt mir tatsächlich die Hörpraxis und das Wissen weil ich so mit Funk- und Soulgeschichte klar auch.
00:44:21: aber gerade diese Fanksachen, das war nie so meine Welt.
00:44:25: also was wie Cool & the Gang oder so Das als Sample ja Aber anhören Nein Ich höre
00:44:34: es tatsächlich auch ganz gerne.
00:44:36: Also
00:44:37: ich war ja auch nie und da haben wir eine ganz fluffige Überleitung zur meiner nächsten Platte, ich war auch nie in dem Sinne Hip-Hopper.
00:44:50: also zum einen habe ich schon thematisiert dass sich erstmal zu alt war für ein modischen Einfluss und ähnliches.
00:44:58: Nein?
00:45:01: und auch nicht Hosefallschrumpf.
00:45:04: Und
00:45:05: Chris Cross.
00:45:08: Also das Einzige, was ich da ins Feld werfen könnte war... Ich wollte unbedingt eine Karte ja gehalten haben nachdem Pete Rock und Ciel Smooth die auf irgendein Cover an hatten.
00:45:18: Aber dann sind sie auch immer
00:45:19: an Boots an, hundert pro!
00:45:20: Ja aber die wollt ihr nicht.
00:45:23: Die waren mir viel zu hoch geschlossen und so warm und unter dieses dicke Füße war nicht mein Ding.
00:45:30: Ja, weil ich war ja auch eher... Auch so wie ich dann bei Hidden Records reingewachsen war, eher ein Haushörer.
00:45:37: Haus und frühe Elektronik!
00:45:39: Und deswegen ist jetzt hier auch exemplarisch die nächste Platte eine Compilation vom Nervous Records Label.
00:45:49: Die hat jetzt auch keinen speziellen Titel Ist hier im Schade.
00:45:54: das was nicht sein können ist eine Picture Disc Und Nervus hat ja dieses ikonische Label in der Mitte mit dem grinsenden Männchen, dessen Haare von einer fliegenden Schallplatte abgeschnitten werden.
00:46:10: Und wir haben
00:46:12: wahrscheinlich auch einen Haschkuchen dabei gegessen.
00:46:16: Man weiß es nicht, wie das so war in der Gay Puerto Rico-Haus Szene von New York Anfang der neunziger Jahre.
00:46:25: Novice waren exemplarisches damals kleines Label ähnlich wie Strictly Rhythm oder... Lass mich mal gucken.
00:46:36: ich habe da muss ich jetzt New Groove Henry Street oder Tracks Records etc.. Also ein kleines Independent Label, die mit jeder Maxi, die sie veröffentlicht haben damals Stilprägen fahren.
00:46:48: Wenn man das heute hört, schäpert das natürlich und dann denkt man auch Gott klingt wie im Schuhkarton.
00:46:55: aber trotzdem muss ich sagen wenn ich die Sachen heute höre als um einen Ich habe da natürlich gewisse Emotionalen und emotionale Verbindung weil es so wichtig war.
00:47:08: Und trotzdem hat man immer noch diesen diesen Gruf auf die Produzenten des Totteri Frankie Knuckles, Master's at Work, Kerry Chandler.
00:47:20: Das waren dann... sind Hauslegenden?
00:47:23: Sind später unglaublich einflussreich gewesen und haben alle hier am Anfang auch auf diesem Label veröffentlicht?
00:47:32: Und zu der Zeit hatte ich ja auch einen sehr, sehr netten Kollegen Damals Freund, würde ich fast sagen.
00:47:45: Den DJ Benne, der auch in der Factory aufgelegt hat und später dann hieß es auf schon aus, da haben wir auch schon aus am Anfang noch mit dem Ich zusammen auch so ein kleines Fancy gemacht habe Dab, wo wir uns über Musik ausgelassen haben und auch immer so ein bisschen abgegiftet haben auf die harte Kastler Techno-Zähne, weil uns das zu ungroovy, zu unfunky, zu unhausig war.
00:48:17: Und zu hart und zu negativ... Wir wollten eher Deep House.
00:48:25: Und damals hieß Deep House diese deepen Instrumentalsache.
00:48:28: Später hat der Mainstream diesen Begriff genommen für die ganzen Gesangshits, CC Penis and Finally oder was weiß ich.
00:48:36: Das war ja im Grunde kein Deep-House.
00:48:37: Die Pause waren diese mit einfachen Grufs und Sempels ausgearbeitet sehr, sehr funkigen Instrumentalstücke meistens irgendwelche Mixer auf der Beeseite oder so, die dann besonders waren.
00:48:57: Das war wirklich richtig prägend und hat dann bei mir auch dazu geführt, dass ich immer weiter Haus- und Techno gehört habe.
00:49:05: Und das ja auch immer mehr wurde.
00:49:07: Ein geiler aus meiner Sicht wurde es tatsächlich für uns natürlich im Laden eine Katastrophe als diese CD-Welle abepte die uns ja auch getragen hat.
00:49:20: Haben wir irgendwann dann auch gesagt okay wir trennen jetzt mal Black Music Techno und haben dann drüben, wo ich vorher nur CDs hatte ja auch.
00:49:29: Dann habe ich drübing die Haus- und Elektronik Sachen gemacht.
00:49:34: das hat mir denn auch über sich weiß gar nicht wann das passiert ist Anfang der zweitausend da irgendwann Und das hat mehr natürlich auch nochmal einen richtigen Schub gegeben.
00:49:44: Das hat auch richtig Spaß gemacht.
00:49:47: Auch mit den Leuten die dann kamen muss ich sagen Wo ich dann zum Schluss vielleicht noch mal ein bisschen Name-Dropping mache, wer da so alles rumgelaufen ist.
00:49:58: Ja mach
00:49:59: doch mal!
00:50:01: Naja im Elektronikbereich waren es ja denn so.
00:50:06: Leute wie du kennst ja Zucker der Farbe.
00:50:12: Aber auch der Schmeißhaus am Arm.
00:50:13: dann und Steffen Bartel weiß nicht ob der Steffen ganz ganz ganz liebe Grüße.
00:50:22: Aber auch zum Beispiel Kosta aus Göttingen, der halt XDB großartige Technosachen veröffentlicht hat über die Jahre und großartig aufgelegt hat.
00:50:34: Und da habe ich ja dann auch eine Zeit lang mit bis heute einem meiner besten Freunde mit René Große gearbeitet.
00:50:42: Auch natürlich allerbeste Grüße nach Bad Zwischenahn Ja.
00:50:55: Also das Nervus steht exemplarisch für diese ganzen, für dieses Jahrzehnt, dass dann folgte an großartige Hausmusik und dann auch nachdem ich da nicht mehr gearbeitet habe und irgendwann dann das Musikkörn des Elektronik-Musikkörnen wiederkam können wir sagen auch exemplarischer dafür, dass das wirklich geblieben ist.
00:51:17: aber da kommt ja noch was.
00:51:21: Also, spannend finde ich dabei.
00:51:24: Das habe ich mir beim letzten mal schon gefragt warum Basti der ja auch Rap durch und durch ist.
00:51:32: Ja dich so in Erinnerung hat.
00:51:35: Naja weil du nicht gekauft hast.
00:51:37: Ja
00:51:38: aber da ja auch offensichtlich viel mit dir über Rap diskutiert hat und gesprochen hat, weil er dich auch so als nördig im Rap Game in Änderungen hat.
00:51:50: Ja, also zum einen war es ja mein Job.
00:51:51: Zum anderen hab ich natürlich auch Hip-Hop gehört und habe natürlich auch die ähnliche Präferenzen gehabt wie ihr eigentlich hatte.
00:51:59: Da kann ich jetzt ihr sagen.
00:52:00: Das war bei dir nicht anders.
00:52:02: Und natürlich war's dann sensationell, wie sich gerade diese Schiene weiterentwickelt hat.
00:52:10: Bei mir ist das dann weggebrochen weil irgendwann hast du wirklich... Es war zwar Arbeit und Leben aber irgendwann ist es Arbeit Und deswegen ist bei mir das im Lauf der Neunziger mit Black Music, weil ich es die ganze Zeit jeden Tag gehört habe weggebrochen.
00:52:31: Ja
00:52:32: und dann auf die Techno- und Hausszene Sprechen zu kommen gibt's ja auch Überschneidung.
00:52:39: also eher zuerst hab' ich gehört sehr, sehr harten Technos.
00:52:44: Also auch wie in meiner damaligen Zeit was in Kassel so abging galt ihr als Hardkun Techno.
00:52:52: Würde ich jetzt mal sagen, ich habe Kassel als relativ hart empfunden was die Techno-Musik anging?
00:52:57: Ja wobei die sich ja nicht als Hardcore bezeichneten so wie du's gehört hast weil es war eher... Es war harter Techno, ja es war harther Technoider Ballerender Sound.
00:53:10: aber die Sachen die du gehört hast wenn ich mir recht erinnere waren dazu auch noch sehr schnell und das war ein Kasselnichtsohn.
00:53:18: Ja, genau übergebe ich die Rechte.
00:53:19: Überwiegend nicht!
00:53:20: Ich kann mich aber dran erinnern dass sich in einer relativ rühm Phase als Bernd Kochinke die Factory bespielt hat.
00:53:29: Da gab es so diese Wochenenden... Ich werfe das immer übereinander.
00:53:32: Freitags ist man in die Factory gegangen und Samstags ins York oder umgekehrt weiß ich nicht mehr.
00:53:38: Und an dem Tag wo der...ich sag jetzt mal der Mainstream nicht in die Faktorie gegangen ist da hat Bernd angefangen Techno zu etablieren.
00:53:46: Dann standen Andreas, den mir auch Tribe näher gebracht hat und ich standen da gefühlt mit zehn anderen Lohiten.
00:53:53: Und haben da so die ersten Sachen gehört und haben dann auch mit Bernd usw.
00:53:57: gequatscht und irgendwann hatte er auch mal gesagt, welche DJs soll ich denn mal holen?
00:54:00: Und so weiter... Da haben wir richtig krasse Leute!
00:54:05: Also DJ Tarnet zum Beispiel kann mich daran erinnern, dass der Dämmer aufgelegt hat.
00:54:09: In einer sehr frühen Phase da musste beim letzten mal glaube ich schon Schmunzel Maruscha die richtig krassen harten Techno aufgelegt hatte vor der somewhere over the rainbow Zeit Und das war schon richtig richtig cool.
00:54:24: aber auf jeden Fall hast du völlig recht Ich habe sehr harten sehr schnellen Techno gehört also dann eher orientiert und auch was ich berlin oder oberhausen waren relativ große Szene.
00:54:35: Und dann auch Gabba hören, das war uns aber eigentlich auch zu mellow tatsächlich zu langsam wobei da gibt's ja die...
00:54:47: Gabba war zu mello?
00:54:48: Ja und es gab ja Frankfurt habe ich natürlich vergessen, da war ja PCP.
00:54:52: Ja genau, auf Frankfurt Tracks habe ich mich unten noch Compilation spielen.
00:54:56: Das war so dieser eher ein bisschen härterer, dreckigere und dann auch schnelleren.
00:55:01: und dann gab sie auch immer einen Battle zwischen Frankfurt und Rotterdam gibt es auch Tracks, so Rotterdamm ist hard haha.
00:55:11: Und was ich aber sehr geil fand, was ich bis heute bereue, dass ich mich nie gekauft habe.
00:55:16: Aber letztes mal auch ist die Euro-Masters Platte Und da hat man diese witzige Geschichte.
00:55:23: Ja, das war ja auch die erste, die dann wirklich so über den Tellerrand hinweg einfach nur schnell brutaler... Alles
00:55:32: nahe der Kloete.
00:55:33: Alles nahle der Klaute, hat er denn immer gesagt!
00:55:38: Wir haben jetzt mal die Neuheitenprobe gehört und Ostmann da hat die Neuenheitenproben gehört weil er ja auch immer schon wusste, die für den Digel hinlegen zum Hören, der nimmt sie
00:55:47: usw.,
00:55:47: und dann kamen die Euromars das aufgelegt Dreißig Sekunden laufen lassen runtergenommen durchgebrochen.
00:55:59: Das finde ich so cool!
00:56:02: Und weckt halt, sowas verkaufe hier nicht.
00:56:05: So ungefähr also weiß ich es nicht mehr.
00:56:07: und ja in dem Sinne ganz liebe Grüße an Ostmann.
00:56:13: Ja, auf jeden Fall.
00:56:15: Perfekte Reaktion.
00:56:20: im Vorgespräch schon sagt, die war dann irgendwann mal präsent.
00:56:24: Weil das war schon auch ein Hit.
00:56:25: Dann hingen die auch glaube ich tatsächlich Monate später an der Wand.
00:56:30: du hättest sie also kaufen können.
00:56:33: Ich hatte sie auch mehrfach in der Hand.
00:56:34: Die meisten deiner Sachen mussten ihr bestellt werden weil die im Laden nicht präsente waren, weil es ja auch keine Zähne für gaben.
00:56:39: Kasse.
00:56:41: Neues Creator weiß ich noch.
00:56:45: Habt ihr mir denn immer bestellt?
00:56:46: Aber ich hab jetzt keine Hardcoreplatte dabei sondern... Anknüpfen an dem was du gerade gesagt hast wieder mal doppelt pack ich immer mehr platten unterkriege.
00:56:56: Bei zwei Hausplatten eigentlich voll
00:56:59: das gewusstet
00:57:00: ja bei zwei Hausblatt und ich fange jetzt mal an mit einer Naked Music Platte, also das Platten Label heißt Naked music der Artist heißt plus six und es ist die Elbe beautiful tomorrow Und da weiß ich noch, dass ihr mir die immer regelmäßig bestellt habt.
00:57:16: Also wundere mich jetzt ein bisschen, das es da keine Abnehmer für gab?
00:57:18: Das ist ja jetzt ... ... Vocal House würde man's glaube ich nennen.
00:57:21: Ja!
00:57:22: Das ist sehr smooth und sehr geschmackvoll.
00:57:25: Sollful... Aber Abnehmer in dem Sinne muss auch so sein.
00:57:32: Die meisten, die sowas bei uns dann gekauft haben, haben ja Sachen zum Auflegen gekauft.
00:57:40: Und das war den meisten zu smoothen
00:57:43: Ja,
00:57:43: zu low.
00:57:45: Make it music
00:57:46: Aber finde ich unfassbar schön zum hören.
00:57:49: Ich habe es tatsächlich auch aufgelegt.
00:57:51: Ich hatte eine kurze Phase wo ich auch mal so Hausmusik aufgelegt hab Wobei ich ja eher in so Launges und so aufgelegt hat.
00:57:57: Irgendwie witzigere Weise haben wir vorgespricht drüber gesprochen weil du mir gesagt hattest Du hast mit deiner Band die du damals hattet Im ehemaligen Spot mal gespielt oder im ganz alten Spot Und das Spot wurde dann später zum Kuba Club Habe ich?
00:58:12: Ja,
00:58:12: also Spot dann umgezogen ist in den großen Location.
00:58:15: In den großen location
00:58:16: und da sind die kleinen location der kuba club reingegangen darf ich tatsächlich mal haus aufgelegt Und ganz viel naked music
00:58:22: da kann ich mich sogar noch dran erinnern.
00:58:24: ja sehr gut dass du das ist da so.
00:58:29: Ja diese sachen gab.
00:58:31: genau das ist eine.
00:58:33: Ich hatte gesagt doppel pack und das andere is ein bisschen jazziger Sanjama Die tourist ist zweite lp meine ich von ihm.
00:58:45: Ja, das ist glaube ich die zweite her.
00:58:47: Ist für mich der Hit da drauf.
00:58:50: Unfassbar schöne Musik auch zu hören.
00:58:53: Auch für mich zum Auflegen.
00:58:54: wahrscheinlich ist es auch nicht so klassisch zum Tanzen.
00:58:56: Für die meisten wobei ich es sehr tanzbar finde...
00:59:01: Also das ist schon auch, also ist dann schon mal gespielt worden.
00:59:04: ja
00:59:06: und das sind so beiden Klaffen, die ich mal mitgebracht habe aus meinem Hausreperatur.
00:59:11: Ich hab da auch nicht mehr so viel von, also Nick Music noch alle tatsächlich und kann mich auch sehr, sehr ans Herz legen.
00:59:23: Genau wir machen einen Break.
00:59:26: Musst du eine Toilette?
00:59:29: So weiter geht's!
00:59:31: Frischer Kaffee am Start.
00:59:33: Wir haben in der Genühlzimmer
00:59:37: Hier waren kurz im Archiv gebühlt
00:59:38: und das passt sehr gut, weil ich wollte noch eine Ergänzung machen.
00:59:41: Weil als du sagtest, du machst ein bisschen Name-Tropping, hast du meiner Meinung nach einen vergessen den guten Guido?
00:59:50: Ja aber der wäre dann später in dem ganz speziellen Heaten Records.
00:59:56: Das was sich das Name-Dropping von mir bisher waren ja Kunden die oft da waren und nicht Kollegen oder Mitarbeiter.
01:00:06: Würde ich jetzt mal vorziehen,
01:00:07: ja klar.
01:00:07: Ich habe sie nämlich gefunden weil ich beim letzten Mal nicht hatte.
01:00:11: Guido publiziert unter DJPMC
01:00:15: Die hab' ich auch irgendwo da unten.
01:00:19: Ah sehr gut!
01:00:20: DJPMc hat viel Breakbeat gemacht und auch Techno, Trans...
01:00:30: Also was ist das?
01:00:32: Ja genau diese Bonsai Ecke
01:00:35: Und für mich aber auf jeden Fall sehr positiv hängen geblieben, die ganzen Breakbeat Sachen.
01:00:42: Die Ido veröffentlicht hat und da haben wir gerade unten bei dir in der Kammer einen Night Force Sampler gefunden und Night Force ist ein Plattenlabel aus London meine ich England auf jeden
01:01:03: fall.
01:01:04: Was sonst?
01:01:05: Ich weiß noch gar nicht, ob es ein Plattenlabel ist oder so eine Community-Bewegung.
01:01:08: Oder ein Kollektiv von Musikern... Kollektif
01:01:11: trifft das glaube ich!
01:01:12: Ja
01:01:13: auf jeden Fall extrem gut und ich weiß gar nicht ob ich das beim letzten Mal erzählt hatte.
01:01:16: Es gab mal ne Night Force Tour Und die haben einen Stop in Kassel gemacht und waren im New York.
01:01:25: Und da waren bald...
01:01:26: dreieinhalb Leute.
01:01:27: Genau als ein Kollektiv ist waren glaube ich mehr Artists von Night Forster als Besucher Auf jeden Fall.
01:01:35: Das war zu der Zeit auch gerade im Gesangtechno-Elektronikkosmos ja ziemlich State of the Art.
01:01:43: Es war
01:01:44: großartig, es war auch ein großartiger Abend das weiß ich noch.
01:01:48: Es kam nur leider sehr wenige in diesem Genuss und ich habe irgendwann meine ganzen Night Force Sachen mal verkauft weil ich dann auch keinen Breakbeat mehr gehört hatte und Kohle brauchte um ihr Naked Music zu kaufen.
01:02:05: Aber geil, also ist jetzt die Special Empfehlung hier Night Force Compilation LP.
01:02:13: Darf ich mal kurz?
01:02:14: Ja klar!
01:02:14: Wollen wir nochmal gucken ob wir hier noch irgendwas herausfinden können.
01:02:21: in dem Kontext?
01:02:24: Wo du mir noch suchst, guck mal auf der DJPnC ist auch wieder das gelbe Hit'n Preischen.
01:02:33: Also hier, guck mal.
01:02:34: Hier steht gar nichts drauf!
01:02:37: Also da ist... du kriegst ja leider jetzt nicht noch irgendwelche Informationen mit einer Jahreszahl oder sonst irgendetwas.
01:02:47: Das ist jetzt hier aus dem Vora.
01:02:50: Also Nightforce und ich habe hier DJI PMC Mental Crew EP.
01:02:55: Ist das ein eigenes Label?
01:02:56: Glaub' ich, sogar gewesen kann es sein.
01:02:58: Und Du hast das Promo.
01:02:59: Ich hab die Promo natürlich.
01:03:02: Und wir haben noch hier die Planet Attack EP auf Genetic Riven Records.
01:03:08: Nee, das war sein Label, glaube ich ne?
01:03:10: Ich bin da leider nicht ganz firm drin, ne?
01:03:12: Ja aber dann müssten wir mal den Gido fragen!
01:03:14: Dann müssen
01:03:14: wir mal einen Gido fahren, der muss auch in Kassen verbinden.
01:03:17: Ja.
01:03:18: Sehen ab und an.
01:03:19: Okay.
01:03:21: Gido... melde dich.
01:03:23: Melde dich!
01:03:24: Kann
01:03:25: ich ja auch einmal einladen eines.
01:03:26: Joa, das würde ich auch palmen weil der ist glaube ich bis heute konsequent dieser Idee treu geblieben ist, was er sich damals vorgestellt hat und musikalisch.
01:03:41: Absolut!
01:03:42: Jut das als Break, Break wie das Break?
01:03:45: Genau, Beatbreak,
01:03:47: Backbeat.
01:03:48: die dritte vierte Schaltplatte, die jetzt hier vor mir liegt, ist von einer deutschen Gruppe aus Hamburg.
01:04:01: Es ist ein Einenachtsdich erschienen, die Gruppe heißt Palais Schaumburg.
01:04:06: Und Anfang der Achtzigerjahre so im Auslauf von Punk New Wave passierte ja etwas was man gar nicht glauben wollte gab auf einmal sowas wie neue deutsche Musik.
01:04:22: also es kam auf einmal wirklich ungewöhnliche musikalische Sachen aus Düsseldorf aus Berlin und insbesondere auch aus Hamburg, weil wir schauen mal kommen aus Hamburg.
01:04:36: Und diese Platte hat für mich auch mein Musikhörn bis heute komplett verändert und auch geprägt.
01:04:46: Muss ich das so vorstellen?
01:04:47: Das ist eine sehr rumpelige auf einem gewissen Fangbasis-Rhythmusgruppe basierende Musik mit ganz schrägem Gesang.
01:05:02: Ich werde jetzt keine Exkursion machen, was da da ist muss.
01:05:05: Das führt uns dann zu weit.
01:05:08: aber wenn ich die Platte hier raus ziehe und einfach in die Lyrics gucke denn lese ich also mein bis heute Lieblingsstück ist grünes Winkelkanu.
01:05:19: und der Text ist grünes Winkel Kanu.
01:05:21: ich drehe dir Hals herum.
01:05:23: Grünes winkel kanu ich dreh dir den hals nimm die Flossen von meiner Frau ich stopfe dir das Maul Oder in Sachen wie O-Mormyltier aus Gipsbenzin.
01:05:37: Ich sängel dich, ich sängle dir!
01:05:42: Das erinnert dann auch ein bisschen an Herrn Yandel und so weiter.
01:05:45: Und da ist das eine zwanzigere Jahre Tradition.
01:05:51: Und das erste Stück hier auf der Platte heißt Wir bauen eine neue Stadt.
01:05:56: Das lehnt sich bei Paul Hindemith an.
01:05:58: Das wagt ob mich eine Kinderoper von ihm.
01:06:02: Das heißt also einen ganz klaren Anspruch, Kunstbezug.
01:06:09: Dabei aber im Grunde völlig wild sehr stilbewusst hier auch in der Kleidung wenn man sich das Foto anguckt.
01:06:16: Kurzer Schnittseitenscheitel.
01:06:17: so waren wir dann damals auch
01:06:20: frisiert
01:06:23: und für mich war diese Platte sinnbildlich auch dann für den folgenden Sommer in Kasseln.
01:06:33: Die Dokumentar, diese großartige Dokumenta mit den jungen Willen.
01:06:38: Mit diesem extremen Fokus auf Malerei sehr farbig, sehr großformatisch alles sehr fleschig.
01:06:47: und wo wir auch ähnerich mich auf dem Konzert waren zur Dokumentare im Keller.
01:06:55: Ich glaube im Keller vom Friderizianum Und auch da, das war ja ein Kulturschlag.
01:07:00: Das war ein Schlag ins Gesicht, spielten einstürzende Neubauten um Malaria und dann kommste hier außer Provinz und dann waren da diese durchgetreten Menschen auf der Bühne die mit dem Pressluftammer und der kreissäge Musik gemacht haben.
01:07:16: Auch dass alles zusammen finde ich dann allein bei Palais Schaumburg wieder weil diese Berliner waren wir damals schon irgendwie zu... Ja, wie soll ich sagen?
01:07:29: Berlin halt die dunkelschwarz gekleidet zugeknüpft.
01:07:35: Da war mir diese Hamburger Kunstvariante war mir lieber.
01:07:42: und aber das ist so ein Bild was ich habe dieser Aufbruch diese ganze Zeit bevor irgendjemand dieses unsägliche Wort von der neuen deutschen Welle in den Mund genommen hat und es dann extra breit wurde.
01:07:57: Und alle Folgen, die dann kamen.
01:08:00: Und ganz besonders Palischaum war ... War ja auch eine Ur-Suppe von kreativen Leuten.
01:08:11: Allein Thomas Fehlmann, der Anfang der Achtziger angefangen hat nachdem Robert Fripp eine Legende getroffen hat mit einem Synthesal sein und Computern zu experimentieren, um Musik zu machen.
01:08:27: Und dann später ja in Berlin ein Label gegründet hat das dann zweite Hälfte Achtziger Teutonic Beats.
01:08:34: da sind dann Sachen von Moritz von Auswahlterschienen von Wolfgang Feucht auch von Westbehemm die frühen Sachen.
01:08:42: paar Jahre später hat er dann über Jahre als assoziiertes Mitglied mit The Orbs zusammengearbeitet, einen ganz wichtigen englischen Elektronikprojekt.
01:08:54: Und dann in Berlin mit Gut Run Gut – da schließt hier noch für der KSII-Dokumentar die Stande auf der Bühne mit ihrer Gruppe Malaria – mit gut run gut in die Ocean Club-Radiosendung und ich glaube Partyreihe gegründet.
01:09:14: Und dann bei, lass mich überlegen, bei Trésor produziert hat, Platten produzierte Thomas Fehmann mit diesen ganzen großen richtigen DJ-Legenden.
01:09:27: Mit Juan Atkins und Blake Baxter.
01:09:35: Der zweite Mann war Holger Hiller, der auch später einige sehr... explizite, experimentelle elektronische Platten gemacht hat.
01:09:49: Eine Platte hieß noch – da muss ich immer lachen!
01:09:51: Ein Bündelfäulnis in der Grube und auch ganz interessant das bei einer späteren Formation also eine Platte später Tauchte dann auch Moritz von Oswald bei Halle Schaumbock auf.
01:10:07: Und Moritz ist wahrscheinlich die prägenste Figur des Berliner Techno-Eva, der ja Basic Channel begründet hat und die Platten produziert haben.
01:10:22: Basic Channel ist was DABTechno angeht weltweit das Kultlabel schlechthin für mich auch ganz wichtig und prägend gewesen, dann in wiederum in einer ganz anderen Phase.
01:10:36: Nämlich Ende der Neunziger Anfang der Zweitausender.
01:10:43: Ja!
01:10:44: Und ich sage Kalle Schaumburg mal hören, sich erschrecken... Ich habe das mal an meiner Frau getestet wenn ich mich so ausdrücken kann.
01:11:00: Auch natürlich liebe Grüße.
01:11:05: Und da es war nur Kopfschütteln.
01:11:07: Okay,
01:11:08: und ich glaube das wird mit den meisten Leuten so gehen weil das wirklich auch gerade für heutige Ohren eine ganz schräge Nummer ist.
01:11:16: Ja,
01:11:17: dass wir im Kopfschütten kennen nicht auch von dem Hardcore Technologen damals gehört haben.
01:11:21: Neues Geräte, das war Beats Rhymes and Laugh.
01:11:23: Aber wenn ich den einer mit Dürre schiefe, wenn der Stimme anschreit, wir bauen
01:11:28: eine neue Strecke aus dieser Folge oder auch aus dem anderen vorhergehenden CD-Vorbrache möchte, es gibt
01:11:33: beads Rhyme und Playments auf Spotify.
01:11:36: Link findet ihr in den Show notes Und ansonsten halte ich auch das Outro Kurz, ich würde sagen, wenn du noch einmal die Einladung an euch fährst.
01:11:47: Sehntag, sechster, neunzehn Uhr dreißig mit seinen alten Kassel Beats im Business.
01:11:52: Ja,
01:11:53: da bin ich komplett raus.
01:11:54: Das Thema
01:11:54: ist diese Agriptide,
01:11:57: die ich ja auch noch vorhin euch dort zu sehen.
01:11:59: Ansonsten
01:12:00: freue ich mich, wenn
01:12:01: ihr nächsten zwei Tage
01:12:02: wieder eingeraltet.
01:12:19: Ein Schalt war so richtig.
01:12:26: Ja, aber in der Retrospective total nachvollziehbar.
01:12:31: fand ich wie Akku Berlin so auf dem Markt gekommen ist und sich da ihre Stellung behauptet haben.
01:12:37: Hat mir schon vorhin mal ganz, ganz kurz gesagt das es ja quasi genau umgekehrt war also ausm Cornchis Deutschrap heraus in diesen Street-Rap nenne ich's jetzt mal will nicht Gangster Rap sagen eher wahrscheinlich Street Rap Und äh... Aus heutiger Sicht kann ich das total nachvollziehen dass die sich da auch ihre Stimme verleihen wollten oder gehört werden wollen, weil die fühlen sich natürlich überhaupt nicht repräsentiert von Fettes Brot.
01:13:04: Das ist jetzt sicher unsere Lebensrealität.
01:13:06: Ja das ist ja sogar... also bei mir hört es ja mit der Sido und Konsortenkompetenz, hört's bei mir mit meinem Blog auf!
01:13:15: Also da bin ich nicht so firm aber allein in dem Stück ist ja glaube schon Blumentopf-Diss drin oder irgendwas?
01:13:21: Ja es basierte auf dem Blumentof Song Mein Blog.
01:13:24: Also, Blumentopf
01:13:26: hatte vorher
01:13:29: einen Song mit Mein Block und deswegen rappt ja sie auch im Anfang.
01:13:32: das ist mein block nicht blumentoff sein
01:13:34: block.
01:13:35: Ahja okay
01:13:36: Und es ist eigentlich kein richtiger diss ehrlich gesagt sondern eher genau dieses aufzeigen.
01:13:42: hey dass worüber blumentopf rappt in dem song mein block ist natürlich die lebensrealität vom blumentof.
01:13:50: Ja, da retten sie über irgendwelche Frauen die im Schneider Yoga sitzt.
01:13:53: Da irgendwo
01:13:54: Kaffee trinken.
01:13:55: Genau vorgarten.
01:13:57: Vorgarten gibt's nicht an der Platte.
01:14:00: Und Sido macht halt seine Version draus.
01:14:02: und dann gibt es noch einen anderen.
01:14:03: Hekler-Koch wird auch noch genannt ist.
01:14:05: Nicht Blumentopf und nicht Heklar Koch seinen Blog.
01:14:08: Er hat mir auch
01:14:09: nichts gesagt.
01:14:12: Aber das ist einfach schön zu hören wie das aufeinander aufbaut.
01:14:17: Das war jetzt wieder für Basti Der letzte Rap-Talk, der jetzt hier leider dritte vorkommt.
01:14:25: Dann meine nächste Platte ist auch wieder eine Soulplatte Die Ice-Leave Brothers und schlägt in diese gleiche Kerbe wieder entdeckend durch Rap Tracks gute Soul Music wie hier von den Ice-Lave Brothers Und ihr sagten sie nichts meiner ich beim letzten mal.
01:14:49: Funky Cover auf jeden Fall.
01:14:52: Zwei hervorragende Tracks, so auf Between the Sheets wurde verwendet für, du hast es das schon genannt, Benita Applebaum und zwar der Houtti Remix, da gibt ja total viele Bootlegs auch von Tribe Cold Quest und Wide Presses und was auch immer.
01:15:10: Auf jeden Fall ein sehr schöner Remix von Benita Appelbaum, Houti Remix.
01:15:15: Der gleiche Track ist aber auch verwendet worden.
01:15:17: Da finde ich es ganz schön, auch mal zu sehen dass ja ganz viele, ich sag das mal Klassiker aus Soul Funk wo auch immer oft verwendete wurden von unterschiedlichsten Gruppen und wie ein oder derselbe Sample unterschiedlich verwendeten werden kann.
01:15:31: Wie gesagt einmal Tribe Called Craspin, Applebaum Houtti Remix, Notorious B.I.G hatte ihn für Big Papa verwendelt.
01:15:39: Okay!
01:15:40: Das habe sogar ich noch präsentiert.
01:15:42: Ja,
01:15:42: finde ich einen sehr schönen... Ich bin auch trifft das gleiche zu wie bei Tupac.
01:15:47: Bin jetzt auch nicht so der Biggie, Nerd.
01:15:50: Ja aber ich finde es cool ist zum Hören.
01:15:53: Es gab da einige doch richtig gute Stücke und besonders hatte der einen sehr fand ich den sehr guten Flow.
01:16:00: Der
01:16:00: absoluten Big Papa find' ich ihn auch in hervorragenden Song.
01:16:03: Und wer ihn auch noch verwendet hat, Not Over Nature.
01:16:06: und das ist just diese Maxi die ich da auf diesen Flowmark gekauft habe wo mir der hitten Blockzettel rausgefallen ist written on your kitten.
01:16:14: Auch, ich glaube die Radio-Version irgendwie.
01:16:18: Genau beide Fußen auf denselben Samples nämlich von Icy Bruses Between the Sheets und es ist auch ein weiterer hervorragender Song.
01:16:25: drauf heißt Footsteps in The Dark.
01:16:30: Weißt du wie er den gepickt hat?
01:16:33: Natürlich nicht!
01:16:34: Ice
01:16:38: Cube.
01:16:39: Okay
01:16:40: Ein hervorrangender Song It Was a Good Day
01:16:44: Mellow Ice Cube Du hast einen guten
01:16:47: Tag.
01:16:48: Ja, weil ich liebe diesen Song von ihm tatsächlich.
01:16:51: Ja
01:16:51: das war ein Hit.
01:16:52: Da hat man auf und runter gehört.
01:16:55: Und
01:16:56: so was habe ich ja auch als Album alles gekauft damals.
01:17:01: Also bloß dass ich im Hip-Hop-Reich kein Maxi Käufer war.
01:17:06: also da musste dann schon irgendwas kommen, was ich anders nicht bekommen habe und was ich unbedingt kam wollte
01:17:10: Ja, wobei ich war ja immer riesen Fan von Maxis.
01:17:13: Weil da ja ganz oft irgendwelche B-Seiten drauf waren, irgendwelchen Remixes drauf waren.
01:17:17: Non Album Tracks und so weiter und sofort deswegen.
01:17:21: Ja gut dann war es genau umgekehrt.
01:17:22: Ich habe halt die Haus Maxis gekauft in den Verbrauchern eher ein Album.
01:17:26: Also und zu einem Eisliebler, das sagt mir schon was und war mir jetzt auch wieder aufgefallen in der Listung der Samples auf der Drive?
01:17:36: Und da war, glaube ich auch in einem anderen Stück noch.
01:17:39: Ja ja,
01:17:40: wenn
01:17:41: es genau ist... Ja, es gibt so ein Fundus, du hast ganz oft, wie wir vorher schon hatten, cool in the gang und auch ganz oft diese Jazz-Funk-Einflüsse Roy Ayers, Seductors Quintet oder solche Sachen halt.
01:18:01: Generell viel aus diesem Blue Note umfällt auch
01:18:04: Ja, aber das sind dann hauptsächlich diese siebziger Jahre Blumen und deswegen um es nur nochmal zurückzukommen.
01:18:12: Kurz ist für mich dieser Low End Theory so die beste Tribe weil das am nächsten an dem Jazz ist den ich bevorzuge und höre.
01:18:23: und das wäre dann halt eben nicht dieser funky Jazz der Siebzigers sondern eben diese Phase vom Bebop bis Ende der Sechziger wo Jazz richtig frei wurde.
01:18:33: Und mein Stave ist John Coltrane, Albert Ehler, Annette Coleman etc.
01:18:40: Hatten wir beim letzten Mal über Blue Note gesprochen oder war das?
01:18:42: Haben wir
01:18:44: nicht.
01:18:46: Da meine ich mich jetzt zu erinnern... Ich wusste es bis zum Zeitpunkt nichts, dass von einem Deutschen gegründet wurde des Blue Note-Label.
01:18:53: Oh da bin ich noch zu Hause.
01:18:55: Das kann gut sein!
01:18:55: Das wäre jetzt nicht ungewöhnlich aber dann bin ich raus.
01:19:01: Da fehlt mir das Wissen weil so Nö, ich bin nicht da nicht.
01:19:04: Aber es ist halt ganz interessant, dass du Bluenote ansprichst.
01:19:07: Es gibt ja auch... Da gibt das auch ganz tolle Sampler.
01:19:11: Bluenotes... Ich weiß gar nicht mehr wie die hießen mit so Funky Jazz-Dingern und dann kommst du auch genau dahin in diesem Bereich Drive, Delta Soul und die Folgen immer wieder gesampelt worden.
01:19:26: Er findest unheimlich viele Sachen.
01:19:27: Du
01:19:27: kommst finde ich aber auch viel im Bereich Saint-Germain usw.
01:19:30: Genau!
01:19:31: Das auch Genau.
01:19:34: Wir haben sich da auch kräftig bedient.
01:19:36: Ja,
01:19:37: gut!
01:19:39: Dann kommt jetzt schon Nummer fünf und das ist bei mir eine Schallplatte Megafa-Nautunatztweihundachtzig.
01:19:49: Und zwar das Remix Album der ersten Human League LP Der Und zwar heißt es The League Unlimited Orchestra, Titel is Love and Dancing.
01:20:00: und hier sind wir jetzt nochmal kurz.
01:20:01: Das hatte ich vorher gesagt bei Berry White weil allein das die sich für dieses Remix Album diesen Namen gegeben haben ist eine Reminiscence an das Love Unlimited orchestra von Berry White.
01:20:14: diese Platte war einer der ersten Remix Platten überhaupt unter ja Bedingungen die man sicher heute gar nicht mehr vorstellen kann.
01:20:24: Produzent von der war Martin Ruschand.
01:20:27: Und Martin Ruschant war zu der Zeit sehr fasziniert, was er auch damals völlig neu war, von einem Auflegen und dem Scratchen- und Remixen von Grandmaster Flash.
01:20:39: Er hat sich davon inspirieren lassen und hat dann viele, wenn man das... Das ist die Instrumenteilversion von den großen Jumen League Hits des ersten Albums.
01:20:53: Und er hat sich dann wirklich hingesetzt an den Mixer und hat zwei tausend sechshundert kleine Editschnipsel gemacht, die er dann per Hand zusammengeklebt hat.
01:21:08: Um das zusammenzuschneiden.
01:21:14: Das ist eine Platte, die ich jetzt auch wieder was also der persönliche Kontext ist ausgesucht habe weil die einen ganz ganz großen Bogen.
01:21:24: Spannend!
01:21:26: Denn als ich in dem Nacht-Digital in Eugernitz, am Sonntag morgens pro Zoomer DJ aus Berlin aus der Panorama war, dem Hausgöpfe von Berghahn, der das da auf einmal denke ich höre nicht richtig.
01:21:46: und dann kommt halt tatsächlich, lass mich kurz gucken was es war... Things that dreams are made of von diesem Album.
01:21:55: Und da hat sich ein ganz großer, also das fand ich... Da war ich bewegt, da ist hier ein ganz größer Kreis geschlossen, denn das ist eine Platte die ich zweieinachtig schon geliebt habe, die dann, so quasi dreißig Jahre, fast exakt dreißzig Jahre später, da wieder aufpoppt in einem ganz anderen Kontext.
01:22:14: Also da hab' ich mich erst mal an den Strand setzen müssen, also da ist ein schöner kleiner See in diesem Festivalgelände und hab'n bisschen seniert.
01:22:23: Da war ich wirklich bewegt weil das dann ja wie soll man sagen auch Abschluss gebildet hat oder eine Brücke von achtzehn bis was weiß ich wie?
01:22:41: Dann fast fünfzig.
01:22:47: Diese meine emotionale Bewegung.
01:22:49: zu dem Zeitpunkt habe ich dann auch später nochmal über Facebook den Prosumer mitgeteilt und da hatten wir noch einen ganz netten Austausch, was hier auch sehr positiv fand.
01:23:03: Und wie soll ich sagen?
01:23:06: Das kann man auch wirklich heute noch hören.
01:23:08: also es kann nicht nur jedem empfehlen Musikgeschichte Die großen Pop-Jahre, zweiundachtzig und gerade dieses Album war auch way ahead of its time.
01:23:22: Also es war wirklich eine Ecke weiter gedacht da passieren Dinge die... Es war ja sowieso der Anfang der elektronischen Popmusik Aus dem dann hinterher alles andere ja rausgewachsen ist, weil ich denke ohne diese Ful-Achziger Elektronik hätte es auch die Entwicklung in der zweiten Hälfte der Achziger Insektor hat nicht gegeben und somit hätte es dann auch diese Entwicklungen Richtung Techno nicht gegeben.
01:23:44: Das hängt alles durchaus zusammen Wenn nicht ästhetisch, dann technologisch.
01:23:52: Ja nice!
01:23:52: Ich
01:23:54: habe jetzt auch noch die letzte Platte.
01:23:56: Auch ihre Zeit voraus ist Aber auch nochmal Bogen macht zumindestens dieser Podcast-Folge, bringt uns wieder zurück an den Anfang zur Jeetan Records zu Kassel.
01:24:09: Zu House Techno Musik und es ist eine Twelve Inch Coloured Venue schön blau.
01:24:19: The Castle E-Train Movement basiert ich glaube es basiert auf dem Song von Smash Konstablerwache.
01:24:28: Richtig!
01:24:29: Das war quasi eine dreiste Kopie, wenn du so willst von der Idee.
01:24:34: Der Grundidee.
01:24:35: Aber
01:24:36: wahrscheinlich einfach nur aufgegriffen sowie auch Sido und Blumentopf.
01:24:41: in meinem Blog wurde hier aufgegriffene.
01:24:43: die Idee äh... Die Straßenbahn oder U-Bahn durchsagen zu sampellen Und hier halt vom Kassel der KVG
01:24:53: Nächste Haltestelle Murhardstraße.
01:24:55: Genau, Murhard Straße Es gibt drei Versionen drauf, auch den Rathaus.
01:25:02: Also Haus geschrieben wie die Hausmusik.
01:25:07: Und es ist produziert, da war ich mir schon mal lastmal nicht ganz sicher von Bernd Koch-Rinke.
01:25:12: Die anderen Namen Axel Baum,
01:25:15: DJ Axel aus der Factory.
01:25:18: Liebe
01:25:19: Grüße, falls ihr das hört!
01:25:20: Das dritte Namen kannten wir nicht ne?
01:25:22: Nee, den dritten Namen kenne ich nicht.
01:25:25: Wir können anrufen und die Telefonnummer steht drauf.
01:25:29: Herr Nandis sagt mir nichts aber Baum ist Axel.
01:25:31: Baum kann gar nicht anders sein weil er auch mit einem Bernd zusammen in der Factory war.
01:25:37: Aber ich finde es tatsächlich ein witzigen Track gerade für Kassel Und ich benutze es manchmal als Intro.
01:25:46: wenn ich nochmal irgendwo auflege Benutzt das immer ganz gerne als Intro.
01:25:52: diese Straßenbahnen durchsagen, das habe ich mir ja abgeschaut.
01:25:56: Torsten Fenzlau hat es immer bis zum letzten Getrieben irgendwelche witzigen Sound Schnipsels und Intros
01:26:04: usw.,
01:26:04: der hatte dann irgendwie Märchen oder Pippi Langstrumpf Melodie und Binomaya und so alles verwendet für seine Auflege Sessions.
01:26:13: Genau aber ich finde das ist ein schöner Abschluss.
01:26:17: man findet es wahrscheinlich nicht mehr diesen Song irgendwo.
01:26:20: Ich habe nicht probiert, das zu googeln.
01:26:22: Aber das kann ich mal weiß ich nicht.
01:26:23: Das finde ich jetzt nicht unmöglich.
01:26:24: Man findet die... also es ist irgendeiner bei YouTube hochgeladen hat.
01:26:30: Ich denke mal den Streamern wird es schwierig.
01:26:36: Ja, wird's eher schwierig glaube ich.
01:26:39: Yes!
01:26:40: Ja Thorsten, dann würde ich ganz gerne.
01:26:42: Wir haben so viel über Hidden Records gesprochen dass sich jetzt ganz gerne zum Schluss Ein bisschen Name-Dropping noch mal machen würde.
01:26:50: Ich muss natürlich meinen Arbeitgeber grüßen, den Osman und Rainer ins Gernseits gegrüßt.
01:26:59: Weil wir hoffen, es geht ihm gut!
01:27:01: Dann den kleinen Bruder von Os, mit dem ich lange im CD-Laden zusammengearbeitet habe.
01:27:10: Ich sage nur was Schiefrocker.
01:27:13: Muss dich dann immer zehnmal am Tag hören?
01:27:16: Lots of the underground?
01:27:17: Ja genau, lots on the underground.
01:27:18: Überhit
01:27:19: auch.
01:27:19: Ich liebe dieses Song!
01:27:22: Und ich glaube Oso wollte auch immer irgendwas von das Effekt machen.
01:27:28: Das war so ein Ding.
01:27:31: Ja dann muss man natürlich sagen wir noch mal Chili T Thomas Illard.
01:27:36: also ich kam damals als er das erste Mal in den Laden kam stand an Nicht besonders großer, unscheinbarer junger Mann mit dem Oberleben-Bahn.
01:27:48: Ich kannte ihn ja nur aus dem Radio.
01:27:49: Ich war vorher auch nie im World gewesen oder so und wäre ich jetzt nicht draufgekommen.
01:27:54: Das
01:27:55: ist DJ Chili Tee.
01:27:57: Alle
01:27:57: zwei Wochen in Samsa.
01:27:59: Also
01:27:59: Chili Esmer Props für ganz vieles aber dieses eine Silvester Mixtape.
01:28:05: Ich weiß leider nicht mal welches Jahr das war.
01:28:08: Unfassbar gut von ihm!
01:28:10: So ein Hiphop-Mix-Tap zu Silvester.
01:28:13: Bleibt mir immer Erinnerung.
01:28:15: Ja, da hat es damals auch viel in diesem Mixdinger.
01:28:18: Also haben wir ja auch im Laden gehabt, rauf und runtergelaufen.
01:28:24: Dann würde ich gerne Markus Blumenstein grüßen, der auch da immer gearbeitet hat.
01:28:30: Guido hat mal schon ... Diese Membrane haben wir auch schon erwähnt.
01:28:34: Wer noch nicht dabei war, war Ray D., Thorsten Döring.
01:28:38: Der auch immer präsent war.
01:28:41: Und wir haben ja auch tatsächlich mal eine weibliche Mitarbeiterin gehabt, die Mona.
01:28:45: Ich weiß nicht, ob sie sich daran erinnern kann.
01:28:47: Die war allerdings dann hauptsächlich bei mir drüben in der damals noch reinen CD-Abteilung.
01:28:54: und dann würde ich ganz gerne auch einen jungen Mann mit türkischem Background... Den ich letztens mit Jürgen Mähner, den ich hier mit auch grüße in der Stadt getroffen habe.
01:29:07: Wo ich aber den Namen leider nicht weiß, da macht er, glaube ich, ein Zwischenreisstil irgendwo im Kassel, der auch lange gearbeitet hat.
01:29:14: Er weiß wer gemeint ist.
01:29:16: in dem Fall und ganz gerne würde ich zum Schluss noch Mark Zeitler grüßen, der da auch und den ich daher kenne und der da immer präsent war.
01:29:26: Ja!
01:29:27: Das
01:29:28: war doch schön nostalgisch?
01:29:30: Genau
01:29:31: ja.
01:29:32: Also mir war gar nicht tatsächlich so präsent, dass die alle dort gearbeitet haben.
01:29:36: Also auch die ganzen DJs?
01:29:38: Naja auf der Hip-Hop Seite ja!
01:29:42: Ich glaube ich weiß nicht ob der Thorsten Dörring da gearbeitet hat aber das Arbeit muss es ja auch so sehen durch die Präsenz dadurch, dass wir sagen mal wenn du Freitag dann am Ende erst um sehzehn Uhr da hingegangen bist Waren ja auch alle da und dann wenn dann irgendwie du als normaler kunde.
01:29:59: Und denn gerade die jüngeren.
01:30:01: und dann waren diese DJs und so, die haben da Platten aufgelegt und haben darüber geredet und gesagt das ist geil, haste dass er gleich gekauft, wenn ihr nur einen Mark übrig hattest.
01:30:10: also die jungen Leute wie gesagt ich war für den ganzen scheiß eh zu alt schon.
01:30:17: Also für dieses Teenie-mäßige
01:30:22: Grüße, geht auch noch mal raus am Basti.
01:30:25: Jawoll!
01:30:25: Auch von mir, ne?
01:30:29: Wir wissen... ...dass wir nicht viel über Hip-Hop geredet haben.
01:30:32: Aber vielleicht doch.
01:30:33: Und irgendwie doch.
01:30:34: Ja, irgendwie doch!
01:30:35: Irgendwie doch auf jeden Fall.
01:30:36: Vielen vielen Dank und es wäre schön wenn du die Euro-Masters noch findest in deinen Fundus.
01:30:42: Ich gebe mir alle Mühe.
01:30:44: Wenn ich muss ihn mal fragen.
01:30:47: Juli, danke dir.
01:30:49: Bis bald.
01:30:50: Ciao ciao.
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